Gebet Von Hans G. Ulrich „Herr, lehre uns beten!“ – Wenn wir fragen, was Beten heißt, liegt es nahe, uns … Mehr
Kategorie: Theologie
Dietrich Ritschl, Überlegungen zur gegenwärtigen Diskussion über Heiligenverehrung (1984): „Dafür möchte ich offen sein: dass die Verstorbenen mit Gott in besonderer Beziehung stehen und dass ihr Leben, ihr Opfer und ihr Gebet uns Vorbild und Zeichen der Wirksamkeit des Heiligen Geistes bleiben, wirklich mehr als moralische Vorbilder. Sie sind Zeichen des Neuen. Kein Grund, dass nicht auch reformatorische Christen neu lernen, von Heiligen zu sprechen und sie zu verehren.“
Überlegungen zur gegenwärtigen Diskussion über Heiligenverehrung Von Dietrich Ritschl Die Verknüpfung von ernster theologischer Argumentation, ökumenischem Streben und doxologischer Freude, … Mehr
Ernst Wolf, „Jesus Christus, mein HERR“ – die „Sache“ der Reformation (1967): „Ausgeschlossen ist nämlich, dass die Christengemeinde ihre Mitverantwortung für Staat und Gesellschaft überhaupt anders vollziehen könnte als von ihrem Grund, vom Wort Gottes her. Ausgeschlossen also, dass sie es etwa versuchte, mit sogenannten christlichen Konzeptionen, Ideologien, Programmen oder Parteien. Ausgeschlossen ist vor allem, dass die Kirche ihre Mitverantwortung für die Gesellschaft ergreift, um ihre eigene Sache wirksam zu vertreten. Sie, die Kirche, vertritt in der Öffentlichkeit nicht sich selbst, sondern mit ihrem Zeugnis ihren Herrn.“
„Jesus Christus, mein HERR“ – die „Sache“ der Reformation Von Ernst Wolf Wird man vor die Frage gestellt, was die … Mehr
Lesslie Newbigin, Das Evangelium und die moderne westliche Kultur (1993): „Wenn ich mit der Frage herausgefordert werde: ‚Woher wissen Sie, dass Ihre Geschichte die wahre ist?‘, darf ich auf keinen Fall den fatalen Fehler wiederholen, die Hilfe der Philosophie zu suchen, um die Glaubwürdigkeit der göttlichen Offenbarung zu untermauern, als ob etwas wäre zuverlässiger verfügbar war als das, was Gott in Jesus Christus getan hat. Ich kann nur sagen: Das hat Gott getan, und ich bin beauftragt, Ihnen diese Einladung zu überbringen.“
Das Evangelium und die moderne westliche Kultur Von J. E. Lesslie Newbigin In diesem 20. Jahrhundert verbreitet sich das Christentum … Mehr
Friedrich-Wilhelm Marquardt über Helmut Gollwitzer: „Es ist der jugendliche SA-Propagandist von Lindau-Reutin, der dann — wie so viele von Haus aus national eingestellte Leute — Mann der Bekennenden Kirche wird. Es ist der thüringische Prinzenerzieher, der in der sowjetischen Gefangenschaft zum Plenni wie nur einer wird. Es ist der eigentlich ganz Konservative und der ausgewiesene Anti-Stalinist, der in Westdeutschland als Kommunist heftig attackiert, als Nachfolger auf Barths Lehrstuhl in Basel dann abgelehnt wird.“
Helmut Gollwitzer Von Friedrich-Wilhelm Marquardt Helmut Gollwitzer, geboren am 29. Dezember 1908 in Pappenheim/Mainfranken. Theologie- und Philosophiestudium in München, Erlangen, … Mehr
Lesslie Newbigin über Evangelium und Kultur (Gospel and Culture, 1995): „Es gibt nur eine Geschichte, denn es gibt einen Gott, einen Herrn Jesus Christus und einen Heiligen Geist, der uns dazu führt, den einen Herrn Jesus zur Ehre des Vaters zu bekennen. Alles, was wir von der Geschichte erzählen und was wir in unseren verschiedenen Kulturen leben, unterliegt dem Urteil dessen, dessen Geschichte es ist.“
Lesslie Newbigins Vortrag „Gospel and Culture“, den er 1995 in Dänemark gehalten hat, kann als sein Vermächtnis gelten: Evangelium und … Mehr
Gerhard Sauter about Hans Joachim Iwand and the „Göttingen Sermon-Meditations“: „Hans Iwand was a leading Luther scholar and theologian of the „Confessing Church“ in the German church struggle from 1933 on. After that, he was theologically close to Karl Barth, although he also criticized Barth, reminding the theological community of Martin Luthers distinction between law and gospel.“
Hans Joachim Iwand (1899-1960) By Gerhard Sauter Hans Iwand was a leading Luther scholar and theologian of the „Confessing Church“ … Mehr
Karl Barth, Vom christlichen Leben. Zwei Bibelstunden über Römer 12, 1-2 (1926): „Und nun noch einen dritten Begriff: Bereitschaft: daß man ein Mensch wird, der auf der Wache ist, der weiß, worauf es ankommt, der gesehen hat, wie es mit dem Leben steht, der gehört hat, daß das große Halt! Noch nicht! gesprochen ist, zugleich aber auch das große: Fürchte dich nicht, freue dich!“
Vom christlichen Leben Von Karl Barth Vorwort Das Folgende ist der Abdruck eines Stenogramms, das die Herren stud. theol. Hans … Mehr
Dorothea Wendebourg, Gregor Palamas und die Energienlehre (1981): „‚Gott, der durch sein Wort, besser gesagt durch seinen Willen, das heißt durch die zeitlose, unermüdliche Energie handelt. Das Zitat bringt auf einen Nenner, was in der palamitischen Energienlehre geschieht: Das Wort Gottes, in der biblischen Tradition Inbegriff seiner souveränen, personalen Spontaneität, die man auch unter dem Begriff des Willens fassen kann, wird – durch die Umdeutung eben dieses Begriffs – in das ewige, unveränderliche Sein Gottes eingeebnet.“
Gregorios Palamas (1296-1359) Von Dorothea Wendebourg „Ewig sei das Andenken Gregors, des hochheiligen Erzbischofs von Thessaloniki … er hat mit … Mehr