Martin Luther, Auslegung zu Römer 12,16–21 (1525): „Feurige Kohlen aufs Haupt sammeln meint nach meinem Verstand, dass der Feind mit Wohltaten überschüttet wird, dass er zuletzt entzündet und erhitzt über sich selbst zornig und uns desto holder wird. Denn Kohlen bedeuten die Wohltaten. Darum bedeuten auch die Kohlen im Räuchergefäß die Wohltaten Gottes, die man im Gebet melden soll, dass das Gebet stark rauche und hinaufdringe.“

Auslegung zu Römer 12,16–21 (1525) Von Martin Luther Haltet euch nicht selbst für klug! Vergeltet niemand Böses mit Bösem! Fleißigt … Mehr

Karl Barth, Auslegung zu Römer 12,17–21 (Kurze Erklärung des Römerbriefes, 1941): „In dieser seiner echten Bedürftigkeit vor Gott wird der Christ dann auch ein lebendiges, ein schlechterdings aufrichtiges Friedensangebot an alle Menschen – der Träger des an sie gerichteten göttlichen Friedensangebotes – sein. Wenn sie es aber nicht annehmen? Und sie werden es ja gewiss trotz allem nicht alle annehmen! Nicht alle? Wie viele, wie wenige werden es annehmen? Soll er nun doch als Partei gegen Partei wider sie vorgehen? Gleiches mit Gleichem vergelten? Mindestens damit, dass er sie nun dennoch fallen lässt, dass er endlich und zuletzt, ein Bild des göttlichen Zornes, doch von ihnen weg und seiner Wege geht?“

Auslegung zu Römer 12,17–21 (Kurze Erklärung des Römerbriefes, 1941) Von Karl Barth Aber nun lebt ja der Christ nicht nur … Mehr

Karl Barth, Vom christlichen Leben. Zwei Bibelstunden über Römer 12, 1-2 (1926): „Und nun noch einen dritten Begriff: Bereitschaft: daß man ein Mensch wird, der auf der Wache ist, der weiß, worauf es ankommt, der gesehen hat, wie es mit dem Le­ben steht, der gehört hat, daß das große Halt! Noch nicht! gesprochen ist, zugleich aber auch das große: Fürchte dich nicht, freue dich!“

Vom christlichen Leben Von Karl Barth Vorwort Das Folgende ist der Abdruck eines Stenogramms, das die Herren stud. theol. Hans … Mehr