Ernstpeter Maurers Predigt über Römer 11,33-36: „Die Tiefe Gottes – das ist kein gähnender Abgrund, sondern die unerschöpfliche Kreativität, die spielerische Phantasie, die überschäumende Vielfalt der Ideen, die Gott zu einer wunderbaren Schöpfung gestaltet hat wie ein Kunstwerk, das an jeder Stelle auch anders sein könnte und doch gerade so gelungen ist. So ist alles von Gott her. Die Weisheit Gottes leuchtet auf in den Scheidungen, die schon in der Schöpfung – Licht und Finsternis, Himmel und Erde, Land und Meer – und erst recht in der Geschichte für die besondere Gestalt der Geschöpfe sorgen.“

Predigt über Römer 11,33-36 Von Ernstpeter Maurer Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemein­schaft … Mehr

Fridolin Stier: „Ich möchte, dass Sie es entfernen, wenigstens die Aufschrift ‚An dieser Stelle hat Gott meinen Mann Andreas mit dem Blitz erschlagen‘ ändern.“ – „Warum ändern? Es ist doch die Wahrheit!“ „Nein!“ erwiderte ich ihr, „die Wahrheit ist es nicht, es ist eine Anklage Gottes, eine Lästerung, ein Ärgernis! Tun Sie’s weg!“ „Nein, es bleibt! Es ist die Wahrheit, wie ich sie erfahre.“

„An dieser Stelle hat Gott meinen Mann Andreas mit dem Blitz erschlagen.“ Es ist die Wahrheit, wie ich sie erfahre … Mehr

Robert W. Jenson, Der dreieinige Name Gottes: „Der trinitarische Diskurs ist das Bemühen des Christentums, den Gott zu identifizieren, der uns in Anspruch genommen hat. Die Trinitätslehre umfasst sowohl einen Eigennamen, „Vater, Sohn und Heiliger Geist“, in mehreren grammatikalischen Varianten als auch eine ausgefeilte Entwicklung und Analyse der entsprechenden identifizierenden Beschreibungen.“

Der dreieinige Name Gottes Von Robert W. Jenson In funktionaler Kontinuität mit dem biblischen Zeugnis ist „Vater, Sohn und Heiliger … Mehr

Johann Baptist Metz, Plädoyer für mehr Theodizee-Empfindlichkeit in der Theologie (1994): „Kommt bei der Rede vom leidenden Gott nicht so etwas wie eine heimliche Ästhetisierung allen Leidens zur Geltung? Leiden, das uns schreien oder schließlich kläglich verstummen läßt, kennt keine Hoheit; es ist nichts Großes, nichts Erhabenes; es ist in seinen Wurzeln alles andere als ein starkes solidarisches Mitleiden; es ist nicht einfach Zeichen der Liebe, sondern weit mehr erschreckendes Anzeichen da­für, nicht mehr lieben zu können. Es ist jenes Leid, das ins Nichts führt, wenn es nicht ein Leiden an Gott ist.“

Plädoyer für mehr Theodizee-Empfindlichkeit in der Theologie Von Johann Baptist Metz Vorbemerkung Im Programm unserer Tagung steht mein Einleitungsreferat noch … Mehr

Word and Fire Instead of Sound and Smoke. Why an Abstract „God“ Is not to be Believed: „The memory of suffering leads into the liturgical memory of names, which takes into prayer the mystery of salvation of Jesus Christ before YHWH: Name to Name rather than Dust to Dust. Should God-thinking (or God-not-thinking) have the last word among us humans, anonymous grave fields in cemeteries would be the foretaste of eternity.“

Word and Fire Instead of Sound and Smoke. Why an Abstract „God“ Is not to be Believed By Jochen Teuffel … Mehr

Wahrheit und Offenbarung in Bezug auf die Lehre der Dreieinigkeit bzw. die Christus-Lehre: „Das Besondere an der christlichen Lehre ist, dass weder allgemeingültig Gewusstes, noch empirisches Naturwissen, noch menschenmögliches historisches Geschehen, sondern eine heilige Geschichte (historia sacra) – die menschliches, historisches Geschehen in Jesus Christus – mit der göttlichen Ewigkeit verbunden ist.“

Wahrheit und Offenbarung in Bezug auf die Lehre der Dreieinigkeit bzw. die Christus-Lehre Wenn in der Kirche die göttliche Dreieinigkeit … Mehr