Predigtmeditation zu Lukas 5,1-11 (5. Sonntag nach Trinitatis) Von Hans Joachim Iwand Die Berufung der ersten Jünger gehört hinein in … Mehr
Kategorie: Predigten
Hans Joachim Iwands Predigt über Römer 12,17-21 vom Januar 1945: „Ihr werdet eine wunderbare Solidarität gerade dem Feinde gegenüber erweisen, seine Not, sein Hunger, sein Durst, seine Verlassenheit, alles das werden Stationen sein, um ihm zu zeigen, dass er nicht euer Feind ist. Freut euch nicht darüber, wenn das Unglück sie trifft, zeigt nicht mit Fingern auf sie und sagt nicht, nun hat sie Gott gerichtet, sondern, wissend, dass dies Gerichte Gottes sind, tretet mitten hinein, so wie Christus mitten zu euch getreten ist! Jawohl, es ist wahr, es kommt das Gericht Gottes über die Menschen, aber durch euch soll die Barmherzigkeit zu ihnen kommen. Mögen dann auch solche Barmherzigkeiten auf ihrem Haupt brennen wie glühende Kohlen, mögen sie auch es euch nicht danken, es kommt ja darauf an, dass sie die Barmherzigkeit Gottes spüren, es kommt darauf an, dass der Glaube an den Sieg des Guten auch sie in die Entscheidung treibt.“
Am 21. Januar 1945 hielt Hans Joachim Iwand im zerbombten Dortmund seine Predigt über Römer 12,17-21: Predigt über Römer 12,17-21 … Mehr
Walther Zimmerlis Predigtmeditation zu 1. Mose 32, 23-31: „Der Kampfbericht Genesis 32, 23-33 verkündet durch alle Wunden und Nöte hindurch den Frieden, den Gottes Treue zu schenken nicht müde wird“
An Sonntag Quasimodogeniti ist in der Predigtreihe V 1. Mose 32,23-32 als Predigttext vorgesehen. Dazu eine Predigtmeditation von Walther Zimmerli: … Mehr
Predigt über Micha 7,18-20: „Das Beste, was mir passieren kann, ist dieser Gnadenblick in Jesus Christus, der mein ganzes Leben einnimmt. Im Anblick seines Sohnes ist Gott nicht länger auf sein eigenes Ansehen bedacht. Gott sieht mich vielmehr in der Unansehnlichkeit seines Sohnes am Kreuz. Jesu unansehnliches Ansehen vor seinem Vater lässt mich als Sünder vor Gott bestehen. In diesem Aufsehen kann ich – durchaus selbstbewusst – vor anderen Menschen bestehen, egal wie sie mich ansehen. Er lässt mich schuldbewusst und zugleich unverschämt zu Gott aufsehen.“
Predigt über Micha 7,18-20 „Wo ist solch ein Gott, wie du bist, der die Sünde vergibt und erlässt die Schuld … Mehr
Karl Barths Vortrag „Die Gemeindemäßigkeit der Predigt“ von 1935: „Der Prediger muß wissen um das Leben, um die Menschen, um die Gegenwart und kann sie nicht ernst genug nehmen, und kann mit nicht genug Frische und Aufgeschlossenheit sich ihnen zuwenden.“
Die Gemeindemäßigkeit der Predigt Von Karl Barth Gemeindemäßigkeit ist ein seltsam tönendes Wort und wir müssen uns wohl verständigen darüber, … Mehr
Eduard Thurneysen, Die Aufgabe der Predigt (1921): „Es wird zwar versucht, es wird geraten, es wird gewagt – aber ‚der im Himmel wohnet, lacht ihrer, und der Herr spottet ihrer‘! Und es ist uns, wenn wir nur ein wenig aufrichtig vor unsrer Predigtaufgabe stehen, als hätten wir alle schon etwas von diesem Lachen gehört, das im Himmel über sämtlichen Ratschlägen, Rezepten und Mittelchen der praktischen Theologie ertönt.“
Die Aufgabe der Predigt Von Eduard Thurneysen Wer nur ein wenig tiefer nachdenkt über die Aufgabe der Predigt, der wird … Mehr
Hans Joachim Iwand, Predigt über Lukas 6,36-42 (1939): „Meine Brüder und Schwestern, wir stehen hier vor der Grenze der menschlichen Moral. Jeder, der etwas erfahren hat vom menschlichen Leben, wird es wissen: wir können nirgends richten, ohne dass wir uns darin verurteilen. Wo wir auch immer glauben, mit unserer Moral, mit unserem Wissen von Gut und Böse die Menschen richten zu können, da richten wir uns selbst, ganz gleich was es sei. Wenn die Kirche heute die da draußen richtet, richtet sie sich selbst, und wenn die draußen heute die Kirche richten, richten sie sich alle selbst. Wenn sich heute die Leute hinstellen und die Moral predigen — es pfeifen uns ja die Spatzen von allen Dächern, es ist so, als ob wir alle das Lied singen könnten: Was richtest du einen anderen und dich selber nicht? Die ewigen Gesetze Gottes erfüllen sich hier über Menschen, die da glauben, andere richten, andere verdammen, andere verurteilen zu können; und es weiß doch die ganze Welt, dass wir selber genauso sind wie die, die wir richten. Das sagt Jesus. Es ist so, als ob er ein großes Halt hineinruft in dieses grausame menschliche Gericht, das wir vollziehen, ein: Haltet an, ihr wißt ja nicht, was ihr tut. Ihr baut die Mauer des Gefängnisses, in das ihr selbst einmal eingeschlossen werdet, in diesen Maßstab der Unbarmherzigkeit des Gerichts, da werdet ihr selbst eingeschlossen sein in Ewigkeit. Ihr baut heute schon mit eurer Hartherzigkeit die Mauern des ewigen Gefängnisses!“
Predigt über Lukas 6,36-42 Von Hans Joachim Iwand Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Richtet nicht, so … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigtmeditation über Kolosser 3,1-4: „In und mit der Himmelfahrt Christi hat die Welt ihr endgültiges Oben erhalten, und damit ist auch ihr endgültiges Unten bestimmt und abgegrenzt.“
Predigtmeditation über Kolosser 3,1-4 (Himmelfahrt) Von Hans Joachim Iwand In letzter Zeit haben einige Bemühungen eingesetzt, um den Hintergrund des … Mehr
Walter Zimmerli über 1.Mose 22,1-19: „So hat Gott in dieser Probe erkannt, dass Abraham Gott fürchtete und bereit war, auch seinen Sohn, den einzigen Gott zurückzugeben, wo dieser ihn forderte.“
Im Hinblick auf den Predigttext 1Mose 22,1-14 in der Predigtreihe VI an Sonntag Judika hier die Auslegung von Walther Zimmerli: … Mehr