Martin Luthers Gebet zum Exorzismus von 1545: „Wir unwürdigen Sünder rufen auf Wort und Befehl deines Sohnes deine Barmherzigkeit an mit allem Glauben, dessen wir fähig sind: Mache nach deiner Gnade diesen Menschen von allem Übel frei und zerstöre in ihm das Werk des Satans, auf dass dein Name geehrt werde und der Glaube deiner Heiligen zunehme.“

Gebet zum Exorzismus Von Martin Luther Gott, allmächtiger Vater,der du uns durch deinen Sohn gesagt hast»Wahrlich, wahrlich, ich sage euch,wenn…

Karl Barth, Das Gebot des gnädigen Gottes: „Der Ausdruck ‚Gottes Gebot‘ bedeutet, dass der gnädige Gott, indem er als solcher mit dem Menschen, für ihn und an ihm handelt, nicht schweigt, sondern ihm auch etwas sagt und zwar sagt, was er mit seinem göttlichen Tun von ihm haben will, was der Mensch seinerseits tun soll. Er redet von Gottes in und mit seinem Tun stattfinden­dem Weisen, For­dern, Befehlen, mit dem er an die Freiheit appelliert, die er ihm in seiner eigenen Freiheit als sein Schöpfer und Versöhner gegeben hat. Das Gebot Gottes ist das Ereignis, in welchem Gott das tut: in welchem er gebietet. Es ist aber in jeder besonderen Gestalt seines Verkehrs mit dem Menschen, in jeder besonderen Zeit, im Blick auf die Vor­aussetzungen, Möglich­keiten und Konsequenzen, jedes besonderen Dranseins jedes Menschen ein besonderes Gebieten. Es ist je Eines, je etwas ganz Bestimmtes, was Gott von diesem und diesem Menschen fordert.“

Das Gebot des gnädigen Gottes[1] Von Karl Barth In der Miskotte-Festschrift hatte Karl Barth 1961 in Sachen christliche Ethik einen…

Angst essen Seelen auf. Erfahrungen mit dem Coronavirus SARS in Hongkong 2003: „»Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist.« (Psalm 34, 9) Die Darreichung von Brot und Wein mit La­texhandschuhen ist in der Tat nicht besonders appe­titlich. Es lässt sich fragen, ob eine solche Sicherheits­maßnahme in Gemeinden, in denen kein Infektionsfall aufgetreten ist, wirklich notwendig ist. »Ich weiß und bin gewiss in dem Herrn Jesus, dass nichts unrein ist an sich selbst; nur für den, der es für unrein hält, ist es unrein.« (Römer 14, 14) Den Worten des Apostel Pau­lus zufolge schafft subjektive Wahrnehmung Realität. Und die angstbesetzte Realität eines Mitmenschen kann nicht ohne weiteres revidiert werden. Von daher ist die Rücksichtnahme der Angstfreien angesagt: »Richtet vielmehr darauf euren Sinn, dass niemand seinem Bruder einen Anstoß oder Ärgernis bereite.« (Römer 14, 13) Wer die eigene innere Freiheit hat, kann dem Bedürfnis und der Sorge anderer entsprechen. »Den Schwachen im Glauben nehmt an und streitet nicht über Meinungen.« (Römer 14, 1) Und doch muss man aufpassen, dass keine Diktatur der Angst (oder der Ängstlichen) entsteht, die unge­wollt in die Verein­zelung führt. Schließlich sucht sich die uneingestan­dene Angst als ver­nünftig auszugeben.“

Nun ist man in Hongkong wieder so weit. Die Regierung hat drastische Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronaviruses ergriffen, um…

Gebete Martin Luthers. Eine Gebetshilfe: „Ich danke dir, du ewiger, barmherziger Gott und Vater, dass du deinen lieben einzigen Sohn uns armen Sündern geschenkt hast. Er hat menschliche Natur angenommen und für uns gelitten. Er ist gekreuzigt worden und gestor­ben, vom Tode auferstanden und gen Himmel gefahren. Er hat unser Gefängnis, das uns gefangenhielt, gefan­gen. Dadurch sind wir deine lieben Kinder geworden und seine Brüder und Miterben aller seiner himmlischen Güter. Gib Gnade und deinen Heiligen Geist, dass er uns erhalte in diesem Glauben bis an unser Ende.“

Im Hinblick auf den 500. Geburtstag Martin Luthers hatte Hans-Joachim Kandler 1981 eine Reihe von Gebeten Martin Luthers auf Grundlage…

Gerhard von Rad, Predigt über Matthäus 20,1-15 (Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg): „Hier wird aus einer tiefen Solidarität heraus geurteilt. Dieses Offen­lassen des Letzten, diese verborgene Brüderlichkeit, die ist unter dem Schatten eines rein moralischen Gesetzes, eines nur menschli­chen Urteilens unmöglich, die gibt es nur da, wo man etwas von der anderen Wertung, von den Maßstäben des himmlischen Hausvaters weiß. Der wird am Ende allein recht behalten. Und er spricht auch! zu jedem von uns: »Mein Freund, ich tue dir nicht unrecht.« Amen.“

Im Kontext des Alten Testaments hatte Gerhad von Rad 1955 über Jesu Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg wie folgt…

Kein Buch mit sieben Siegeln. Wie Christus uns die Bibel mit sieben Lesezeichen als Gottes Wort erschließt: „Jesus Christus wird im Buch der Offenbarung als Lamm Gottes vorgestellt, der aus der Hand des Gottes das geheimnisvolle Buch mit den sieben Siegeln – Symbol des allumfassenden göttlichen Herrschaftsanspruchs über Himmel und Erde – empfängt und es zu öffnen weiß. Übertragen auf die Bibel lässt sich sagen, dass Christus uns die Heiligen Schriften Alten und Neuen Testaments als göttliches Wort verheißungsvoll erschließt. Durch ihn werden uns die sieben Siegel zu Lesezeichen.“

Kein Buch mit sieben Siegeln. Wie Christus uns die Bibel mit sieben Lesezeichen als Gottes Wort erschließt In Buch der…

Martin Luther, Gebet im Überdruss des Lebens: „Oft werden unsere Herzen von Ungeduld und Lebensüberdruss angefochten, sodass es uns verdrießt zu leben und wir uns selbst den Tod wünschen – nur um nichts mehr ertragen oder durchstehen zu müssen. Aber du, lieber Vater, kennst unsere Schwachheit. Darum verleihe uns Geduld in allem Leid, lass uns die Mühsal dieses Lebens willig tragen und hilf uns, sicher durch all die vielfältigen Übel und Bosheiten zu kommen.“

Gebet im Überdruss des Lebens Von Martin Luther Ach, lieber Herr Gott, Vaterdieses flüchtige Leben ist doch so voller Kummer,Unglück…