Fridolin Stier wider die theologische Domestizierung der Bibel: „Die Bibel ist mehr: lebendige Stimme, Anrede, Aufruf des Menschen zur Umkehr, Umdenken fordernd und Aufbruch, Unruhe stiftend, drängend auf Wandlung. Das ‚Wort Got­tes‘, das sie fortlautend bezeugt, bricht aufscheuchend in die Menschen­welt ein, wie der Wolf in die Herde der Lämmer.“

Sie halten der Bibel Schalldämpfer vor den Mund Von Fridolin Stier Was ist denn noch alles zu tun, um das … Mehr

Fridolin Stier zum Übersetzen der Bibel (Postscriptum zu Das Buch Ijob. Hebräisch und Deutsch, 1954): „Der zu übersetzenden Sprache steht es zu, von der anderen das weiteste Entgegenkommen zu verlangen. Sie verpflichtet den Übersetzer, diesem Anspruch zu willen seine Muttersprache aufs heftigste um das Wort zu bedrängen, das er braucht, um das Wort gerade, das die sonst überreiche ihm karg zu weigern scheint.“

Zum Übersetzen der Bibel Von Fridolin Stier Wer um das biblische Wort ringt, hat seinen harten Kampf mit den Wörtern … Mehr

Fridolin Stier über die Hoffnung: „Wer hofft, ist sich selbst immer um ein paar Schritte voraus. Hoffen heißt von einem geheimen Versprechen leben. Oder: Hoffen – im Unerfüllten von verheißener Fülle leben. »Ich bin im Kommen«, sagte die Hoffnung zur »Realität«, die sich über sie lustig gemacht hatte, »du bist im Gehen«.“

Über die Hoffnung Von Fridolin Stier »Gott schreibt gerade auch auf krummen Linien« – ist leider nur das Alphabet noch … Mehr