Gebet zur Vorbereitung auf die Taufe Von Martin Luther Herr, heiliger Vater,allmächtiger ewiger Gott,von dir kommt alles Licht der Wahrheit.Segne…
Martin Luthers Gebet zur Jahreslosung (Markus 9,24): „Ich habe keinen festen und starken Glauben, ich zweifle zuweilen und kann dir nicht völlig vertrauen.“
Herr, ich bin wie ein leeres Gefäß, fülle es! Ein Gebet Martin Luthers passend zur Jahreslosung „Ich glaube, hilf meinem…
Martin Luther, Gebet für den eigenen Pfarrdienst: „Herr Gott, du hast mich in deiner Kirche als Pfarrer eingesetzt. Du siehst, wie ungeschickt ich bin, dies große und schwere Amt recht auszuüben. Ohne deinen Beistand hätte ich schon längst alles verdorben. Darum rufe ich dich an!“
Von Martin Luther stammt folgendes Gebet für den eigenen Pfarrdienst: Herr Gott,du hast mich in deiner Kirche als Pfarrer eingesetzt.Du…
Irene Eber über das Passahfest 1942 in Sosnowiec (Ich bin allein und bang): „Dieses sederlose, doch rituell begangene Passahfest, als wir noch zusammen waren — Vaters letztes Passah auf dieser Erde, als er geduldig unsere Nahrung vor den Ratten beschützte, als Mutter wegen des verdorbenen Borschtsch weinte—, ist mir in zu schmerzlicher Erinnerung, als dass eine wirklich fröhliche Feier seitdem möglich gewesen wäre. Was uns zu dem machte, was wir waren — Juden mit einer gemeinsamen Tradition, einer Vergangenheit, die dem alten Mann genauso gehörte wie uns —, war im Begriff zu verschwinden, zur Erinnerung zu werden.“
Über das Passahfest 1942 in Sosnowiec Von Irene Eber Irene Eber, israelische Sinologin deutscher Herkunft (geboren 1929 in Halle/Saale, verstorben…
Elazar Benyoëtz, Der Zweifel – die Unglaublichkeit des Glaubens: „Man kann nur an seinen Gott glauben; an seinem Glauben kann man nur zweifeln. CREDO: Zwischen Gott und mir darf kein Glaube stehen“
Der Zweifel – die Unglaublichkeit des Glaubens Man kann nur an seinen Gott glauben;an seinem Glauben kann man nur zweifeln…
Martin Luthers Auslegung von Genesis 22 (Opferung Isaaks / Das Opfer Abrahams): „Mein Esel widerstehet unten und kann nicht auf den Berg steigen“
Luthers Auslegung von Genesis 22 ist in einer besonderen Weise mitfühlend und bringt zugleich den paradoxen Glauben an die göttliche…
„Ich bin, was ich für mich selbst zu wählen weiß“ – Über den Homo optativus in der internetösen Multioptionsgesellschaft und über die Unfreiheit des Wählens: „Die menschliche Freiheit zeigt sich nicht im eigenen Auswählen-Können, sondern im anfänglichen Handeln-Können. Inchoativ und eben nicht ‚häretisch‘ ereignet sich die Freiheit im unvorhergesehenen Handeln. In Sinne Hannah Arendts ließe sich Freiheit wie folgt politisch definieren: Freiheit heißt für uns Menschen miteinander etwas anfangen können, was andere Menschen für uns nicht vorgesehen haben, so dass sich daraus jenseits vorübergehender Erlebnisse ein dauerhaftes Gemeinwesen ergibt.“
„Ich bin, was ich für mich selbst zu wählen weiß“ – Über den Homo optativus in der internetösen Multioptionsgesellschaft und…
Reinhold Schneiders Jeremia-Porträt von 1958: „Aber wohnt dieser zerrüttende Widerspruch nicht in Gott, der verwirft, was er annehmen möchte“
Eine der letzten Veröffentlichungen zu Lebzeiten Reinhold Schneiders war sein Jeremia-Porträt von 1958: Jeremia. Prophetie in der Zeit (1958) Von…
Joseph Wittig, Die Erlösten (1922): „Der Katholik treibt sich sein Leben lang – solang damals schon unser Leben war – in den Grenzgebieten des Reiches Gottes herum und fühlt sich stets von Strafen für Grenzüberschreitungen bedroht. Er hat gar keine Zeit, etwas nach der Mitte des Gottesreiches zu wandern, wo es eigentlich erst schön zu werden beginnt. Er muss fortwährend an der Grenze Grenzverletzungsprozesse mit seiner Seele, mit seinem Beichtvater, mit seinem Herrgott durchfechten. Er lernt die Geographie des Gottesreiches auswendig, nämlich die Dogmatik; er studiert das Jus des Gottesreiches, nämlich die Moral. Er weiß genau, wieviel Gramm Brot er essen darf, ohne das Fastengebot zu verletzen. Er schließt ziemlich viel Verträge ab mit seinem Gott: Gegen die und die Leistung erwartet er, freilich in aller Demut und mit dem Zugeständnis jedes Mangels eines Rechtsanspruches, ganz bestimmte Leistungen von seiten Gottes.“
Nachdem Joseph Wittig 1922 mit seinem Hochland-Essay „Die Erlösten“ die katholische Sündenlehre bzw. Beichtpraxis heftig kritisiert hatte, wurden im Juni…