Einführung in das apostolische Glaubensbekenntnis – Teil 9: „Ich glaube an die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen.“ „Ich glaube … Mehr
Kategorie: Theologie
Gottfried Bachl, Wider die harmlose Redseligkeit (1991): „Dagegen begegnet mir heute eine Kirchensprache, aus der der Gott der Zumutungen verschwunden ist. Alles, was den Menschen hart angeht: ungefragtes Dasein in dieser Welt, die Schwere der Materie, die Unausweichlichkeit der Freiheit, der Schmerz des geistigen Bewußtseins, der dunkle Abstand zum Urheber des Ganzen, dessen schroffe Andersheit, das zufahrende Wort aus dem Bereich des Heiligen, die Ungewißheit der Spannung zwischen Gut und Böse – all das wird überspielt von einer Monotonisierung der Sprache auf Liebe.“
Wider die harmlose Redseligkeit. Thesen zur Sprachkultur in der heutigen Kirche Von Gottfried Bachl Die Sprache der Kirche ist heute … Mehr
Eberhard Jüngel, ‚sola scriptura‘. Von der reformatorischen Lust, aus der Quelle zu trinken: „Die Texte der Heiligen Schrift locken uns nun, zu ihnen zurückzukehren, in sie einzukehren, um uns in ihnen aufzuhalten, in ihnen gleichsam Wohnung zu nehmen, in ihnen hin und her zu gehen wie in einem Haus mit vielen Gemächern. Dann vermitteln sie uns eine Geborgenheit oder so etwas wie Heimat, ohne die man in der komplexen, ja überkomplexen Wirklichkeit unserer Welt schwerlich seinen Weg findet.“
‚sola scriptura‘. Von der reformatorischen Lust, aus der Quelle zu trinken Von Eberhard Jüngel I. Breit dahinfließende Ströme haben etwas … Mehr
Kristlieb Adloff, »Das beladenste aller Menschenworte«. Vom Judentum über G’tt sprechen lernen: „Wenn Gott, anders als im Judentum, als der dem Menschen Zugewandte, nicht in eins damit der Richter, der Gott des Gesetzes und des konkreten Gebietens sein kann, bleibt nur das Feld einer vagen »Spiritualität« und einer jeweils zeitgemäßen Moral. Das Judentum könnte das Christentum daran erinnern, dass der von ihm verkündigte Gott nicht irgendeine Gottheit, sondern in der Nachfolge Jesu der ist, dessen Name geheiligt werden soll.“
Am 20. Dezember 2023 ist Kristlieb Adloff im Alter von 89 Jahren verstorben. Ihn zeichnete eine biblische Theologie aus, die … Mehr
Johann Baptist Metz, Erlösung und Emanzipation (1973): „Wo immer der Versuch gemacht wird, die in Jesus Christus vollbrachte Erlösungsgeschichte und die menschliche Leidensgeschichte nicht einfach geschichtslos paradoxal gegeneinanderzusetzen bzw. das eine sub contrario im anderen zu behaupten, sondern die Entzweiung menschlicher Leidensgeschichte selbst noch einmal in der Dialektik der trinitarischen Gottesgeschichte zu deuten und zu begreifen, liegt die genannte Verwechslung zwischen der Negativität des Leidens und der Negativität des dialektisch vermittelten Begriffs des Leidens vor.“
Erlösung und Emanzipation[1] Von Johann Baptist Metz I. Akzentuierung des Themas Der theologische Pluralismus, zuweilen nicht mehr als Ausdruck einer … Mehr
Ernstpeter Maurers Predigt über Römer 11,33-36: „Die Tiefe Gottes – das ist kein gähnender Abgrund, sondern die unerschöpfliche Kreativität, die spielerische Phantasie, die überschäumende Vielfalt der Ideen, die Gott zu einer wunderbaren Schöpfung gestaltet hat wie ein Kunstwerk, das an jeder Stelle auch anders sein könnte und doch gerade so gelungen ist. So ist alles von Gott her. Die Weisheit Gottes leuchtet auf in den Scheidungen, die schon in der Schöpfung – Licht und Finsternis, Himmel und Erde, Land und Meer – und erst recht in der Geschichte für die besondere Gestalt der Geschöpfe sorgen.“
Predigt über Römer 11,33-36 Von Ernstpeter Maurer Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft … Mehr
Fridolin Stier: „Ich möchte, dass Sie es entfernen, wenigstens die Aufschrift ‚An dieser Stelle hat Gott meinen Mann Andreas mit dem Blitz erschlagen‘ ändern.“ – „Warum ändern? Es ist doch die Wahrheit!“ „Nein!“ erwiderte ich ihr, „die Wahrheit ist es nicht, es ist eine Anklage Gottes, eine Lästerung, ein Ärgernis! Tun Sie’s weg!“ „Nein, es bleibt! Es ist die Wahrheit, wie ich sie erfahre.“
„An dieser Stelle hat Gott meinen Mann Andreas mit dem Blitz erschlagen.“ Es ist die Wahrheit, wie ich sie erfahre … Mehr
Karl Barth, Mein Verhältnis zu Søren Kierkegaard (1963): „Er war uns in jener zweiten Phase der Revolution, in der wir uns befanden, einer von den Hähnen, deren Stimme uns aus der Nähe und aus der Ferne den Anbruch eines nun wirklich neuen Tages anzukündigen schienen.“
Mein Verhältnis zu Søren Kierkegaard[1] Von Karl Barth Das erste Buch dieses Mannes, das ich mir – es war im … Mehr
Robert W. Jenson, Der dreieinige Name Gottes: „Der trinitarische Diskurs ist das Bemühen des Christentums, den Gott zu identifizieren, der uns in Anspruch genommen hat. Die Trinitätslehre umfasst sowohl einen Eigennamen, „Vater, Sohn und Heiliger Geist“, in mehreren grammatikalischen Varianten als auch eine ausgefeilte Entwicklung und Analyse der entsprechenden identifizierenden Beschreibungen.“
Der dreieinige Name Gottes Von Robert W. Jenson In funktionaler Kontinuität mit dem biblischen Zeugnis ist „Vater, Sohn und Heiliger … Mehr