Die Kirchlich-theologische Sozietät in Württemberg war ein theologischer Arbeitskreis, der 1930 aus dem Freundeskreis um die Pfarrer Hermann Diem, Heinrich … Mehr
Kategorie: Kirchenreform und Kirchensteuer
Paul Schempp 1931 über die Kirchensteuer in einem Brief an Theophil Wurm: „Ich stellte mit Berufung auf das Neue Testament den Antrag, zu beschließen, dass alle Zwangsmittel zur Eintreibung der Steuern aufgegeben werden sollen, da die Kirche nur die Waffen des Wortes kennt und nicht das Schwert der Obrigkeit für ihre eigene Sache verwenden darf, wenn sie Christus gehorsam bleiben will.“
Ähnlich wie Karl Steinbauer gegenüber Hans Meiser hatte auch Paul Schempp wiederholt den württembergischen Landesbischof Theophil Wurm heftig angegriffen. Der … Mehr
Paul Schempp, Die Verweltlichung der Taufe (1949): „Durch die Verpflichtung der Eltern fängt man die Säuglinge und hält sie gefangen in den schön geschmückten milden Banden der Konfirmation, der Trauung und der ehrenvollen christlichen Begräbnisse.“
Die Verweltlichung der Taufe Von Paul Schempp Von der Praxis der Sakramente kann man nur reden unter der Voraussetzung, daß … Mehr
Warum eine Aussetzung bzw. Reduzierung der Kirchensteuer bei jungen Kirchenmitgliedern das Dilemma einer evangeliumswidrigen Kirchenfinanzierung nicht beheben wird
Bekannt ist der Sachverhalt, dass junge Kirchenmitglieder mit einem ersten steuerpflichtigen Einkommen zum Kirchenaustritt neigen, um sich die Kirchensteuer zu … Mehr
Wie sich Martin Niemöller 1947 erfolgreich gegen den Titel „Bischof“ gewandt hat: „Da haben wir es doch gemerkt, dass es um den Herrn Christus mit seiner lebendigen Gegenwart geht und dass er sich nicht an den Bischof bindet. Auch da, wo die Bischöfe abfallen, auch da, wo die Pastoren abfallen oder verhaftet werden, sorgt er dafür, dass das Wort und das Sakrament verwaltet werden und nicht unter den Tisch fallen. Das Amt ist da, der Herr Christus sorgt schon dafür, dass das Amt da ist.“
Einspruch gegen den Bischofstitel (1947) Von Martin Niemöller Sie, Christiane Tietz, heißt immer noch „Kirchenpräsidentin“, die in der Kirchenleitung der … Mehr
Martin Niemöller im Gericht mit seiner Kirche: „Wenn der Prophet Jona der Ansicht war, die Stadt Ninive müsse auf alle Fälle zugrundegehen, ob sie Buße tue oder nicht (Jona 3,4), so meinte ich oft, im Blick auf die alt-preußische Landeskirche mit guten – theologischen und moralischen – Gründen der gleichen Ansicht sein zu müssen.“ (Gedanken über den Weg der christlichen Kirche)
Als Martin Niemöller 1938 im Konzentrationslager Sachenshausen in Isolationshaft genommen wurde und er vom Evangelischen Oberkirchenrat (EOK) die Entfernung von … Mehr
„Christi Reich aber sieht auf unseren Nutzen und stellt es uns freundlich anheim“ – Martin Luthers Anfrage an die Kirchensteuer
Gott hat das beste Regiment sich selbst vorbehalten Unser Herrgott hat sich und seiner Kirche das beste Regiment vorbehalten. Er … Mehr
Friedrich Wilhelm Kantzenbach über Wilhelm Löhe: „Nur von den Gemeinden aus war sein Ziel der Fortbildung des Luthertums zu einer apostolisch-episkopalen Brüderkirche möglich.“
Friedrich Wilhelm Kantzenbach (1932-2013) hatte 1983 für die Klassiker der Theologie (hrsg. von Heinrich Fries und Georg Kretschmar) ein sympathische … Mehr
Der Zehnte: ein Schatzkasten, kein Schwitzkasten! „Mit der freiwilligen Zehntgabe macht sich ein Christ nicht länger von seinem eigenen Besitz oder Einkommen abhängig. Geben können statt abgeben müssen ist vielmehr eine Wohltat für die eigene Seele. „
Der Zehnte: ein Schatzkasten, kein Schwitzkasten! In Freikirchen ist es gängige Praxis, dass Christen zehn Prozent des eigenen Einkommens als … Mehr