Von Carl Friedrich von Weizsäcker (1912-2007) gibt es eine sympathische Erinnerung an Fridolin Stier: Fridolin Stier Von Carl Friedrich von … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Gabriele Miller über Fridolin Stier: „Stier interessierte sich für rundweg alles, was es unter dem Himmel gibt, vor allem aber für die Rätselfragen der Welt, die ihn, je älterer wurde, desto mehr gefangen nahmen. Deshalb blieb er auch der Thematik jenes alttestamentlichen Buches am meisten verpflichtet, dessen Übersetzung samt Kommentar er als erste publizierte: dem Buch Ijob. Das Ijob-Problem hat Stier ein Leben lang nicht losgelassen – am Schreibtisch nicht und nicht als Schicksal. Davon geben seine Tagebücher (»Vielleicht ist irgendwo Tag« und »An der Wurzel der Berge«) beredtes Zeugnis. Sie zeigen aber auch, wie gerne der auf einem Allgäuer Bauernhof Aufgewachsene die Vögel pfeifen und die Katzen schnurren hörte.“
Von Gabriele Miller (1923-2010) stammt folgende Erinnerung an Fridolin Stier: Todestag von Fridolin Stier (1902-1981) 2. März Mappe unter dem … Mehr
Predigt über Sprüche 8,22-36: „So kommt die Weisheit auf uns zu, sucht uns in die göttliche Gegenwart zu entführen, die all das, was wir in unseren eigenen Lebensblick nehmen, himmelweit übersteigt. Über den Tellerrand des eigenen Lebens hinaus, wo es ‚alles für mich‘ heißt, raus aus dem Tunnelblick der eigenen Lebensangst, weg von den eigenen Vorurteilen und Selbstgewissheiten lässt uns die Weisheit staunen, was außerhalb unserer selbst für uns göttlich vorgesehen ist.“
Predigt über Sprüche 8,22-36 „Ich bin doch nicht dumm“ sagt sich die Seelenverletzung. „Ich bin doch nicht dumm“ sagt sich … Mehr
Fridolin Stiers biblische Meditation ‚Jakob ward Israel‘: „Das ist die Antwort auf Jakobs Gebet: Gott sagt sich nur dann einem, der mit ihm ringt, zu, der sich von Jakob zu Israel gewandelt hat. Die Geschichte Jakobs, seiner Untaten und seiner Wandlung hat die Tiefe eines Typos. In ihr soll sich das dem Erzähler zeitgenössische Israel der Königszeit erkennen als das Volk, das die Wege Jakobs wandelt. Diese machtstolze Zeit ist gewarnt, vor dem Wahn aus eigener Kraft ihr Heil wirken zu können. Der Weg führt in die Nacht des Gerichtes und in die Vernichtung, wenn Jakob sich nicht zu Israel wandelt.“
Vom Tübinger Alttestamentler Fridolin Stier stammt eine kleine biblische Meditation über Jakob, die 1962 in der Zeitschrift „Geist und Leben“ … Mehr
Friedrich Mildenberger über den christlichen Auferstehungsglauben: „Wenn man ganz langsam auf so ein Tier zugeht und ihm die Hand hinreicht, kann es sein, daß es die Wärme spürt und selbst auf die Hand gekrochen kommt.“
Friedrich Mildenbergers Vortrag „Die Auferstehung und unser Leben in dieser Welt. Wahrnehmungen des Auferstehungsglaubens“ von 1981 ist ein schönes Beispiel … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Betrachtung zu Ostern: Auferstehung (1940): „Die Auferstehung Jesu Christi ist Gottes Ja zur Kreatur. Nicht Zerstörung, sondern Neuschöpfung der Leiblichkeit geschieht hier. Der Leib Jesu geht aus dem Grabe hervor, und das Grab ist leer. Wie es möglich, wie es zu denken ist, dass der sterbliche und verwesliche Leib nun als der unsterbliche, unverwesliche, verklärte Leib da ist, bleibt uns verschlossen. Nichts vielleicht wird durch die Verschiedenartigkeit der Berichte über die Begegnung des Auferstandenen mit den Jüngern so deutlich, wie dies, dass wir uns über die neue Leiblichkeit des Auferstandenen keine Vorstellung zu machen vermögen. Wir wissen, es ist derselbe Leib – denn das Grab ist leer; und es ist ein neuer Leib – denn das Grab ist leer.“
Im März 1940 schrieb Dietrich Blonhoeffer in einer hektographierte Beilage für den monatlichen Rundbrief des pommerschen Bruderrates der Bekennenden Kirche … Mehr
‚Bei dir ist die Quelle des Lebens‘: „Die Natur kennt nur vergängliche Generationen – ein Werden und Vergehen ohne ein Danach. Uns aber führt das Osterevangelium weiter: Jesus Christus, Gottes Sohn, am Kreuz gestorben und begraben, ist von den Toten leibhaftig auferstanden. Mit Ostern ist der Vergänglichkeitslauf der Natur aufgehoben. Die Schöpfung ist durch Christus nicht auf den Tod ausgerichtet, sondern auf das ewige Leben beim dreieinigen Gott.“
„Bei dir ist die Quelle des Lebens“ Im Frühling macht uns die Natur das Leben leichter. Wo saftiges Grün und … Mehr
Gerhard von Rad über Sprüche 8,22-36: „Was ist das eigentlich, das einerseits so tief mit allem Geschöpflichen verbunden ist und andererseits ein Teil des Waltens Jahwes zu sein scheint und auf den Menschen eindringt?“
Über Sprüche 8,22-36 Für den kommenden Sonntag Jubilate ist in der neuen Predigtordnung Sprüche 8,22-36 als Predigttext neu vorgesehen. Dazu … Mehr
Martin Bubers Rede „Die Brennpunkte der jüdischen Seele“ von 1930: „Juden und Christen sind in der Ahnung verbunden, dass das Haus unsres Vaters anders beschaffen ist, als unsre menschlichen Grundrisse meinen.“
Im März 1930 wurde Martin Buber zu einer Studientagung über das Verhältnis von Christentum und Judentum nach Stuttgart eingeladen. Veranstalter … Mehr