Kajin wurde verdammt, Repräsentant seines Bruders zu sein Von Elazar Benyoëtz Kajin hat seinen Bruder erschlagen, gestellt, versuchte er seine … Mehr
Schlagwort: Kain und Abel
Hans Joachim Iwands Predigtmeditation zu 1.Mose 4,1-16 (Kain und Abel) von 1954: „Wenn wir vor der Geschichte von Kain und Abel stehen, dann sollten wir eins wissen: nach der Absicht des Verfassers stehen wir an der Quelle, von welcher der unheimliche Blutstrom durch die Jahrhunderte hindurch fließt, der immer aufs neue durch Brudermord, Krieg, Revolution und todbringenden Haß gespeist wird, jener Strom, an dessen Ufern sich die stolzen Weltreiche erheben.“
Predigtmeditation zu 1.Mose 4,1-16 (13. Sonntag nach Trinitatis) Von Hans Joachim Iwand Sed illud Dei praeceptum Cain sicut praevicator accepit. … Mehr
Kain-und-Abel-Predigt zu 1.Mose (Genesis) 4,1-16: „Im Zorn ist Kains gottgesenkter Blick dem eigenen Bruder finster zugewandt. Wer kein Ansehen bei Gott zu finden scheint, bleibt seinen eigenen Stimmungen überlassen. Die innere Anspannung wächst zum Zerreißen – gleich passiert es. Doch da fällt der göttliche Blick auf Kain. Obwohl dessen Opfer nicht gottwohlgefällig ist, behält der HERR Kain wohlwollend Auge. Nicht sein Opfer, aber der Mensch selbst findet göttliches Ansehen.“
Predigt über Genesis 4,1-16 Und Adam erkannte seine Frau Eva, und sie ward schwanger und gebar den Kain und sprach: … Mehr
Gerhard von Rads Auslegung von 1. Mose 4,1-16 aus seinem Genesis-Kommentar: „Vergossenes Blut lässt sich nicht zuschaufeln, es schreit zum Himmel empor.“
Meisterlich ist Gerhard von Rads Auslegung von 1. Mose 4,1-16, also der Kain-und-Abel-Geschichte in seinem Genesis-Kommentar: Die Geschichte von Kain … Mehr
Gerhard von Rad, Predigtmeditation zu 1.Mose 4,1-16: „An ihrem Ende aber weist die Geschichte auf ein großes Geheimnis. Das letzte Wort in ihr hat ja nicht Kain, sondern Gott. War es schon ein Rätsel, daß Kain um seines Mordes willen nicht getötet wurde, so ist es vollends wunderbar, dass der von Gott verfluchte Kain, von Gott doch in ein ganz paradoxes Schutzverhältnis aufgenommen wird. Das Zeichen — wahrscheinlich war in einer älteren Gestalt der Geschichte an eine Tätowierung gedacht — ist als ein Schutzzeichen zu verstehen. Auch der von dem Angesicht Gottes weggehende Kain bleibt noch Eigentum Gottes. Das Hoheitsrecht Gottes über Kain ist wunderbarerweise noch nicht erloschen. Gott will nicht, dass die von ihm über Kain verhängte Strafe dem Menschen das Recht zu Verwilderung und Blutvergießen gibt. So endet die Kainsgeschichte mit einem verhaltenen Wort von einem göttlichen Gnaden- und Ordnungswillen.“
Predigtmeditation zu 1. Mose 4,1-16 Von Gerhard von Rad Auch in der neuen Perikopenordnung ist für den 13. Sonntag nach … Mehr