„Nein müssen wir sagen in diesen Tagen zu den Terroristen … “ Rolf Hanuschs Predigt über Matthäus 22,1-13 während des Deutschen Herbsts 1977: „Das Trommelfeuer von immer neuen Nachrichten, Bildern und Gefühlen, das in den letzten Tagen über uns alle niederging, machte eigenständiges, selbstbestimmtes Denken und Handeln oder gar Fühlen immer schwerer. Wie gelähmt, oft stumm oder dann wieder aufatmend saßen wir am Fernsehapparat. Unsere Hoffnungen, unsere Ängste, unsere Abscheu, unsere Freude, alles was sonst oft uns gehört, hing von dem, was geschah und der Art wie uns darüber berichtet wurde, ab. Und kein Gefühl, kein Gedankengang waren von Dauer, immer wieder wurden sie von neuen Meldungen, Vermutungen und Kommentaren umgeworfen. Ich habe mich selten so ohnmächtig an Ereignisse und Vermittlungsprozesse außerhalb von mir ausgeliefert gefühlt, wie in diesen Tagen. Ich hatte Schwierigkeiten, frei zu atmen.“

Meine erste Erinnerung an Rolf Hanusch ist Anfang Januar 1982 in Rummelsberg bei meinem ersten Landesjugendkonvent der Evangelischen Jugend in … Mehr

Helmut Tacke, Weihnachtspredigt über Kolosser 2,3 (1985): „Bei ihm sind alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis. Das Jesuskind ist ein reiches Kind. Arm ist die Krippe, aber reich ist der Schatz in dieser Krippe. Ein Schatz, der alle Weisheit und Erkenntnis umfasst. Meist wird die Armut Jesu betont. Aber heute geht es um seinen Reichtum. Ich habe allen Grund, mich zu einer kühnen Interpretation aufzuschwingen und zu sagen: Alles Denken und Forschen der Menschheit ist christuszentriert. Alle Wissenschaft sammelt sich bei ihm.“

Über die Weihnachtspredigt Helmut Tackes, gehalten 1985 in London, schreibt Christian Möller zu Recht: „Die Weihnachtspredigt über Kolosser 2,3 scheint … Mehr

Hans Joachim Iwands Adventspredigt vom 18. Dezember 1943 über Lukas 1,67-79: „Wer nicht jemals schon empfunden hat, daß Gott schweigt, der wird auch nie begreifen, daß er redet. Wer nie darüber fast zerbrochen ist, daß Gott sich von seinem Volk entfernt hat; wer nie darauf gewartet hat, daß ein Frühling einbrechen würde über dem Volk Gottes, dem wird auch nie der Tag kommen, da seine Zuge gelöst wird und er loben kann.“

Im Benedictus, dem Lobgesang des  Zacharias, ist von der herzlichen Barmherzigkeit unseres Gottes die Rede, „durch die uns besuchen wird … Mehr