Christoph Friedrich Blumhardt (1842-1919) Von Gerhard Sauter Christoph Friedrich Blumhardt, auch der Jüngere genannt, war seit 1869 Mitarbeiter, dann Nachfolger…
Martin Luther Vorrede auf die Offenbarung S. Johannis (1530): „Dies Buch – meine ich – zeige ja genug gräuliche, ungeheure Tiere, scheußliche, feindselige Engel, wüste und schreckliche Plagen. Ich will der andern großen Gebrechen und Mängel schweigen, welche doch allzumal sind in der Christenheit und unter den Christen gewesen, so dass freilich alle Vernunft unter solchem Wesen die Christenheit hat müssen verlieren.“
Vorrede auf die Offenbarung S. Johannis (1530) Von Martin Luther Mancherlei Weissagung findet man in der Christenheit. Etliche weissaget also,…
Timothy Keller, Was zu wenig Vergebung mit uns macht (New York Times): „Wenn Vergebung im Kleinen und im Großen tief in unserer Kultur verankert wäre, würde sie uns politisch verändern und der Demagogie ein Ende setzen, die niemals ein Fehlverhalten zugibt und die Gegner verhöhnt und herabsetzt. Sie würde uns gesellschaftlich verändern, indem sie der rassistischen Stereotypisierung, der Diskriminierung und der mangelnden Bereitschaft, einander zuzuhören, ein Ende setzt. Sie würde jede Bewegung für Gerechtigkeit weniger anfällig dafür machen, auszubrennen, zu weit zu gehen oder zu entfremden.“
Was zu wenig Vergebung mit uns macht Von Timothy Keller Virginia wird von zwei Massenerschießungen in weniger als einem Monat…
Dietrich Bonhoeffer, Vergegenwärtigung neutestamentlicher Texte (1935): „Vergegenwärtigung neutestamentlicher Texte heißt also zunächst: sie als Zeugnis von Christus als dem gekreuzigten, auferstandenen und in die Nachfolge rufenden Herrn auszulegen in der Gewissheit, dass Christus das Subjekt der Vergegenwärtigung ist. Dies Zeugnis ist als streng einmaliges Zeugnis eines einmaligen Geschehens zu verstehen.“
Vergegenwärtigung neutestamentlicher Texte Von Dietrich Bonhoeffer Die Frage nach der Vergegenwärtigung der neutestamentlichen Botschaft ist grundsätzlich einer doppelten Auslegung fähig.…
Timothy Radcliffe, Lebendig … und keine Zeit zu verlieren: „Nun hatte der Tod angerufen, um mir mitzuteilen, dass er auf dem Weg war. Mein Arzt sagte mir, dass die Überlebensrate bei dieser Operation nach fünf Jahren bei 60 Prozent liegt. Ist das eine lange oder eine kurze Zeitspanne? Ich bin mir nicht sicher. Vielleicht lebe ich noch viel länger oder weniger, aber die Aufforderung lautet, jetzt zu leben. Es gibt keine andere Vorbereitung auf das ewige Leben.“
Lebendig … und keine Zeit zu verlieren Von Timothy Radcliffe Manchmal braucht es eine Begegnung mit dem Tod und die…
Eberhard Jüngel, Predigt über Jesaja 49,13-15: „Ja, selbst vor dem wüsten Ödland des Todes schreckt sein Weg nicht zurück. Sage also niemand: der Mensch müsse einsam sterben, im Tode werde er ganz auf sich allein zurückgeworfen. Nein, Gott ist uns auch im letzten, im tödlichen Augenblick mütterlich nah. Und er wird im Augenblick des Todes nichts anderes sagen als mitten im Leben. Gott spricht zu den Sterbenden wie zu den Lebenden in der Sprache der ihre Kinder tröstenden Mutter. Die aber – jeder von uns hat das erfahren – öffnet die Arme und sagt: Komm!“
Predigt über Jesaja 49,13-15 Von Eberhard Jüngel Nun komm, der Heiden Heiland! Wer in diesen Hymnus einstimmt, liebe Gemeinde, wer…
Martin Luther, Tröstung an die Christen zu Halle über Herrn Georgen, ihres Predigers, Tod (1527): „Es will sich nicht leiden, dass unser Haupt, Christus, am Kreuz stirbt, und die Dornenkrone trägt, und wir sollten mit Lust und Freuden ohne alles Leiden selig werden. Soll es also ja gelitten sein, so lasst es das sein, was uns Gott zufügt, und nicht, was wir selbst erwählen; denn er weiß am besten, welches uns dient und nütze ist; unser Wählen taugt nicht, und ist kein Nutzen.“
Nachdem der Prediger Georg Winkler aus Halle am 23. April 1527 auf dem Heimweg von einem Verhör noch in der…
Georg Schwaiger über Johann Michael Sailer (1751-1832): „Sailer wird heute nicht nur als einer der wichtigsten Väter der neueren katholischen Theologie gesehen. Viele seiner zukunftweisenden Ansätze haben im Zweiten Vatikanischen Konzil, wenn auch nicht im bewußten Rückgriff, ihre Entfaltung und Bestätigung gefunden.“
Johann Michael Sailer (1751-1832) Von Georg Schwaiger Johann Michael Sailers langes Leben – fast auf das Jahr genau die Lebenszeit…
Stanely Hauerwas, Die Bergpredigt, gerechter Krieg und das Streben nach Frieden (1985): „Unsere Uneinigkeit und deren Folge, dass wir einander als Christen töten, verurteilt die Welt zu noch verheerenderen Konflikten und Morden. Somit wird die Einigkeit der Kirchen – und wir müssen uns daran erinnern, dass unsere tiefste Uneinigkeit nicht die zwischen Katholiken und Protestanten, sondern die zwischen Rassen, Klassen, Nationalitäten, Hemisphären usw. ist — zur Vorbedingung dafür, dass wir als Gottes friedliche Gemeinde der Welt dienen. Ein Grund mehr, um eindringlich zu bitten: «Dein Reich komme!»“
Die Bergpredigt, gerechter Krieg und das Streben nach Frieden Von Stanley Hauerwas «Ein bescheidener Vorschlag für den Frieden:Alle Christen der…