Dietrich Bonhoeffers Auslegung der Zehn Gebote aus dem Gefängnis Berlin-Tegel (1944): „Es gibt Chri­sten, die sagen, es habe doch neben ihrem Glau­ben an Gott, von dem sie nie lassen würden, doch auch die Welt, der Staat, die Arbeit, die Familie, die Wissenschaft, die Kunst, die Natur ihr Recht. Gott sagt, neben ihm hat nichts, gar nichts irgendein Recht, nur unter ihm. Was wir neben Gott stellen, ist ein Abgott.“

Dietrich Bonhoeffers wohl letzter theologischer Text, nämlich die Auslegung der ersten Tafel der Zehn Gebote kurz vor dem Attentat vom … Mehr

„Der Herr ist mein Hirte“ – eine kurze Meditation über Psalm 23 mit versweiser Auslegung: „Im dunklen Tal wandern, wo bedrückendes Felsgestein weder Aussicht noch Ausweg gewährt, heißt weitergehen müssen. Aber auch da zeigt sich dieses Gottvertrauen: Du bist bei mir, berührst mich, tröstest mich und führst mich heraus aus diesem Tal mit seinen Todesschatten.“

Für viele sind die Worte des Psalms 23 vertraute Worte: „Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“ Wo … Mehr

Kain-und-Abel-Predigt zu 1.Mose (Genesis) 4,1-16: „Im Zorn ist Kains gottgesenkter Blick dem eigenen Bruder finster zugewandt. Wer kein Ansehen bei Gott zu finden scheint, bleibt seinen eigenen Stimmungen überlassen. Die innere Anspannung wächst zum Zerreißen – gleich passiert es. Doch da fällt der göttliche Blick auf Kain. Obwohl dessen Opfer nicht gottwohlgefällig ist, behält der HERR Kain wohlwollend Auge. Nicht sein Opfer, aber der Mensch selbst findet göttliches Ansehen.“

Predigt über Genesis 4,1-16 Und Adam erkannte seine Frau Eva, und sie ward schwanger und gebar den Kain und sprach: … Mehr