Friedrich Huber über Mission (2006): „Ein am Beginn des dritten Jahrtausends zeitgemäßes Missionsverständnis muss das missionarische Zeugnis in Wort und Tat mit einem friedlichen Zusammenleben der Anhänger verschiedener Religionen in einer religiös pluralistischen Ge­sellschaft verbinden. Nötig ist ein missionarisches Zeugnis, das das friedliche Zusammenleben nicht gefährdet, und ein Zusammenleben, das das missionarisches Zeugnis nicht ausschließt.“

Mission Von Friedrich Huber I. Verständnis Unter dem Begriff M., der erst im 16. Jh. von Ignatius von Loyola selbst…

Martin Luther, Vorrede zum Römerbrief (1522): „Das aber ist die rechte Freiheit von der Sünde und vom Gesetz, von der Paulus bis ans Ende dieses Kapitels schreibt, dass es die Freiheit bietet, nur Gutes zu tun mit Lust und recht zu leben ohne den Zwang des Gesetzes. Deshalb ist diese Freiheit eine geistliche Freiheit, die nicht das Gesetz aufhebt, sondern zeigt, was vom Gesetz gefordert wird, nämlich Lust und Liebe, womit das Gesetz gewissermaßen zur Ruhe gebracht wird und nicht mehr anzutreiben und zu fordern hat.“

Vorrede zum Römerbrief (1522) Von Martin Luther Dieser Brief ist das rechte Hauptstück des Neuen Testamentes und enthält das allerlauterste…

Theodor Ahrens über Mission: „Theologisch gesehen geht es christlicher Mission nicht um religiöse Vereinnahmung, sondern um Ant­wort auf die Frage, was Christen für die Welt erhoffen. Im Ergebnis hat die moderne Weltmissionsbewegung einer­seits eine Vielzahl neuer Dialekte des Christlichen hervor­gebracht, andererseits das Christentum wirklich zu einer Weltreligion gemacht.“

„Mission“ ist ein Reizwort. Gut, wenn es erklärt wird: Mission Von Theodor Ahrens ›Mission‹ (lat. missio = ›Sendung‹, ›Gesandtsein‹) wurde…

Carl Heinz Ratschow, Theologie der Religionen (1987): „Diese Theologie der Religionen, die, soweit ich weiß, noch nie streng auf diesen ihren Zusammenhang ausgelegt wurde, zeigt, wie eine trinita­risch durchgeführte Gotteseinsicht das Problem der Religionen so wie das Chri­stentum als Religion auf das dritte Eintreten Gottes zuführt, in dem der Zorn Gottes zur Ruhe kommt, weil und so gewiß er als Geist auch noch die religiöse Antwort-Verbindlichkeit des Menschen übernimmt.“

Theologie der Religionen Von Carl Heinz Ratschow 1. Allgemein 1.1 Das nächstliegende Verständnis des Themas ist dies, daß nach den…