Helmut Tacke, Weihnachtspredigt über Kolosser 2,3 (1985): „Bei ihm sind alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis. Das Jesuskind ist ein reiches Kind. Arm ist die Krippe, aber reich ist der Schatz in dieser Krippe. Ein Schatz, der alle Weisheit und Erkenntnis umfasst. Meist wird die Armut Jesu betont. Aber heute geht es um seinen Reichtum. Ich habe allen Grund, mich zu einer kühnen Interpretation aufzuschwingen und zu sagen: Alles Denken und Forschen der Menschheit ist christuszentriert. Alle Wissenschaft sammelt sich bei ihm.“

Über die Weihnachtspredigt Helmut Tackes, gehalten 1985 in London, schreibt Christian Möller zu Recht: „Die Weihnachtspredigt über Kolosser 2,3 scheint … Mehr

Hans Joachim Iwands Adventspredigt vom 18. Dezember 1943 über Lukas 1,67-79: „Wer nicht jemals schon empfunden hat, daß Gott schweigt, der wird auch nie begreifen, daß er redet. Wer nie darüber fast zerbrochen ist, daß Gott sich von seinem Volk entfernt hat; wer nie darauf gewartet hat, daß ein Frühling einbrechen würde über dem Volk Gottes, dem wird auch nie der Tag kommen, da seine Zuge gelöst wird und er loben kann.“

Im Benedictus, dem Lobgesang des  Zacharias, ist von der herzlichen Barmherzigkeit unseres Gottes die Rede, „durch die uns besuchen wird … Mehr

1 Könige 17,1-16 (Elia am Bach Kerit und bei der Witwe zu Sarepta) – eine Predigthilfe von Walter Brueggemann: „In einer extremen Mangelsituation verkündet der Prophet überfließenden Überfluss. Elia ist darüber hinaus so gut wie sein Wort (1. Könige 17,16). Nein, er ist so gut wie Jahwes Wort, denn es ist ‚das Wort des Herrn‘, das die Umstände außer Kraft setzt und Leben im Überfluss garantiert. Beachten Sie, dass die Erzählung keine Erklärung liefert. Sie hat kein Interesse daran, wie all dies geschehen ist. Es ist ein Wunder! Es ist eine Tat, die wie ein Magnet Staunen hervorruft.“

In der revidierten Perikopenordnung ist für den 7. Sonntag nach Trinitatis in der dritten Predigtreihe 1Könige 17,1-16 vorgesehen. Da geben … Mehr

„Jetzt sehen wir alles in einem Spiegel, in rätselhafter Gestalt“ (1. Korinther 13,12) – unser Leben im göttlichen Kaleidoskop: „Im Licht des menschgewordenen Gottessohnes fügen sich Bruchstücke meines Lebens zusammen. Wo im Rückblick auf den eigenen Lebensweg die göttliche Spur gefunden worden ist, haben verpasste Gelegenheiten, bittere Enttäuschungen, offene Wunden wie auch offene Rechnungen nicht das letzte Wort.“

Unser Leben im göttlichen Kaleidoskop Als Kinderspielzeug gilt das Kaleidoskop, das kleine Rohr mit einem Guckloch am einen und der … Mehr