Heinrich Albertz, Predigt über Matthäus 6,25-34 (1989): „So schließt die Sorglosigkeit des Menschen, dem Jesus Christus begegnet ist, die Sorge nach dem schließlichen Sinn alles menschlichen Lebens nicht aus, sondern ein. So ist der gelassene, heitere, zuversichtliche, gewisse Glauben an den Gott des ersten Gebotes in Jesus Christus zugleich die tiefste Unruhe und Sorge um Gottes Gerechtigkeit.“

Predigt über Matthäus 6,25-34 Von Heinrich Albertz Darum sage ich euch: sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und … Mehr

Julius Schniewind, Jesus auf dem See (Matthäus 14,22-33): „Jesu Handeln und Jesu Macht wird mit Gottes Macht und Gottes Willen gleichgesetzt. Aber das war nicht anders in Geschichten wie der vom Gelähmten und in Worten wie der Antwort an den Täufer. Derselbe Jesus aber, der neben Gott gestellt wird, ist der, der alle seine Wunder, auch die größten, als Betender von Gott empfängt.“

Jesus auf dem See (Matthäus 14,22-33; vgl. Markus 6,45-52) Von Julius Schniewind 22 Und er trieb die Jünger, ins Boot … Mehr

Walter Krecks Grabrede für Günther Dehn (1970): „Wenn es etwas an diesem Sarg zu rühmen gibt, dann ist es nicht der Mensch Günther Dehn, sind es nicht seine Kämpfe und seine Bedrängnisse, sondern dann ist es allein diese Gnade Gottes, die besser ist als Leben, die nicht zu verwechseln ist mit menschlichen Leistungen, die auch nicht mit ihren eigenen Wir­kungen in einem Menschenleben identifiziert werden darf, sondern die außerhalb unser, ungeschuldet und unerschüttert, in Jesus Chri­stus begründet und offenbart ist.“

Grabrede für Günther Dehn, † Bonn am 17.3.1970 Von Walter Kreck „Deine Güte ist besser denn Leben; meine Lippen preisen … Mehr

Julius Schniewind, Der Hauptmann von Kapernaum (Matthäus 8,5-13): „Aber in unserer Geschichte ist der Glaube die Voraussetzung, nicht die Folge der Heilung. Der Gott, um den man weiß, den man kennt, der uns in Jesus begegnet, wird auch im Wunder wiedererkannt und erweist in Wunder und Gebetserhörung seine Macht und Gegenwart.“

Der Hauptmann von Kapernaum Mt. 8,5-13; vgl. Lk.7,1-9; 13,28.29; 7,10 Von Julius Schniewind 5 Als er aber nach Kapernaum hineinkam, … Mehr

Günther Dehns Predigt über Psalm 42,1-6 von 1952: „Der Mensch schreit nach ganz anderen Dingen. Er schreit nach Macht, nach Glanz und Glück, nach der Fülle und dem Reich­tum des irdischen Lebens. Er schreit seine Not heraus, wenn er sich um diese Güter betrogen sieht. Er schreit als Flüchtling, als Ob­dachloser, als Gefangener, als hoffnungslos Erkrankter, als treulos Verlassener. Vielleicht wird auch der Name Gottes dabei genannt, aber dann nur im Ton der Anklage.“

Predigt über Psalm 42,1-6 Von Günther Dehn „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu … Mehr

Eduard Thurneysens Predigt über Matthäus 8,5-13 von 1935: „»Viele werden kommen von Osten und von Westen«, gerade von dort her, wo man es nicht denken würde, aus Quartieren und Häusern, wo vielleicht heute noch kein Mensch zur Kirche geht, aus Straßen und Städten, wo man bis jetzt immer nur gedacht hat, da wohnt die Gottlosigkeit, da wird nicht gebetet, sondern geflucht. Viele, viele werden kommen von dort! Das ist die Verheißung, und wir müssen also, nein wir dürfen Geduld haben mit der Welt, die nicht glaubt.“

Predigt über Matthäus 8,5-13 Von Eduard Thurneysen »Da aber Jesus einging zu Kapernaum trat ein Hauptmann zu ihm, der bat … Mehr

Eduard Thurneysen, Predigt über Psalm 65: „Gott, man lobet dich! Das ist das Wunder des Gottesdienstes. Mitten in all dem Murren und Klagen geht der Mund auf, der Gott lobt, der Gott Recht gibt, der zu Gott ruft. Unser Gottesdienst ist wahrhaftig ein Wun­der. Denn er ist nicht nur eine Tat oder Veranstaltung des Men­schen. Sondern es ist Gott selber, immer neu Gott selber und allein, der sich ein Lob erweckt aus Menschenmund auf Erden.“

Das Wunder des Gottesdienstes. Predigt über Psalm 65 Von Eduard Thurneysen Gott, man lobt dich in der Stille zu Zion, … Mehr

Walter Jens, Die christliche Predigt – Manipulation oder Verkündigung? (1976): „Aufstand der Praxis, das heißt: zu zeigen, daß die Predigt, die einmal, als die Kirche der Markt der Nation war, das Ni­veau der deutschen Sprache bestimmte, heute den Versuch wagen muß, in Konkurrenz mit anderen ›Mundhäusern‹, dem Parlament, dem Fernsehen oder dem Rundfunk, jenen für eine überzeugende: also wirkungsintentionale Rede unabdingbaren Rang zurückzugewinnen.“

Die christliche Predigt – Manipulation oder Verkündigung? Von Walter Jens ›Darum wem das Predigtamt aufgelegt wird, dem wird das höchste … Mehr