Hans Joachim Iwand (1899-1960) By Gerhard Sauter Hans Iwand was a leading Luther scholar and theologian of the „Confessing Church“ … Mehr
Kategorie: Hans Joachim Iwand
Hans Joachim Iwand, Der Name des Herrn. Predigt zu Apostelgeschichte 4,11-12 (1935): „Mit einem Male ist es klar, mit einem Male ahnen alle, die einen mit Schrecken und die anderen mit seligster Gewißheit, dass mit der Auferweckung Jesu der Gegenangriff Gottes eingesetzt hat gegen das Gericht aller derer, die Jesus zu den Toten geworfen haben: dass diese Tat frevelnden Hochmutes den Himmel zerrissen, dass sie Gott in seiner Majestät zum Eingreifen gebracht hat, dass dieser Name Gewalt bekommen hat wie noch nie ein Name auf Erden, dass er über der Erde steht wie eine Erinnerung, die nicht verblasst und wie eine Verheißung, die alle Tage neu ist.“
Der Name des Herrn. Predigt zu Apostelgeschichte 4,11-12 Von Hans Joachim Iwand Apostelgeschichte 4,11-12: Das ist der Stein, von euch … Mehr
Hans Joachim Iwand, Gott selbst (Aus einem Brief an Ilse Gräfin von Kanitz): „Die Leidenschaft, Gott Gott sein zu lassen, auch da, wo er uns zerbricht und andere Wege geht als unsere Wege sind, die fehlt bei uns hier im Westen. O, wir haben einen westlichen, einen abendländischen Kulturgott aus ihm gemacht – und das ist es, was ich nicht mehr ertragen kann.“
Gott selbst. Aus einem Brief an Ilse Gräfin von Kanitz Von Hans Joachim Iwand Gott aber lässt sich eben keinem, … Mehr
Hans Joachim Iwand, Über Pfingsten (1956): „Der Geist Gottes tötet und macht lebendig! Er tötet, was vor Gottes Angesicht und in seinem Reiche wirklich kein Lebensrecht hat, und darum schmerzt es uns oft, wenn die Operation des Geistes Gottes an uns beginnt, aber er tötet nicht, um zu töten, sondern um uns zu Teilhabern und Trägem eines unzerstörbaren Lebens zu machen, das aus Gott selbst ist.“
Über Pfingsten Von Hans Joachim Iwand Die Vorstellung von dem, was Pfingsten bedeutet, ist im Bewußtsein der meisten Christen merkwürdig … Mehr
Hans Joachim Iwand zur heutigen Tageslosung „Soviel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.“ (Jesaja 55,9): „Unsere Wege enden nur bei einem solchen Gott, in dem wir uns selbst widerspiegeln. Unsere Gedanken, wenn wir sie als Himmelsleiter benutzen, führen immer nur zu den Höhen, die die Menschen überhaupt erreichen, und zu den Bildern, die Menschen sich aus ihrem Geist heraus gemacht haben.“
Predigtmeditation zu Jesaja 55,6-13 Von Hans Joachim Iwand Suchet den Herrn, da er sich finden läßt,ruft ihn an, da er … Mehr
Walter Krecks Predigt über 1. Petrus 1,3 anlässlich der Trauerfeier für Hans Joachim Iwand 1960: „Warum drängt man aus den Zelten wieder in feste Häuser und Paläste, auch in der Kirche, warum diese Sucht nach Sicherheit, nach sichtbarer Anerkennung und Bestätigung, warum diese Selbstrechtfertigung landauf, landab, wo man vergißt, was nicht vergessen werden dürfte, und nicht vergessen will, was der andre uns tat?“
Lebendige Hoffnung. Predigt anlässlich der Trauerfeier für Prof. Hans Joachim Iwand (gestorben am 2. Mai 1960) Von Walter Kreck „Gelobt … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigtmeditation zu 2. Korinther 5,19-21 von 1957: „Entweder Gott bestimmt mit seiner Versöhnungstat in Christo die Welt, dann haben diese Mächte der Sünde und des Todes keinen Anspruch auf Realität; oder sie sind real, sie machen den Realitätsgrund dieser Welt aus, dann ist Gott keine Realität, dann ist er weder unser Schöpfer noch unser Versöhner noch Erlöser, sondern nur noch eine Größe des frommen Bewußtseins.“
Predigtmeditation zu 2. Korinther 5,19-21 (Karfreitag) Von Hans Joachim Iwand Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigtmeditation zu Matthäus 25,31-46 (1950): „Unser sich so schmückendes und brüstendes christliches Abendland sollte sich durch diesen Text einmal ins Licht des künftigen Gerichts stellen, dann würde sich zeigen, was Stroh und Stoppeln sind und was als Silber und Gold im Weltenfeuer des über uns kommenden Endgerichts bestehen wird. Die Flüchtlinge, die verbrannten Städte, die geschändeten Menschen in Lagern und Zwangsarbeit — sie sind die Bewährung, die Jesus meint, wenn er kommen wird „in seiner Herrlichkeit“.
Predigtmeditation zu Matthäus 25,31-46 (1950) Von Hans Joachim Iwand Dieser Text gehört zu den eindrucksvollsten aus dem ganzen Neuen Testament. … Mehr
Hans Joachim Iwand, Zur religiösen Lage der Flüchtlinge (1949): „Was Menschen, Menschen wie wir, in was für Masken und Uniformen auch immer, an Menschen getan haben, das können nur Menschen – und zwar Menschen ohne Masken und befreit von jeder Uniformierung, Menschen, die »Jesum Christum angezogen haben«, wieder gut machen. Das heißt: Die persönliche, menschliche Tat der Liebe ist die Grundlage für alle organisierte Hilfe.“
Zur religiösen Lage der Flüchtlinge (1949) Von Hans Joachim Iwand Mir ist der ehrenvolle Auftrag zuteil geworden, hier ein einführendes … Mehr