In seinem Brief an die Epheser 4,1-2 schreibt Ignatius von Antiochien zum christlichen Lobgesang: „Mit eurem Zusammenspiel und dem Einklang…
Paul Schempps Rundfunkansprache über die Bergpredigt zum 1. Mai 1947: „Das ist das Anliegen Gottes in der Bergpredigt, dass das Leiden fruchtbares Leiden und die Freude fruchtbare Freude, daß der Reichtum fruchtbarer Reichtum und die Armut fruchtbare Armut sei. Daran dürfen die Menschen beteiligt und interessiert sein. ‚Alles, was ihr wollt, daß euch die Leute tun, das tut ihr ihnen auch.’“
Die Bergpredigt (1. Mai 1947) Von Paul Schemmp Wenn ich einmal in den Himmel komme — und ich komme gewiß…
Gerhard Müller über Wilhelm Löhe: „1857 musste Löhe dann auch gestehen: ‚Es war viel leichter, sich einmütig den in der bayrischen Landeskirche aufgekommenen Missbräuchen zu widersetzen, als sich zu einer heiligen Lebensgemeinschaft zusammenzuschließen.'“
Wilhelm Löhe Von Gerhard Müller Es dürfte nicht leicht fallen, einen Theologen ausfindig zu machen, der wie Wilhelm Löhe unter…
Yosef Hayim Yerushalmi, Über das Vergessen: „Unser wahres Problem ist, dass wir ohne halacha leben. Wie Kafkas Mann vom Lande sehnen wir uns nach dem Gesetz, das uns aber nicht mehr zugänglich ist. Die vielberufene Krise des Historismus spiegelt lediglich die Krise unserer Kultur und unseres spirituellen Lebens. Dieser Krebsschaden, wenn es ihn denn gibt, hat seinen Herd nicht in der Suche nach Geschichte, sondern im Verlust einer halacha, die uns sagt, was wir uns aneignen und was wir vergessen sollen, im Verlust gemeinsamer Werte, die es uns ermöglichen würden, Geschichte in Gedächtnis zu verwandeln. Der Historiker allein kann diesen Verlust nicht wettmachen.“
Über das Vergessen Von Yosef Hayim Yerushalmi Präludium Im Frühjahr 1987 erfuhr ich von einer Tagung, die während meines Frankreichaufenthaltes…
Gustav W. Heinemann über Psalm 99,4: „Im Reiche dieses Königs hat man das Recht lieb.“ – „Darum sollen wir uns nach der Kraft strecken, mit der Gott uns durch seine Rechtstat zu Hilfe gekommen ist und Frieden zwischen sich und uns stiftet. Darum können wir Christenleute freudig und beharrlich und ungeteilten Herzens für das Stück Recht und den Aufschub von Katastrophen eintreten, die es jeden Tag mühselig zu erkennen und zu erstreiten gilt.“
„Im Reiche dieses Königs hat man das Recht lieb.“ Über Psalm 99, Vers 4 Von Gustav W. Heinemann Gott hat…
Von der Nächstengerechtigkeit in Martin Luthers Auslegung der Zehn Geboten in dessen Katechismen: „Man verschuldet sich diesem Gebot gegenüber nicht bloß, wer Böses tut, sondern auch, wer seinem Nächsten Gutes tun, ihm zuvorkommen, Schädliches abwehren, ihn schützen und retten kann, dass ihm kein Leid noch Schaden am Leib widerfahre – und tut es nicht.“
Von der Nächstengerechtigkeit „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ heißt das biblische Gebot (Levitikus 19,18b). In seinen Auslegungen…
Zufallsgebet: „Was hast Du Dir gedacht, als ich gebildet und geboren wurde“
Zufallsgebet HERR Gott,himmlischer Vater,was hast Du Dir gedacht,als ich gebildet und geboren wurde.Über die Zufälle des Lebens – ob gut…
Tagesgebet zum 4. Sonntag nach Ostern (Kantate), 2. Mai 2021
Gott, unser Vater,Dich preisen deine Werke.Dein Sohn lässt das Lob nicht im Tod verstummen.Dein Geist bringe unsere Stimmen zum Singen…
Søren Kierkegaard über die Anfechtung in seiner Rede über die Bestätigung des inwendigen Menschen: „Es war ihm, als wäre das äußerliche Glück nur dazu da, das innerliche Leiden zu umfrieden, auf daß er noch nicht einmal in der Widerwärtigkeit der Welt eine Linderung finde; es war ihm, als wäre es Gott selber, der seine gewaltige Hand auf ihn legte, als wäre er ein Kind des Zorns, und doch konnte er es nicht näher verstehen oder sich erklären, wieso.“
Die Anfechtung Von Søren Kierkegaard Betrachte ihn, den Versuchten, der da geprüft ward in der Anfechtung Not. Vielleicht hast du…