Was ist evangelisch? Leben vor dem Kreuz Christi, dessen Perfektum nicht zum Präteritum wird Was ist eigentlich evangelisch? Viel ließe … Mehr
Kategorie: Martin Luther
„Tritt frisch auf, tu’s Maul auf, hör bald auf!“ Martin Luther über den rechten Prediger in seiner Auslegung der Bergpredigt (1532): „Das zweite ist, dass er seinen Mund auftut. Das gehört – wie gesagt – auch zu einem Prediger, dass er nicht den Mund zuhält und nicht nur das Amt öffentlich führt, damit jeder schweigen muss und ihn als den, der das göttliche Recht und den Auftrag hat, auftreten lasse. Vielmehr gehört dazu, dass er den Mund frisch und getrost auftut, um die Wahrheit und was ihm aufgetragen ist zu predigen, nichts verschweigt oder nur murmelt.“
Bekannt ist der Lutherspruch „Tritt frisch auf, tu’s Maul auf, hör bald auf!“ Wörtlich hat das Luther selbst nicht gesagt, … Mehr
Martin Luther über die Dreieinigkeit (Trinität). Predigt am Sonntag Trinitatis 1531: „Disputiere also nicht, sondern halte dich an das Wort!“
Der Glaube an den dreieinigen Gott (Predigt am Sonntag Trinitatis 1531) Von Martin Luther Ich glaube an Gott Vater, den … Mehr
Martin Luther über das Predigtamt (Der rechte Prediger): „Wo denn da einem Prediger der Bauch und zeitliches Leben lieber ist, der tut es nicht; steht wohl und wäscht auf der Kanzel, aber er predigt nicht die Wahrheit, tut das Maul nicht auf; wo es will übel gehen, da hält er inne, und beißt den Fuchs nicht.“
Über das Predigtamt/Der rechte Prediger Von Martin Luther Da er aber das Volk sah, ging er auf einen Berg und … Mehr
„Gott achtet das Ansehen der Menschen nicht“ – Martin Luthers Auslegung von Galater 2,6: „Von Natur sind wir angelegt auf den Personenkult. Dies Laster ist uns eingepflanzt, dass wir die Personen bewundern und mehr achten als Gottes Wort, während Gott doch will, dass wir hängen und haften allein am Worte selbst. Er will, dass wir den Kern und nicht die Schale erwählen sollen, dass wir uns mehr um den Hausvater, als um das Haus kümmern. Er will nicht, dass wir in Petrus und Paulus das Apostelamt bewundern und verehren, er will, dass wir Christus ehren, der in ihnen redet, und das Wort Gottes selbst, das aus ihrem Munde geht.“
„Denn Gott achtet das Ansehen der Menschen nicht“ (Deus personam hominis non accipit). Auslegung zu Galater 2,6 Von Martin Luther … Mehr
Karl Barth 1933 über „Luthers Wissenschaft“ im Anschluss an Psalm 130: „Ein solches Diktat des Herrn über Leben und Tod hat im Raum des Menschen stattgefunden.“
Von Karl Barth erschien im November 1933 aus Anlass des 450. Geburtstags Martin Luthers folgender Aufsatz: Luthers Wissenschaft (1933) Von … Mehr
Martin Luthers Predigt über das Vaterunser (Matthäus 6,5-15) von 1530: „In der Summe, kurz soll man beten, aber oft und stark; denn Gott fragt nicht danach wie und lang man betet, sondern wie gut es ist, und wie es von Herzen geht“
In seinen Wochenpredigten über Matthäus 5-7 hatte Martin Luther 1530 auch über das Vaterunser gebetet: Predigt über Matthäus 6,5-15 Von … Mehr
Martin Luther, Auslegung von Matthäus 14,22-33: „Petrus, warum hast du gezweifelt? Das Meer hat keine Schuld, es hat nur getan, was seine Art und Wesen ist, und du hast auch leiden müssen, was deine Art und Wesen ist! Hättest du tapfer geglaubt und deine Art und Wesen ausgezogen, so hätte auch das Meer seine Art und Wesen ausgezogen und du wärest auf ihm weiter gegangen und es wäre dir fester Fels und Boden gewesen und geblieben. Zweifel und Glaube machen alles anders. Der Glaube macht aus dem Meer einen trockenen Weg und der Zweifel wiederum macht aus dem trockenen Weg das alte Meer. Dem Gläubigen ist alles möglich, dem Zweifler wiederum ist alles unmöglich. Der Glaube macht Götter, d.h. Gotteskinder und Wundertäter, der Zweifel macht Menschen, d.h. elende Leute.“
Auslegung von Matthäus 14,22-33 (Jesus und der sinkende Petrus auf dem Meer) Von Martin Luther Und alsbald trieb Jesus sein« … Mehr
Martin Luther in seinen Tischreden über den Heiligen Christophorus: „Die Figur des Christophorus sei ein sehr großer, starker Mann, der ein kleines Kind – das Jesuskind – auf der Schulter trägt. Doch das Kind sei so schwer, dass er sich unter seiner Last beugen und krümmen müsse, während er durch das tobende, wilde Meer schreitet. Dieses Meer stehe für die Welt, in der Wellen und Strudel – die Tyrannen, Banden und alle Teufel – ihn bedrängen und verfolgen. Sie wollten ihn um Leib und Leben, Besitz und Ehre bringen. Doch Christophorus hält sich an einem großen Baum fest, der wie ein Stab ist – das ist das Wort.“
Über den Heiligen Christophorus Von Martin Luther Doktor Martin Luther predigte am Gedenktag des heiligen Christophorus und sagte, dass dessen … Mehr