Was Dietrich Bonhoeffer in Gemeinsames Leben bezüglich der Beichte geschrieben hat, ist immer noch eine geistliche Herausforderung: Über die Beichte…
Martin Luther, Eine kurze Vermahnung zur Beichte (1529): „So lehren wir nun, was für ein vortreffliches, köstliches und tröstliches Ding es um die Beichte ist, und ermahnen dazu, man möge dieses teure Gut nicht verachten im Blick auf unsre große Not. Bist du nun ein Christ, so bedarfst du an keiner Stelle weder meines Zwangs noch des Papstes Gebot, sondern du wirst dich wohl selber dazu zwingen und mich darum bitten, daß du dessen teilhaftig werden mögest.“
Eine kurze Vermahnung zur Beichte (Großer Katechismus) Von Martin Luther Von der Beichte haben wir so allezeit gelehrt, daß sie…
Rudolf Irmler, Aus Joseph Wittigs Leben: »Ich weiß von dem unersättlichen Verlangen nach immer tieferem Wissen. Ich bin allem Forschen nachgegangen. Ich weiß um die modernste Theologie, erkenne aber jetzt, dass unser Heil in unserem Ursprung und in der Rückkehr zu ihm liegt. Die primitivste Theologie meiner Eltern, wie sie auf der Ofenbank saßen und ihr Abendgebet sprachen, das ist die rechte Theologie. O Welt, du rast der völligen Säkularisierung deiner Heiligtümer zu. Kehre um! Du bist der tödlichen Krankheit des Rationalismus verfallen. Höre: wahr ist nur das Irrationale, das Unbegreifliche, das nicht Berechenbare. Das Leben selbst ist etwas Irrationales, darum führt alles Rationale zum Tode. Ich habe in all meinen Büchern versucht, das Irrationale im ganzen Leben aufleuchten zu lassen, und es ist mir gelungen, ein Tröster der Trostlosen zu werden. Gegen 20000 Briefe könnte ich zum Beweis dafür vorlegen, wenn ich sie nicht hätte daheim lassen müssen, daheim in Schlesien, in der Grafschaft Glatz, dem Lande der Wunder, dem Lande Gottes.«
Aus Joseph Wittigs Leben Von Rudolf Irmler Ähnlich wie dem katholischen Priester Johann Michael Feneberg (1751-1812) in der ersten Hälfte…
Martin Luther, Vorrede zu der Sammlung der Begräbnislieder: „Wir Christen aber, die wir von dem allen durch das kostbare Blut des Sohnes Gottes erlöst sind, sollen uns im Glauben üben und gewöhnen, den Tod zu verachten und als einen tiefen, starken, süßen Schlaf anzusehen, den Sarg für nichts anderes als unseres Herrn Christi Schoß oder Paradies, das Grab für nichts anderes als einen weichen Pfuhl oder Ruhebett zu halten. So ist es ja vor Gott in Wahrheit, wie er spricht: »Lazarus, unser Freund, schläft.« Und: »Das Mädchen ist nicht tot, sondern es schläft.«“
Vorrede zu der Sammlung der Begräbnislieder (1542) Dem christlichen Leser D. Martin Luther St. Paulus schreibt denen zu Thessalonich, daß…
„Vollkommen wie der Vater im Himmel ist jeder, der seinen Feind ein Stücklein mitfahren lässt“ – Joseph Wittigs „Der Vollkommene“
Der Vollkommene Von Joseph Wittig Ich habe einmal einen vollkommenen Mann gekannt. Es war der Schmidlerbauer in der Saftquetsche oder…
Joseph Wittigs „Die schöne Mutter“: „Die Schönheit wächst aus dem Sein heraus; sie kann nicht hinzugetan werden.“
Die schöne Mutter Von Joseph Wittig Als meine Mutter noch jung war, ich meine so ungefähr mit vierzig Jahren, sagte…
„Der Papst hat recht. Ich habe schon in allerfrömmsten und allerkirchlichsten Katholiken den Luther entdeckt“ – Joseph Wittig zum Lutherjahr 1933
L’Invadente. Ein Nachwort zum Lutherjahr Von Joseph Wittig Als ich in jungen Jahren einmal bei dem guten Papst Pius X.…
Ernst Munzingers Gebetsgedicht „Versprich mir eins“ aus dem Gefängnis (1944/45): „Durch tiefe Nacht / Werd‘ ich dann zu Dir gehen / Auf müden Sohlen und in aller Not. / Ich werde lang in Deiner Nähe stehen / Und furchtlos harren auf den stummen Tod.“
Ernst Gustav Adolf Munzinger (* 6. Juli 1887 in Riga; † 23. April 1945 in Berlin) kam als Nachrichtenoffizier in…
Martin Luther über „Des Evangeliums und des Gesetzes Amt, Nutz und Frucht“: „Das Evangelium ist wie ein frisches, sanftes, kühles Lüftlein in der großen Hitze des Sommers“
Des Evangeliums und des Gesetzes Amt, Nutz und Frucht Von Martin Luther Poetisch kann Martin Luther vom Evangelium und seiner…