Dimensionen des Todes (Dimensions of Death) Von Cicely Saunders Während meiner Arbeit als Ärztin und Krankenschwester habe ich viele sterbende … Mehr
Kategorie: Seelsorge
Karl Jaspers, Die Idee des Arztes (1953): „Es gehört zu seinem Wesen, menschenfreundlich zu handeln, auch wo er nicht heilen kann, und noch dem hoffnungslosen Kranken beizustehen. Der Arzt bringt dem Geisteskranken eine Gesinnung entgegen, die ihm gebietet, dem Unglücklichen, den er nicht gesundmachen kann, noch das Maximum von Lebensmöglichkeit zu geben, in ihm noch den Menschen zu ehren.“
Die Idee des Arztes[1] Von Karl Jaspers Der priesterliche Typus des Arztes der Urzeiten, der hippokratische Arzt, der mit unbefangenem … Mehr
Die Auferweckung von den Toten als ethische Revolution: „In Verbindung mit dem jüngsten Gericht wird der Verstorbene aus dem familiären Lebensgefüge herausgenommen. Das Leben der vom Tod Auferweckten ist auf Jesus Christus ausgerichtet und lässt familiäre Verbindungen und Verpflichtungen dabei hinfällig werden.“
Die Auferweckung von den Toten als ethische Revolution Jesu Antwort auf die Sadduzäer-Frage nach der Wirklichkeit der Auferstehung (Mk 12,18-27; … Mehr
Roger Willemsen über Selbsttötung in „Der Knacks“: „Der Suizidäre beansprucht eine Verfügungsgewalt über sich, die Welt und auch über den Schmerz der Zurückbleibenden.“
Über Selbsttötung Von Roger Willemsen Im Flüsterton wird die Nachricht vom jüngsten Selbstmord in Umlauf gebracht. Jeder, der jetzt spricht, … Mehr
Artur Weiser, Kommentar zu Hiob 2,1-13 (ATD): „Sie mussten ihr erbärmliches Dasein auf dem Schutthaufen (mazbala) fristen, der sich außerhalb des Dorfes erhob. Dort finden wir den Hiob in der Asche sitzend, eine aufgelesene Scherbe in der Hand, mit der er sich die juckende eiternde Haut schabt; dieser Hiob ist ein Bild des Jammers, und doch gerade in seinem Jammer der Zeuge zu Gottes Ehre. Ein Bild, das den tiefen Sinn des gesamten Hiobbuches — noch unentfaltet — in sich schließt.“
Kommentar zu Hiob 2,1-13 Von Artur Weiser 2,1-6 Die zweite Wette im Himmel. Durch die Bewährung Hiobs ist Gott gerechtfertigt. … Mehr
Karl Rahner über den Tod: „Der Tod ist der sichbarste Ausdruck der Endlichkeit des Menschen. Gerade aber in der ausdrücklichen und bewußten Vergegenwärtigung des Todes, in der natürlichen Todesangst, zeigt sich, daß das Leben selbst unendlich über den Tod hinausweist.“
Tod Von Karl Rahner Tod ist ein Vorkommnis, das den ganzen Menschen betrifft. Der Mensch aber ist eine Einheit von … Mehr
Hilde Domin, Unterricht: „Jeder der geht / belehrt uns ein wenig / über uns selber. / Kostbarster Unterricht / an den Sterbebetten.“
Unterricht Jeder der gehtbelehrt uns ein wenigüber uns selber.Kostbarster Unterrichtan den Sterbebetten.Alle Spiegel so klarwie ein See nach großem Regen,ehe … Mehr
Jochen Klepper, Das Tagebuch der letzten Woche (Dezember 1942): „Nur noch Musik und Landschaft können uns aus unserer häuslichen Stille locken. So unklar aber, wie die Rechte und Verbote für die Frauen in Mischehe sind, wagen wir es gar nicht, in Konzerte zu gehen. Große, dunkle, klare Sternennacht.“
Bereits vor der Veröffentlichung von „Unter dem Schatten deiner Flügel“ 1956 sind Jochen Kleppers Tagebucheinträge vom Dezember 1942 in dem … Mehr
Reinhold Schneider, Dem Gedächtnis eines Freundes (Jochen Klepper): „Da machtest du den Tod zu deinem Wort. / Es bricht gewaltig aus den Kerkermauern / Und klagt und sühnt – und Gott wird sich erbarmen.“
Dem Gedächtnis eines Freundes I Dies ist das Ende, dies die Todesnacht,In der mein Wort verhallt, mein Schritt verweht;Der rote … Mehr