Karl Barths Predigt über Hebräer 4,9-10 vom 22. November 1914: „Meine Freunde, wenn wir Gott haben, der die Herrlichkeit und die Kraft ist, wenn wir die Quelle des Lebens kennen, dann lernen wir auch den Tod, das Sterben verstehen, dann wird auch der Tod zu einem Teil unseres Lebens, der nicht mehr fremd und beängstigend da draußen liegt, sondern den wir hineingenommen haben, der zu uns gehört.“

Predigt über Hebräer 4,9-10 Von Karl Barth Es ist noch eine Ruhe vorhanden dem Volke Gottes. Denn wer zu seiner … Mehr

Adolf Sommerauer, Ich spürte, wie der Tod ins Zimmer kam: „‚Du mußt es aushalten, bis er die Spritze bekommen hat, die ihm das wa­che Bewußtsein nimmt. Er hängt an dir, du darfst ihm das nicht antun.‘ In demselben Augenblick, als meine Frau um des Nächsten willen ihren Mann leiden ließ, war mir klar, dass Christus lebt und dass er da ist. Es war eine Geborgenheit in dem Christus, der dem Tod die Macht genommen hat. Und ich glaube, dass in ihm auch der Mann geborgen war, der an der Weggabel die andere Richtung nehmen musste.“

Ich spürte, wie der Tod ins Zimmer kam Von Adolf Sommerauer Daß menschliches Leben durch keine Formel hinreichend er­klärt werden … Mehr

Heinrich Albertz, Predigt über Matthäus 6,25-34 (1989): „So schließt die Sorglosigkeit des Menschen, dem Jesus Christus begegnet ist, die Sorge nach dem schließlichen Sinn alles menschlichen Lebens nicht aus, sondern ein. So ist der gelassene, heitere, zuversichtliche, gewisse Glauben an den Gott des ersten Gebotes in Jesus Christus zugleich die tiefste Unruhe und Sorge um Gottes Gerechtigkeit.“

Predigt über Matthäus 6,25-34 Von Heinrich Albertz Darum sage ich euch: sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und … Mehr

Julius Schniewind, Jesus auf dem See (Matthäus 14,22-33): „Jesu Handeln und Jesu Macht wird mit Gottes Macht und Gottes Willen gleichgesetzt. Aber das war nicht anders in Geschichten wie der vom Gelähmten und in Worten wie der Antwort an den Täufer. Derselbe Jesus aber, der neben Gott gestellt wird, ist der, der alle seine Wunder, auch die größten, als Betender von Gott empfängt.“

Jesus auf dem See (Matthäus 14,22-33; vgl. Markus 6,45-52) Von Julius Schniewind 22 Und er trieb die Jünger, ins Boot … Mehr

Walter Krecks Grabrede für Günther Dehn (1970): „Wenn es etwas an diesem Sarg zu rühmen gibt, dann ist es nicht der Mensch Günther Dehn, sind es nicht seine Kämpfe und seine Bedrängnisse, sondern dann ist es allein diese Gnade Gottes, die besser ist als Leben, die nicht zu verwechseln ist mit menschlichen Leistungen, die auch nicht mit ihren eigenen Wir­kungen in einem Menschenleben identifiziert werden darf, sondern die außerhalb unser, ungeschuldet und unerschüttert, in Jesus Chri­stus begründet und offenbart ist.“

Grabrede für Günther Dehn, † Bonn am 17.3.1970 Von Walter Kreck „Deine Güte ist besser denn Leben; meine Lippen preisen … Mehr

Julius Schniewind, Der Hauptmann von Kapernaum (Matthäus 8,5-13): „Aber in unserer Geschichte ist der Glaube die Voraussetzung, nicht die Folge der Heilung. Der Gott, um den man weiß, den man kennt, der uns in Jesus begegnet, wird auch im Wunder wiedererkannt und erweist in Wunder und Gebetserhörung seine Macht und Gegenwart.“

Der Hauptmann von Kapernaum Mt. 8,5-13; vgl. Lk.7,1-9; 13,28.29; 7,10 Von Julius Schniewind 5 Als er aber nach Kapernaum hineinkam, … Mehr