Konvivenz als Grundstruktur ökumenischer Existenz heute Von Theo Sundermeier In dem Aufsatz »Die Spur des Anderen« schreibt E. Levinas unter…
Sophie Scholl, Texte zum Gebet: „Mein Gott, ich kann nichts anderes als stammeln zu Dir. Nichts anderes kann ich, als Dir mein Herz hinhalten, das tausend Wünsche von Dir wegziehen. Da ich so schwach bin, dass ich freiwillig nicht Dir zugekehrt bleiben kann, so zerstöre mir, was mich von Dir wendet, und reiß mich mit Gewalt zu Dir. Denn ich weiß es, dass ich nur bei Dir glücklich bin, ach, wieweit bin ich weg von Dir, und das beste an mir ist noch der Schmerz, den ich darüber empfinde.“
Texte zum Gebet Von Sophie Scholl Manchmal meine ich, den Weg zu Gott durch meine Sehnsucht allein, durch eine ganze…
Martin Buber über die Selbstbesinnung (Der Weg des Menschen nach der chassidischen Lehre): „Wenn Gott fragt ‚Wo bist du?‘, will er vom Menschen nicht etwas erfahren, was er noch nicht weiß; er will im Menschen etwas bewirken, was eben nur durch eine solche Frage bewirkt wird, vorausgesetzt, dass sie den Menschen ins Herz trifft, dass der Mensch sich von ihr ins Herz treffen läßt.“
Selbstbesinnung Von Martin Buber Als Rabbi Schneur Salman, der Raw von Reussen, weil seine Einsicht und sein Weg von einem…
Martin Buber, Kirche, Staat, Volk, Judentum. Aus dem Zwiegespräch mit Karl Ludwig Schmidt im Jüdischen Lehrhaus in Stuttgart (14. Januar 1933): „Das Leiden um Gottes willen, die verborgene Geschichte der Pfeile, die Gott nicht verschickt, die im Dunkel des Köchers sein Werk wirken – von da aus leben wir seither als Israel. Aller seitherige Widerstreit kann nur von da aus verstanden werden.“
Kirche, Staat, Volk, Judentum. Aus dem Zwiegespräch mit Karl Ludwig Schmidt im Jüdischen Lehrhaus in Stuttgart[1] (14. Januar 1933) Von…
Traueransprache (Predigt) anlässlich einer Selbsttötung (Suizid) zu 1.Könige 19,1-8 (Elia unter dem Ginsterstrauch): „Warum sollte A. nicht doch im Tod gefunden worden sein, von ihm, Jesus Christus, der selbst seinen Tod gefunden hat am Kreuz von Golgatha, er, der uns in Tod und Auferstehung vorausgegangen ist, um für uns bei unserem himmlischen Vater einen ewigen Platz bereit zu machen.“
Gefunden. Eine Traueransprache für A. N. „Gefunden“ – was für ein Wort, was für ein Klang: Wer, wo, wodurch? Gefunden,…
Georg Picht, Über das Böse: „Das Böse hat Macht über unsere Gedanken. Am mächtigsten ist es dort, wo man es nicht wahrhaben will. Man hat sich dann der Fähigkeit beraubt, die Wirklichkeit so aufzufassen, wie sie ist.“
Über das Böse Von Georg Picht Das Böse umspielt uns in unzähligen Masken. Zwar ist es uns nur allzu vertraut;…
Tagesgebet zum 5. Sonntag nach Ostern (Rogate), 9. Mai 2021
Himmlischer Vater,was sind wir Menschen Dir wert,dass Dein Sohn sich für uns hingegeben hat. So vieles wollen wir für uns…
Martin Luther, Kurze Erklärung des christlichen Glaubens nach den Geboten, dem Glaubensbekenntnis und dem Vaterunser (1520): „Ich glaube, daß niemand an den Vater glauben noch zu ihm kommen kann – weder durch besondere Fähigkeiten, Werke oder Vernunft noch durch alles andere, was man im Himmel und auf Erden nennen könnte -, außer in und durch Jesus Christus, seinen einzigen Sohn, und das heißt, allein durch den Glauben an seinen Namen und seine Herrschaft.“
Kurze Erklärung des christlichen Glaubens nach den Geboten, dem Glaubensbekenntnis und dem Vaterunser Von Martin Luther Sein gesamtes Wirken verstand…
Johannes Sløk, Søren Kierkegaard (1813-1855): „Kierkegaard versammelt den ganzen Inhalt des Christentums in einem einzigen Dogma, dem der Inkarnation.“
Søren Kierkegaard (1813-1855) Von Johannes Sløk I. Leben Søren Aabye Kierkegaard wurde in Kopenhagen geboren, wo er auch lebte und…