Rudolf Bultmanns Vortrag „Neues Testament und Mythologie“, gehalten am 21. April 1941 auf einer Tagung der Gesellschaft für evangelische Theologie … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
„Wenn euch der Sohn frei macht …“ – Eine Betrachtung von Hans Joachim Iwand zu Johannes 8,36: „Das ist der für uns alle gestorbene und auferstandene Herr. Er ist unsere Freiheit. Der Sohn macht frei. Er weiß ganz genau, dass es gerade um jenen ersten Schritt geht: dass es darum geht, dass einer da ist, der mir wieder das Augenlicht schenkt, denn ich bin eben geblendet; dass einer da ist, der mir sagt: Lazarus komm heraus, denn ich liege bei den Toten und rieche die Verwesung um mich her.“
Eine pathetische Freiheitsrede hatte Iwand 1956 gehalten, die zugleich Jesus als Befreier verkündet: Eine Betrachtung zu Johannes 8,36 Wenn euch … Mehr
Theologie der Milch. Zum Sonntag Quasimodogeniti: „Das Symbol der Milch verweist die ‚Kinder Gottes‘ auf eine nährende und zugleich intime göttliche Lebensbeziehung in Jesus Christus.“
Theologie der Milch. Zum Sonntag Quasimodogeniti Der Name des Sonntags Quasimodogeniti (Osteroktav) leitet sich von der früheren lateinischen Antiphon ab: … Mehr
Seven Stanzas at Easter (Sieben Strophen an Ostern) – John Updike über die leibliche Auferstehung Jesu Christi: „Lasst uns nicht Gott spotten mit Metapher, / Analogie, Ausweichen, Transzendenz, / das Ereignis zur Parabel machen, ein Zeichen gemalt in die verblasste Leichtgläubigkeit früherer Zeiten: / Gehen wir durch die Tür.“
John Updike, Seven Stanzas at Easter Was John Updike (1932-2009) als junger Harvardabsolvent 1960 beim „Religious Arts Festival“ seiner Lutheran … Mehr
Christoph Blumhardt, Osterpredigt zu Markus 16,1-8 (1914): „»Jesus ist auferstanden!« ist das Größte, was man überhaupt verkündigen kann. Es ist der Gipfel des Evangeliums, die Höhe alles dessen, was Jesus im Erdenleben gewesen war, und diese Verkündigung oder diese Tatsache, die verkündigt wurde: »Jesus ist auferstanden«, ist mit einemmal eine Tatsache geworden, die sich der ganzen Weltgeschichte entgegensetzt. Der ganze Lauf der Welt ist immer nur sterben, und die Erde ist ein großmächtiges Grab, in welchem nicht nur Menschen, sondern auch alle früheren Kreaturen begraben liegen und zu den Toten gehören. Und nun auf einmal in diesen Lauf der Welt, an den wir uns leider im Christentum auch gewöhnt haben, als ob gar nichts anderes mehr möglich wäre, als nur das Grab alles Lebendigen, kommt die Verkündigung: »Da ist einer auferstanden, der ist gestorben und lebt wieder.« Ja, da kann einen Furcht und Zittern ankommen oder auch Unglauben; und ich weiß nicht, ob es viele Menschen heute gibt, in deren Herzen die Verkündigung: »Er ist wahrhaftig auferstanden« wirklich lebendig wird. Wir hören es so mit christlichen Ohren, und das sind oft die taubsten in der ganzen Welt.“
Kurz vor dem 1. Weltkrieg hatte der württembergische Pfarrer (und Sozialdemokrat) Christoph Blumhardt (1842-1919) mit seiner Osterpredigt über Markus 16,1-8 … Mehr
Hans Joachim Iwand in seiner Palmsonntagspredigt zu Matthäus 21,1-9 von 1945: „Es gehört zum Glauben dazu, in Jesus den König zu erkennen und anzuerkennen. Wir Menschen neigen alle dazu, uns dem zu beugen, der seine Macht und Autorität durch äußere Kennzeichen erweist. Wir neigen alle dazu, uns eher den Tyrannen zu beugen, als dem, der um unseren freien Gehorsam wirbt, wir neigen alle dazu, mehr auf Drohungen zu hören oder auf Versprechungen, und wir verstehen unter Herrschaft nur allzu leicht Gewalt und Macht. So ist es ja auch in der Welt und darum geht die Welt zugrunde.“
Da war Dortmunds Innenstadt nach den Bombenangriffen am 12. März 1945 völlig zerstört, so dass Iwand diese Predigt wohl am … Mehr
Abraham Joshua Heschels Lobpreis der Bibel: „Unwiderlegbar, unzerstörbar, nie abgenutzt durch die Zeit wandert die Bibel durch die Zeitalter. Ohne Zögern schenkt sie sich allen Menschen, als ob sie jedermann auf Erden gehörte. Sie spricht in jeder Sprache und zu jedem Lebensalter. Sie befruchtet alle Künste, ohne mit ihnen zu konkurrieren. Wir alle leben von ihr, und sie bleibt unangetastet, unerschöpflich und ganz. In 3000 Jahren ist sie nicht um einen Tag gealtert.“
Von Abraham Joshua Heschel (1907-1972), dem bekannten jüdischen Religionsphilosophen, stammt folgender Lobpreis der Bibel „Warum übersteigt die Bibel alles vom … Mehr
„Ich bin froh, wenn ich in der Bibel lese und nicht alles verstehe“ – Sibylle Lewitscharoff über die Luther-Bibel
Wirklich starke Worte für Martin Luthers Übersetzung der Bibel findet Sibylle Lewitscharoff in ihrem neuesten NZZ-Beitrag „Ein Mann des Wortes … Mehr
Hans G. Ulrich – Kritisches zu Karl-Heinz Götterts „Luthers Bibel. Geschichte einer feindlichen Übernahme“
Hans G. Ulrich, emeritierter Professor für Systematische Theologie und Theologische Ethik an der Universität Erlangen-Nürnberg, hat Karl-Heinz Götterts jüngst erschienenes Buch … Mehr