Beschluss zum Dienst der Frau in der Kirche auf der 11. Altpreußischen Bekenntnissynode am 10. November 1942 in Hamburg I. … Mehr
Kategorie: Kirchengeschichte
Paul Schneiders letzte Predigt zu Erntedank 1937 über Psalm 145,15-21, die ihn in den Tod führte: „Schlimmer als Teurung des Brotes ist für ein Volk die Teurung des Wortes Gottes. Dass wir solche Zeit der Teurung des Wortes Gottes im deutschen Volk befürchten müssen, da schon viele evangelische Pfarrer, die lauter und rein und ohne Scheu vor dem Mißfallen der öffentlichen Gewalten Gottes Wort und Willen verkündigen, Gefangenschaft und Verfolgung erleiden, das will uns die Freude und den Dank dieses Erntedankfestes dämpfen.“
Paul Schneider hatte am 3. Oktober 1937 vormittags seine Predigt im Erntedankgottesdienst in seiner Kirchengemeinde Dickenschied im Hunsrück gehalten. Nachdem … Mehr
Matthias Laros über Max Josef Metzger (1947): „Kein Priester und keiner seiner Freunde und Bekannten durfte bei der Hinrichtung und Einsargung dabei sein. Er starb völlig allein, auch ohne die Möglichkeit, ähnlich seinem alten Freund Thomas Morus, gerade im Tode ein weithin leuchtendes und wirkendes Fanal seines Glaubens aufzurichten. Auch darauf mußte er verzichten. Gottes Wege sind immer wieder ganz anders, als wir sie uns denken.“
In seiner Einleitung zu Max Josef Metzgers Gefangenschaftsbriefe schrieb Matthias Laros (1882-1965), Freund und Nachfolger Metzgers in der Leitung der … Mehr
Friedrich Mildenberger über Karl Steinbauer 1936 in Penzberg: „Damit die Kette des Gehorsams nicht abreißt! Fragen der kirchlichen Rechtsordnung, an einem konkreten Fall erläutert.“
Damit die Kette des Gehorsams nicht abreißt! Fragen der kirchlichen Rechtsordnung, an einem konkreten Fall erläutert Von Friedrich Mildenberger Am … Mehr
Karl Steinbauer, Predigt über Apostelgeschichte 8,26-40 (Der Kämmerer aus dem Mohrenland) von 1935: „Die wirkliche Gottesfrage ist keine Frage des Blutes und Bodens, die Gottesfrage wird nicht auf dem engen und engstirnigen Raum eines Volkes und Volkstums gelöst, nicht auf dem kleinen Stückchen Erde seines Mohrenlandes.“
Da mag die Wortwahl an manchen Stellen seiner Predigt aus heutiger Sicht fragwürdig sein. Und doch ist Steinbauers Predigt von … Mehr
Paul Schempp wider das Konfirmationsgelöbnis 1937: „Es gehört zum eindeutigen Bestandteil christlicher Unterweisung in allen reformatorischen Kirchen, dass der Glaube Geschenk und Werk des Heiligen Geistes ist und dass das kleinste Zugeständnis an eine aktive Beteiligung des Menschen hinsichtlich des Ereignisses der Offenbarung Gottes in Christus eine Preisgabe des sola gratia, eine Entehrung Christi, einen Abbruch an der Totalität der Gnade als Befreitwerden von der anders unbezwinglichen Macht der Sünde, des Todes und der Hölle, also schlechthin Werkgerechtigkeit bedeutet.
Das ist eine theologische Frage, die es zu bedenken gilt: Darf bei der Konfirmation von den Konfirmanden ein Versprechen bzw. … Mehr
Karl Steinbauers Brief an Bischof Meiser vom Dezember 1938: „Es geht hier um die Grundtatsachen unseres Christus-Glaubens und Sie täten gut, sich von einem Bruder auf das Heil in dem einzig gültigen Opfer anreden zu lassen und nicht durch die Darbringung ihrer „Opfer“ zu erweisen, dass Sie nicht glauben an seine endgültige, d. h. bis zum Ende der Tage gültige Gültigkeit und Vollkommenheit.“
Nachdem die Vorläufige Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche (DEK) im Zusammenhang der sogenannten Sudetenkrise noch vor dem Münchner Abkommen für … Mehr
Erklärung der Kirchlich-Theologischen Sozietät zum Gebetsgottesdienst der Vorläufigen Leitung der DEK: „Die Gemeinde handelt darum nach Gottes Wort, wenn sie nach dieser GO in drohender Kriegsnot bittet, Gott wolle den Krieg von uns abwenden und den Regierenden in allen Völkern das Herz lenken, daß sie ihre Völker zum Frieden regieren.“
Als in der SS-Zeitung „Das Schwarze Korps“ vom 27. Oktober 1938 der Gebetsgottesdienst anlässlich drohender Kriegsgefahr am 30. September 1938 … Mehr
Gustav Heinemanns Antrittsrede als Vorsitzender des CVJM Essen 1937: „Zur Grundlage der evangelischen Kirche gehört die Gemeinde, d. h.: der Kreis der Hörer und Täter des Wortes, d. h.: eben auch der sogenannten Laien. Wer könnte dazu bessere Mitarbeit leisten als ein CVJM, der junge Männer in die Bibel einführt und mit ihnen christliche Gemeinschaft lebt?“
Antrittsrede im CVJM Essen Von Gustav W. Heinemann Liebe Freunde! Mit Dank für das Vertrauen, welches mir entgegengebracht wird, mit … Mehr