Als grundlegende Tugend für das menschliche Zusammenleben gilt in der chinesischen Kultur die Kindespietät bzw. Ehrfurcht gegenüber den Eltern (xiao). … Mehr
Kategorie: Martin Luther
Franz Rosenzweig, Die Schrift und Luther (1926): „Die Stimme dieses Buches darf sich in keinen Raum einschließen lassen, nicht in den geheiligten Innenraum einer Kirche, nicht in das Sprachheiligtum eines Volks, nicht in den Kreis der himmlischen Bilder, die über eines Landes Himmel ziehen. Sie will immer wieder von draußen schallen, von jenseits dieser Kirche, von jenseits dieses Volks, von jenseits dieses Himmels.“
Die Schrift und Luther Von Franz Rosenzweig I Übersetzen heißt zwei Herren dienen. Also kann es niemand. Also ist es … Mehr
Martin Luther, Brief an Ludwig Senfl (1530): „Wir wissen, dass die Musik auch den Dämonen verhasst und unerträglich ist. Und ich urteile rundheraus und scheue mich nicht zu behaupten, dass es nach der Theologie keine Kunst gibt, die der Musik gleichgestellt werden könnte. Sie allein bringt nach der Theologie das zuwege, nämlich ein ruhiges und fröhliches Herz. Dafür ist ein klarer Beweis, dass der Teufel, der Urheber trauriger Sorgen und beängstigender Unruhen, beim Klang der Musik fast genauso wie beim Wort der Theologie flieht.“
Brief an Ludwig Senfl über die Musik (1530) Luthers Wertschätzung der Musik kommt in seinem Brief an Ludwig Senfl (um … Mehr
Was ist evangelisch? Leben vor dem Kreuz Christi, dessen Perfektum nicht zum Präteritum wird
Was ist evangelisch? Leben vor dem Kreuz Christi, dessen Perfektum nicht zum Präteritum wird Was ist eigentlich evangelisch? Viel ließe … Mehr
„Tritt frisch auf, tu’s Maul auf, hör bald auf!“ Martin Luther über den rechten Prediger in seiner Auslegung der Bergpredigt (1532): „Das zweite ist, dass er seinen Mund auftut. Das gehört – wie gesagt – auch zu einem Prediger, dass er nicht den Mund zuhält und nicht nur das Amt öffentlich führt, damit jeder schweigen muss und ihn als den, der das göttliche Recht und den Auftrag hat, auftreten lasse. Vielmehr gehört dazu, dass er den Mund frisch und getrost auftut, um die Wahrheit und was ihm aufgetragen ist zu predigen, nichts verschweigt oder nur murmelt.“
Bekannt ist der Lutherspruch „Tritt frisch auf, tu’s Maul auf, hör bald auf!“ Wörtlich hat das Luther selbst nicht gesagt, … Mehr
Martin Luther über die Dreieinigkeit (Trinität). Predigt am Sonntag Trinitatis 1531: „Disputiere also nicht, sondern halte dich an das Wort!“
Der Glaube an den dreieinigen Gott (Predigt am Sonntag Trinitatis 1531) Von Martin Luther Ich glaube an Gott Vater, den … Mehr
Martin Luther über das Predigtamt (Der rechte Prediger): „Wo denn da einem Prediger der Bauch und zeitliches Leben lieber ist, der tut es nicht; steht wohl und wäscht auf der Kanzel, aber er predigt nicht die Wahrheit, tut das Maul nicht auf; wo es will übel gehen, da hält er inne, und beißt den Fuchs nicht.“
Über das Predigtamt/Der rechte Prediger Von Martin Luther Da er aber das Volk sah, ging er auf einen Berg und … Mehr
„Gott achtet das Ansehen der Menschen nicht“ – Martin Luthers Auslegung von Galater 2,6: „Von Natur sind wir angelegt auf den Personenkult. Dies Laster ist uns eingepflanzt, dass wir die Personen bewundern und mehr achten als Gottes Wort, während Gott doch will, dass wir hängen und haften allein am Worte selbst. Er will, dass wir den Kern und nicht die Schale erwählen sollen, dass wir uns mehr um den Hausvater, als um das Haus kümmern. Er will nicht, dass wir in Petrus und Paulus das Apostelamt bewundern und verehren, er will, dass wir Christus ehren, der in ihnen redet, und das Wort Gottes selbst, das aus ihrem Munde geht.“
„Denn Gott achtet das Ansehen der Menschen nicht“ (Deus personam hominis non accipit). Auslegung zu Galater 2,6 Von Martin Luther … Mehr
Karl Barth 1933 über „Luthers Wissenschaft“ im Anschluss an Psalm 130: „Ein solches Diktat des Herrn über Leben und Tod hat im Raum des Menschen stattgefunden.“
Von Karl Barth erschien im November 1933 aus Anlass des 450. Geburtstags Martin Luthers folgender Aufsatz: Luthers Wissenschaft (1933) Von … Mehr