I Am a Missionary. Does Christian Mission Do More Harm than Good?: „Exactly opposite is Christian mission with its rejection of any form of racism, since all people are addressed–irrespective of race or gender–as having equal status, either as death-destined sinners who are NOT hopelessly lost, or as sisters and brothers in the Lord. Missionaries do not claim any superiority over others, but offer to others what they themselves have encountered as healing for their lives.“

The Lutheran „Crossing Community“ published the translation of my article „Ich bin Missionar. Richtet die Verbreitung der christlichen Botschaft Unheil … Mehr

Werner Elerts Lehrverirrungen in seinem Brief an einen unbekannten Pfarrer vom 19. August 1944: „Die Kirche hat keinen sakralen Raum neben der Volksgemeinschaft zu beanspruchen. Erst durch die Beziehung auf Gott ist ein völkisches Ethos möglich geworden, denn nur dadurch wird unsere Verpflichtung zu einer ewigen Verpflichtung. Verdanken wir alles, was wir in irdischer Hinsicht sind und haben, unserem Volk, so verdanken wir es eben damit unsrem Schöpfer. Unsere Bindung an unser Volk wird damit nicht kleiner sondern größer. Versündi­gen wir uns gegen das Volk, so sündigen wir gegen Gott.“

In welche völkischen Verirrungen die Lehrunterscheidung von Gesetz und Evangelium führen kann, so sie nicht an die Heilige Schrift rückgebunden … Mehr

Dietrich Bonhoeffer, Nachfolge (1937) als vollständiger, zitierfähiger Text: „Der Nachfolgende sieht allein auf den, dem er folgt. Von ihm aber, der in der Nachfolge das Bild des menschgewordenen, gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus trägt, von ihm, der zum Ebenbild Gottes geworden ist, darf es nun zuletzt heißen, daß er berufen ist, ‚Gottes Nachahmer‘ zu sein. Der Nachfolger Jesu ist der Nachahmer Gottes. ‚So seid nun Gottes Nachahmer als die lieben Kinder‘ (Eph. 5,1).“

Die wohl radikalste theologische Schrift des 20. Jahrhunderts – neben Karl Barths Der Römerbrief von 1922 – dürfte Dietrich Bonhoeffers … Mehr

Hans Joachim Iwand, Die Kirche und die Juden (1951): „Es bleibt nach Römer 9-11 bestehen, dass wir als Heidenkirche die Zweige sind und das Volk Israel das Volk der Erwählung ist. Es bleibt nach diesem Abschnitt des Römerbriefes gewiss, dass jede Über­hebung der Zweige über die Wurzel diese selbst unter das Gericht Gottes bringt. Es mag schwer sein, im Blick auf das Jesus – noch nicht – als den Christus anerkennende Volk Israel zu glauben, dass die christliche Kirche und dieses Volk zusammengehören und nach Gottes Ratschluß ein Ganzes sind, aber wenn wir nicht lernen, an die Kirche zu glauben, gerade im Blick auf Israel, dann werden wir das Geheimnis der göttlichen Erwählung, in das auch das der – zeitweisen – Verwerfung eingeschlossen ist, nicht verstehen und statt der auf dieser Erwählung ruhenden Universalkirche ethnisierende Volkskirchen schaffen.“

Die Kirche und die Juden Von Hans Joachim Iwand Es läßt sich nun einmal nicht leugnen, daß die Kirche in … Mehr

Friedrich Schleiermacher, Über die Religion. Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern (1799): „Religion ist nur das unmittelbare Gefühl der Abhängigkeit des Menschen von Gott; es ist noch nicht durch den Begriff hindurch gegangen, sondern nur im Gefühl erwachsen. Das Gemüth ist wie der Sitz, so die nächste Welt der Religion. Daher muss alles Handeln und Thun ein religiöses werden. Die Offenbarung ist keine von obenher gekommene, ausserordentliche Mittheilung, sondern das Bewusstwerden des eigenen innersten Lebens und einer neuen Anschauung des Unendlichen.“

Über die Bedeutung von Schleiermachers Religionsschrift muss man keine Worte verlieren. Was jedoch fehlt, ist eine vollständige und zitationsfähige Online-Ausgabe … Mehr

„Wer aus der Kirche austritt, der ist in Zukunft vom Abendmahl ausgeschlossen“ – Warum dieser Satz um Jesu willen nicht einfach so in der evangelischen Kirche gelten kann: „Getaufte Christen haben in der evangelischen Kirche grundsätzlich einen Anspruch auf das Abendmahl, da das Abendmahl keine mitgliederbezogene Handlung innerhalb einer korporierte Religionsgemeinschaft ist, sondern gemäß dem Befehl Jesu Christi für dessen Kirche zu vollziehen ist.“

„Wer aus der Kirche austritt, der ist in Zukunft vom Abendmahl ausgeschlossen“ – Warum dieser Satz um Jesu willen nicht … Mehr