An die Christen in den Niederlanden (Juli/August 1523) Nachdem die beiden Antwerpener Augustiner-Mönche Hendrik Voes und Johann van Esschen am … Mehr
Kategorie: Martin Luther
Eberhard Jüngels Predigt über Psalm 46 von 1998: „Genau dazu will uns der 46. Psalm ermutigen: dass wir glaubend über uns hinausfahren, dass wir glaubend hingerissen werden von Gott und zu Gott, dass wir glaubend außer uns geraten in die herrliche Ekstase der Freiheit. Und wenn wir singen, liebe Gemeinde, wenn wir singend unsere Herzen zu Gott erheben, dann ist das zumindest ein Anfang, ein kleiner Anfang einer großen Freiheit.“
Predigt über Psalm 46 Von Eberhard Jüngel, Tübingen Gnade sei mit Euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem … Mehr
Wilfried Joest, Die Freiheit in Luthers Verständnis des Menschen (1983): „Umgekehrt würde Luther, lebte er heute, gegen das Programm menschlicher Selbstverwirklichung, wenn es im radikalen Sinn einer Selbstbefreiung des Menschen aus den ihn seiner Bestimmung entfremdenden Zwängen gemeint ist, wohl nicht weniger scharf reagieren als einst gegen Erasmus.“
Die Freiheit in Luthers Verständnis des Menschen Von Wilfried Joest Mit diesem Thema ist ein Aspekt der Theologie Luthers angesprochen, … Mehr
Philipp Melanchthon, Unterricht der Visitatoren (1528): „Das dritte Stück christlichen Lebens ist: gute Werke tun, wie Keuschheit, den Nächsten lieben, ihm helfen, nicht lügen noch betrügen, nicht stehlen, nicht totschlagen, nicht rachgierig sein, nicht mit eigner Gewalt sich rächen usw. Darum sollen abermals die zehn Gebote fleißig gepredigt werden, denn darin sind alle guten Werke verfasst, und heißen nicht allein darum gute Werke, dass sie dem Nächsten zugut geschehen, sondern auch, weil sie Gott geboten hat, weshalb sie Gott auch Wohlgefallen.“
Unterricht der Visitatoren (1528) Von Philipp Melanchthon Die Reformation hatte in Kursachsen die Gemeinden ergriffen, ohne daß von oben her … Mehr
Martin Luthers Anweisung zur „Nachtlosung“ aus seiner Ratio vivendi sacerdotum (Vorschlag für das Leben der Priester) von 1519: „Am Abend musst du auf jeden Fall eine Stelle aus der Heiligen Schrift im Gedächtnis mit dir zu Bette nehmen.“
Anweisung zur „Nachtlosung“ (aus Ratio vivendi sacerdotum, 1519) Von Martin Luther Seinem Brief an Georg Spalatin vom 16. Mai 1519 … Mehr
Martin Luther, Von weltlicher Obrigkeit, wie weit man ihr Gehorsam schuldig sei (1523): „Die Christen kann man nicht anders als allein mit Gottes Wort regieren. Denn Christen müssen im Glauben regiert werden, nicht mit äußeren Werken. Glaube kann aber durch kein Menschenwort, sondern nur durch Gottes Wort kommen.“
Von weltlicher Obrigkeit, wie weit man ihr Gehorsam schuldig sei (1523) Von Martin Luther Dem durchlauchtigen, hochgebornen Fürsten und Herrn, … Mehr
Martin Luther, Ein Sermon in der Kaufmannskirche zu Erfurt gepredigt vom Kreuz und Leiden eines rechten Christenmenschen (1522): „Wenn ich im Bett liege und krank bin oder wenn einer um seines Verbrechens willen durch Feuer, Wasser oder Schwert getötet wird, ist das nicht das Kreuz Christi, sondern das Kreuz Christi ist die Schande und die Verfolgung um der Gerechtigkeit willen. Darum müssen die wahrhaftigen Christen als Ketzer und Übeltäter beschuldigt werden.“
Ein Sermon in der Kaufmannskirche zu Erfurt gepredigt vom Kreuz und Leiden eines rechten Christenmenschen (1522) Von Martin Luther Meine … Mehr
Martin Luthers Sendbrief an Hartmut von Cronberg zum Trost an die Verfolgten (1522): „Sie drohen uns mit dem Tod. Wenn sie so klug wären, wie sie töricht sind, sollten sie uns mit dem Leben drohen. Es ist ein törichtes, schimpfliches Drohen, Christus und seine Christen mit dem Tod schrecken zu wollen, wo sie doch Herren und Besieger des Todes sind.“
Sendbrief an Hartmut von Cronberg (1522) Von Martin Luther Ein Missive allen denen, die wegen des Wortes Gottes Verfolgung leiden … Mehr
Gerhard Sauter, Wie frei ist unser Wille wirklich?: „Das servum arbitrium dient dem, dem wir uns anvertraut haben. Wir werden zu dem, wofür wir uns entschieden haben, weil über uns entschieden worden ist – wobei unsere Entscheidung keine Willensfrage ist, sondern eine Glaubenswirklichkeit. Die Befreiung des Wollens ist die Erkenntnis einer Willensrichtung, die allen unseren Taten und unserem Unterlassen zugrunde liegt – ein Bewegtsein, ohne das wir weder leben noch handeln können.“
Wie frei ist unser Wille wirklich? Von Gerhard Sauter „Gottes Wille ist die Freiheit des Menschen“: auf diese einprägsame Formel … Mehr