Mit Ostern ist der Vergänglichkeitslauf der Natur aufgehoben. Die Schöpfung ist durch Christus nicht auf den Tod ausgerichtet, sondern auf das ewige Leben beim dreieinigen Gott.

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Im Frühling macht uns die Natur das Leben leichter. Wo saftiges Grün und bunte Blüten augenscheinlich in unsere Seelen eintauchen, kommt uns das Grünen und Blühen selbst zugute. Auch dort wo Menschen säen, hegen und pflegen, geschieht das Wachsen in der Natur aus sich selbst heraus. Kein menschliches Machen kann das zustande bringen, was uns die Natur immer wieder neu an Schönheit zukommen lässt.

Ist nun die Natur das allumfassende Prinzip des Lebens? Dann würden wir Menschen ja mit unserem Leben in ihr aufgehen. Für Christen ist das Schlüsselwort nicht „Natur“, sondern „Schöpfung“. Unsere Lebenswelt verdankt sich keiner selbstschaffenden Natur, sondern dem einen Gott als Schöpfer, „der alles geschaffen hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt“ (Nizänum) „Bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht“ heißt es dazu in Psalm 36.

Wo Gottes unerschöpfliche Schöpfermacht sich unserem Leben zeigt, treten wir ihm mit unserem Lobpreis gegenüber: „Lobe den HERRN, meine Seele! – Halleluja!“ (Psalm 104,35). Und wenn wir ihn mit unseren Preisungen herausstellen, erhebt dies auch unsere Seele. Natur können wir nicht duzen, wohl aber den HERRN, den Schöpfer Himmels und der Erden. So finden wir uns in einer Dreierbeziehung wieder – der HERR Gott als Schöpfer, seine Schöpfung und wir als die ihm antwortenden Geschöpfe.

Wer den Schöpfer nicht anerkennen kann, muss sich mit seinem Leben schlussendlich dem Lauf der Natur ergeben. Die Natur kennt nur vergängliche Generationen – ein Werden und Vergehen ohne ein Danach. Uns aber führt das Osterevangelium weiter: Jesus Christus, Gottes Sohn, am Kreuz gestorben und begraben, ist von den Toten leibhaftig auferstanden. Mit Ostern ist der Vergänglichkeitslauf der Natur aufgehoben. Die Schöpfung ist durch Christus nicht auf den Tod ausgerichtet, sondern auf das ewige Leben beim dreieinigen Gott.

Was der Gott mit seinem Sohn in der Schöpfung neu begonnen hat, was über das irdische Leben hinausführt, gewinnen wir in der persönlichen Beziehung zu Jesus Christus: „Wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ (2Korinther 5,17)

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