Gerhard von Rads Predigt über Psalm 1,1-3: „Hast du das wirklich nie erlebt, daß dir vielleicht nur ein Satz in einer Predigt einen Blick freigegeben hat in eine Herrlichkeit des Wortes Gottes, die dich vor Wonne hat erzittern lassen? Ein Satz, vielleicht nur ein Wort der Bibel ist in einer Köstlichkeit auf dich zugekom­men und in einem Licht, das nicht von dieser Welt ist, und es hat dich als die Wahrheit, als ein Wort, ein Ruf aus unserer Heimat ergriffen.“

Predigt über Psalm 1,1-3 Von Gerhard von Rad Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen,noch tritt auf den … Mehr

Martin Luther, Eine kurze Form der Zehn Gebote (1520): „Das erste Gebot lehrt, wie sich der Mensch zu Gott innerlich in seinem Herzen verhalten soll, d. h., was er allezeit von ihm denken, halten und wie er ihn achten soll: daß Gott es nämlich ist, der ihm alles Gute zuteil werden läßt, und daß der Mensch ihn wie einen Vater und guten Freund mit seiner ganzen Treue, Liebe und seinem Glauben allezeit fürchten und nie beleidi­gen soll, ebenso wie ein Kind sich zu seinem Vater verhält.“

Eine kurze Form der Zehn Gebote Von Martin Luther Die erste und rechte Tafel des Moses Sie umfaßt die ersten … Mehr

Friedrich Mildenberger, Biblische Theologie als kirchliche Schriftauslegung: „Wissenschaftliche Schriftauslegung kann nicht am kirchlichen Verstehen der Schrift vorbeige­hen. Sosehr sie ei­nerseits die Freiheit der Schrift auch gegenüber der Kirche mit zu vertre­ten hat, sosehr wird sie doch andererseits auf die Kontinuität eines Ver­stehens achten, das sich als Leben der Kirche im Bekenntnis ihres Glaubens darstellt. Dabei gehe ich jetzt nicht auf die Grundentscheidun­gen der Kirche im Verständnis der Schrift ein, die den solen­nen Rang von Dogmen bzw. Bekenntnissen gewonnen haben, die einmütig rezipier­ten wie die strittigen.“

Biblische Theologie als kirchliche Schriftauslegung Von Friedrich Mildenberger Eine »Biblische Theologie«, die sich von der Dogmatik methodisch und inhaltlich löst, … Mehr

Oscar Cullmann, Unsterblichkeit der Seele oder Auferstehung der Toten?: „Wenn erkannt ist, daß im Neuen Testament Tod und ewiges Leben an das Christusgeschehen gebunden sind, dann ist klar, daß für die ersten Christen die Seele nicht an sich unsterblich ist, sondern daß sie es nur durch die Auferstehung Jesu Christi, des „Erstgeborenen von den To­ten“, geworden ist und durch den Glauben an ihn wird.“

Immer noch provozierend ist, was Oscar Cullmann 1956 unter dem Titel „Unsterblichkeit der Seele und Auferstehung der Toten: Das Zeugnis … Mehr

Helmut Merklein, Osterpredigt über Johannes 20,1-9: „Dort, wo wir uns wirklich auf diese Geschichte eingelassen haben, da war unser Dunkel auf einmal hell. In der Tat, das ist die Wahr­heit der Geschichte des Evangeliums: Mit dieser Geschichte kann man wirklich leben. In die­ser Geschichte verliert sich alle Angst. In dieser Geschichte entkrampft sich aller Stress und aller Leistungsdruck, unter den wir selbst und andere uns stellen. Und weiter: Wer sich in die­se Geschichte hineinbegibt, kann wirklich lieben. Denn nur, wer um sein Leben nicht fürchtet, kann es wirklich verschenken.“

Osterpredigt über Johannes 20,1-9 Von Helmut Merklein (1940-1999) Zielsatz: Die Hörer sollen ermutigt werden, sich auf die Geschichte des Evangeliums … Mehr