Über Jesu Wort vom Salz der Erde und dem Licht der Welt (Matthäus 5,13-16) Von Hans-Georg Geyer Der Jünger Jesu, … Mehr
Kategorie: Kirchenreform und Kirchensteuer
Martin Luther über die Priesterweihe in De captivitate Babylonica ecclesiae praeludium (1520): „Das Sakrament der Priesterweihe war und ist das prächtigste Instrumentarium, um all die Ungeheuerlichkeiten zu stützen, die in der Kirche bisher geschehen sind und noch geschehen. Hier ist die christliche Bruderschaft zugrunde gegangen, hier sind aus Hirten Wölfe, aus Dienern Tyrannen und aus Geistlichen mehr als Weltliche geworden.“
Von der Priesterweihe (De captivitate Babylonica ecclesiae praeludium) Von Martin Luther Die Kirche Christi kennt dieses Sakrament nicht, es ist … Mehr
Karl Barth, Die wirkliche Kirche (1948): „Seht und hört — ein wahrhaft erbauliches Schauspiel, das ich hier in Ungarn nicht genug bewundern kann — wie in der Zigeunerkapelle ein jeder Einzelne seine Augen und Ohren ganz und gar beim Prim-Geiger hat und mit seinem eigenen Spiel nur dessen Inventionen zu folgen bemüht ist und eben so notwendig selbstverständlich und glücklich mit allen Anderen zusammen spielt. Dies heißt einander helfen in reiner Sachlichkeit. So ist man in der wirklichen Kirche beieinander.“
Die wirkliche Kirche Von Karl Barth Das Wort „Kirche“ hat in unseren Lagen wieder einen bedeutsameren und kräftigeren Klang bekommen. … Mehr
Landesbischof Martin Haugs letzte Widerrede gegen den staatlichen Einzug der Kirchensteuer (1955): „Macht mir die Gemeinde stark! Ich wäre inkonsequent, wenn ich nun das Maß von finanzieller Selbständigkeit, das bescheidene Maß von finanzieller Selbständigkeit, das unsere Ortsgemeinden durch die eigene Haushaltsführung gehabt haben, wieder verringern müßte zugunsten der Zentralverwaltung.“
Das hat es im Nachkriegsdeutschland tatsächlich gegeben, ein Landesbischof, der sich deutlich gegen den staatlichen Einzug der Kirchensteuer gestellt hat … Mehr
Zehn Artikel der Memminger Bauern vom März 1525: „Fürs erst ist unser diemutigist höchst Bitt und Begehr, daß wir nun hinfuro selb einen Pfarrer erkiesen und erwöhlen, der uns das göttlich, allmechtig, lebendig Wort und Heilig Evangelion, welches ist ein Speis unserer Seel, rein, lauter und klar nach rechten Verstand verkünd und predige ohn allem Menschenzusatz, Lehr und Gebot.“
Zehn Artikel der Memminger Bauern (Ende Februar/Anfang März 1525) Sebastian Lotzer formulierte, wahrscheinlich zur gleichen Zeit, da er auf der … Mehr
Martin Luther über die verborgene Kirche in seiner Vorrede zur Offenbarung Johannes von 1530: „Es ist dies Stück »Ich glaube eine heilige christliche Kirche« ebenso wohl ein Artikel des Glaubens wie die andern. Darum kann sie, die Kirche, keine Vernunft, wenn sie gleich alle Brillen aufsetzte, erkennen. Der Teufel kann sie wohl zudecken mit Ärgernissen und Rotten, dass du dich dran ärgern musst. Gott kann sie ebenso auch mit Gebrechen und allerlei Mangel verbergen, dass du drüber zum Narren werden und ein falsch Urteil über sie fassen musst. Die Kirche will nicht ersehen, sondern erglaubt sein. Glaube aber ist von dem, das man nicht siehet. Und sie singet mit ihrem Herrn auch das Lied: »Selig ist, der sich nicht ärgert an mir.«“
Über die verborgene Kirche (Vorrede zur Offenbarung Johannes von 1530) Von Martin Luther Es ist dies Stück »Ich glaube eine … Mehr
Gustav W. Heinemann, Wozu ist die Kirche da? (1951): „Die Kirche ist aber in keiner Weise ein menschliches Zweckinstitut. Sie ist der Ort, an dem sich Gottes Eingriff in diese Welt durch Jesu Christus vollzogen hat und fortpflanzt, bis dass er wiederkommt.“
Wozu ist die Kirche da? Von Gustav W. Heinemann I Liebe Freunde! Wir alle machen uns unsere Gedanken über die … Mehr
Adam Smith über die Besoldung von Pfarrern in An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations (Vom Wohlstand der Nationen) von 1776: „Es wäre gewiss unpassend, einen Hilfsgeistlichen oder Kaplan mit einem Gesellen in einem gewöhnlichen Handwerk zu vergleichen. Dennoch lässt sich ihre Bezahlung durchaus mit dem Lohn eines Handwerksgesellen vergleichen. Alle drei werden für ihre Arbeit nach den Bedingungen bezahlt, die sie mit ihren jeweiligen Vorgesetzten vereinbaren. Bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts betrug der übliche Jahreslohn eines Hilfsgeistlichen oder besoldeten Pfarrers in England fünf Mark – eine Summe, die ungefähr so viel Silber enthielt wie zehn Pfund zur Zeit des Autors. Zur gleichen Zeit wurde der Tageslohn eines Maurermeisters auf vier Pence festgesetzt, was dem Silberwert eines damaligen Schillings entsprach. Ein Maurergeselle erhielt drei Pence täglich, also etwa drei Viertel davon. Unter der Annahme, dass beide regelmäßig Arbeit hatten, verdienten sowohl Maurermeister als auch Maurergeselle deutlich mehr als ein Hilfsgeistlicher.“
Über die Besoldung von Pfarrern Von Adam Smith Zweitens führt die Politik Europas dadurch, dass sie den Wettbewerb in manchen … Mehr
Friedrich Mildenberger über Karl Steinbauer 1936 in Penzberg: „Weiter verweigerte Steinbauer die zum 1. Mai als nationalem Feiertag des Deutschen Volkes angeordnete Beflaggung der Kirchengebäude. Schon am Morgen des 1. Mai 1936 wurde er deswegen von einem Polizeibeamten zur Rede gestellt, der von der Gestapo in München beauftragt worden war, nachzuprüfen, ob Steinbauer der Anordnung zur Beflaggung nachgekommen war. Obwohl dieser mit seiner sofortigen Verhaftung rechnete, erfolgte zunächst nichts. Steinbauer vermutet, dass er damals durch Drohungen gefügig gemacht werden sollte. In einem am 2. Mai von ihm aufgesetzten polizeilichen Vernehmungsprotokoll begründete er sein Verhalten ausführlich mit seiner seelsorgerlichen Verantwortung unter Berufung auf seine Ordination.“
Damit die Kette des Gehorsams nicht abreißt! Fragen der kirchlichen Rechtsordnung, an einem konkreten Fall erläutert Von Friedrich Mildenberger Am … Mehr