Die Neue Zürcher Zeitung scheut sich nicht, kirchenjahresgemäß auch Theologisches zu zeitigen. Hier der aktuelle Gastbeitrag von Eberhard Jüngel passend … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Friedrich Mildenberger, Der Prediger Salomo: „Nein! Ich wollte es nicht anders gehabt haben, dies Leben, als es gewesen ist. Aber ich wollte es auch nicht noch einmal leben, wollte nicht noch einmal von vorne anfangen. Es war gut so, wie es gewesen ist bisher. Aber es ist auch gut, dass ich nun soweit bin.“
Mein theologischer Lehrer Friedrich Mildenberger (1929-2012) wusste den Prediger Salomo besonders zu schätzen. Im Rahmen zweier Bibelwochen 1986 und 1987 … Mehr
„So steht geschrieben im Lukasevangelium …“- Wenn biblische Schriften im Gottesdienst nur noch als zitationspassende Texte angeführt werden
Wenn biblische Schriften im Gottesdienst nur noch als zitationspassende Texte angeführt werden Jetzt ist man so weit, dass exegetische Schriftbezeichnungen … Mehr
Sturm auf dem See (Matthäus 8,23-27 bzw. Markus 4,35-41) – Meditation im Gottesdienst zur Schulentlassung: „Warum klammern wir uns an dem fest, was wir selbst begreifen können? Wo ist jetzt unser Vertrauen zu Gott? Sind wir wirklich am Ende?“
Sturm auf dem See (Matthäus 8,23-27) – Meditation im Gottesdienst zur Schulentlassung „Jesus stieg in das Boot und seine Jünger … Mehr
In Sachen Beschneidung: „Im Mittelalter und in der Neuzeit wird grundsätzlich an der theologischen Deutung (Bundeszeichen) festgehalten, zumal dieser in Verfolgungszeiten eine wichtige integrierende Funktion zukam.“
Das Landgericht Köln hat in einem Urteilsspruch die Beschneidung eines vierjährigen Jungen aus religiösen Gründen für eine Körperverletzung und damit … Mehr
„Sucht das Wohl der Stadt“ – und vergesst nicht zu feiern. Predigt zu Jeremia 29,7 beim Cityfestgottesdienst 2012 in Vöhringen: „Die Zukunft ist ein göttliches Ja-Wort, das sich für uns in Jesus Christus festmacht. Christinnen leben nicht nur in einem vergänglichen Hier und Jetzt, sondern erhalten die Gabe der Zukunft: Wir haben nichts zu verlieren, was nicht schon längst Christus in Tod und Auferstehung für uns gewonnen hat. So lasst uns also auch in diesem Sommer miteinander feiern und aneinander Anteil schenken – auf dass unsere Gemeinschaft vor Ort weiterhin gut geht.“
Predigt zu Jeremia 29,7 beim Cityfestgottesdienst in Vöhringen (2012) Im Folgenden der Versuch, aus Anlass eines Cityfestgottesdienstes vor Ort politische … Mehr
Hans Walter Wolff über das Gotteslob in seiner Anthropologie des Alten Testaments: „In dieser Rühmung findet die Bestimmung des Menschen zum Leben in der Welt, zum Lieben des Mitmenschen und zum Beherrschen der außermenschlichen Schöpfung ihre wahrhaft menschliche Erfüllung. Sonst wird der Mensch als sein eigener Abgott zum Tyrannen, oder er verliert im Verstummen zur Sprachlosigkeit seine Freiheit.“
Von Hans Walter Wolff stammt der folgende Text aus seiner Anthropologie des Alten Testaments, der auf das österliche Halleluja einstimmt: … Mehr
Christoph Blumhardts Antwort auf Harpprechts Frage ‚Wer glaubt schon an Auferstehung‘: „Wir nehmen es hin als eine alte Sage und haben kein rechtes Empfinden dabei. Und doch muß ich es wiederholen: Alles krönt sich, alles, was mit Jesus in die Welt gekommen ist, alle seine Worte, alle seine Taten krönen sich in dem einen: »Er ist auferstanden! Er unterliegt nicht dem Lauf der Welt, er unterliegt nicht den bösen Taten der Menschen, er unterliegt nicht der Sünde und noch viel weniger dem Tode — er ist der Lebendige heute, gestern und in alle Ewigkeit!«“
In der heutigen Ausgabe der ZEIT fühlt Klaus Harpprecht der Kirche auf den Zahn der Zeit, oder soll man sagen, … Mehr
Martin Luthers über den Glauben an den Namen des Herrn (Auslegung zu Galater 2,16, 1519): „Siehe zu, dass du den Namen des Herrn hörest oder sein gedenkest, nämlich dass Gott gerecht, gut, heilig ist. Dann hänge dich geschwind an ihn und glaube fest, dass er so zu dir sei [wie sein Name sagt]: dann bist du mit ihm auch schon so, bist ihm gleich. Den Namen des Herrn wirst du aber nirgends leuchtender erblicken als in Christus.“
Luther hat in seiner Vorlesung über den Galaterbrief von 1519 Folgendes über den Glauben an den Namen des Herrn geschrieben: … Mehr