Der Michaelistag fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag. Die Gelegenheit also, über dessen Evangelium Lukas 10,17-20 zu predigen. Dazu … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Was ist christlicher Glaube? Hinter einer verschlossenen Türe zeigt er sich: „Jesus Christus hat sich mit seinem Leben und seinem Sterben am Kreuz von Golgota in das Todesschloss gefügt – ohne lichtes Spiel“
Was ist christlicher Glaube? Was ist christlicher Glaube? Um ihn für sich zu erschließen, sei er in folgendes räumliches Bild … Mehr
Martin Luther über die Wirklichkeit des Segens: „Dieser Segen aber ist nicht ein leerer Schall von Worten oder ein Glückwunsch, mit dem einer dem andern etwas Gutes zu wünschen pflegt. Es ist kein Wunsch, sondern er gibt ihm damit das Gut, und sagt damit also zu ihm: ‚Siehe, nimm die Gaben hin, die ich dir mit Worten verspreche.‘ In der Heiligen Schrift sind reale Segen nicht allein Segenswünsche, sondern wirkliche Segen, die das wirksam schenken und mit sich bringen, was die Worte besagen. Gleiches haben auch wir im Neuen Testament durch das Priestertum Christi, welches unser Segen ist, wenn ich sage: Empfange die Lossprechung deiner Sünden. Diese Dinge haben alle die Macht, dass sie dir gegenwärtig und wahrhaftig gegeben werden, wenn du glaubst. Denn es sind nicht unsere Werke, sondern sind Gottes Werke durch unseren Dienst.“
Über die Wirklichkeit des Segens Von Martin Luther Dass in der evangelischen Kirche Segen den Gläubigen exhibitiv zugesagt werden, verdankt … Mehr
Jochen Kleppers „Das göttliche Wort und der menschliche Lobgesang“ von 1939: „Jedes Bibelwort muss imstande sein, Dichtung auszulösen, und jeder Reim, hinzuweisen auf Gesetz und Offenbarung der Heiligen Schrift“
Für den von Kurt Ihlenfeld 1939 herausgegebenen Band „Das Buch der Christenheit. Betrachtungen zur Bibel“ verfasste Jochen Klepper den Beitrag … Mehr
Martin Luther, Über die Wirklichkeit des Segens (Auslegung zu Genesis 27,28-29 – Isaaks Segen an Jakob): „Dieser Segen aber ist nicht nur ein leerer Schall von Worten oder ein Glückwunsch, mit dem einer dem anderen etwas Gutes zu wünschen pflegt. Zum Beispiel, wenn ich sage: „Gott gebe dir schöne und gehorsame Kinder.“ Das sind nur Worte, mit denen man einem anderen etwas Gutes wünscht, ohne ihm tatsächlich etwas zu geben – es bleibt lediglich ein Wunsch, ein Segen, der ungewiss ist und noch vom Erfolg abhängt. Der Segen des Patriarchen Isaak hingegen zeigt ein gegenwärtiges Gut und ist für immer gewiss. Es ist kein bloßer Wunsch, sondern eine tatsächliche Gabe des Guten, wenn er spricht: ‚Siehe, nimm die Gaben hin, die ich dir mit Worten verspreche.‘ In der Heiligen Schrift sind Segen nicht allein Segenswünsche, sondern wirkliche Segen, die das wirklich schenken und mit sich bringen, was die Worte besagen.“
Über die Wirklichkeit des Segens (Auslegung zu Genesis 27,28-29) Von Martin Luther In seiner Genesis-Auslegung zu 27,28f – Erstgeburtssegen, den … Mehr
Peter Brunner, Der Segen als dogmatisches und liturgisches Problem: „Das Segenswort gibt, was es sagt. Es ist kein leeres Wort. Gottes Treue und Macht bewirken die Präsenz der im Segenswort intendierten Heilsgabe.“
Was Peter Brunner 1964 auf einer Pfarrkonferenz in Freiburg i.Br. in Sachen gottesdienstlicher Segen gesagt hat, ist in seiner Prägnanz … Mehr
Martin Luther über die Erbsünde in seiner Auslegung zu Psalm 51,7: „Dieser Spruch von der Erbsünde ist einer der herrlichen Sprüche, die die Vernunft nicht versteht. Man lernt ihn aber, gleichwie andre Stücke, aus dem Gesetz und den Verheißungen Gottes. Von den Aposteln ist es aber allein Paulus, der diesen Spruch ausdrücklich und ausführlich mit großem Ernst behandelt hat. […] Und diese Lehre ist in der Kirche Gottes auch höchst nötig.“
In seine Vorlesung über Psalm 51 von 1532 skizziert Martin Luther bei der Auslegung von Vers 7 die evangelische Lehre … Mehr
Tränenglaube, Tränengabe und Tränengebet: „Tränen sind das ‚Grundwasser der Seele‘ (Gotthard Fuchs), das uns auf Gottes Wort hin ihm nahekommen lässt. Wenn die eigene Tränen Gott zufließen, gerät unser Leben heilsam in Fluss.“
Tränenglaube, Tränengabe und Tränengebet „Warum weinst du und warum isst du nichts? Und warum ist dein Herz so traurig?“ fragt … Mehr
„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte“ – Wie wir uns in der Bibel selbst wiederfinden: „Nur wo die Heilige Schrift tatsächlich gelesen wird, ist sie uns im Sinne einer „Lektionalpräsenz“ wirklich gegenwärtig.“
„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte“. Wie wir uns in der Bibel selbst wiederfinden Der Psalmvers „Dein Wort ist meines Fußes … Mehr