Pfarrer Hans Ehrenberg (1883-1958). Möglichkeit und Unmöglichkeit einer deutsch-jüdischen und jüdisch-christlichen Symbiose* Von Kristlieb Adloff Auf dem Wolfenbütteler jüdischen Friedhof … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Vom Dienst der Christen: „Ich bin doch nicht dein Diener“ – oder doch?
Vom Dienst der Christen „Wie könnte denn ein Mensch glücklich sein, der einem anderen dienen muss?“ heißt es beim griechischen … Mehr
Karl Steinbauers Konfirmationspredigt in Senden/Iller über Epheser 6,10-20 von 1939: „In einer Stunde werde ich das Gefängnis hier verlassen und werde ins Konzentrationslager Sachsenhausen verbracht. Ich danke euch allen, besonders euch lieben Konfirmanden, für eure Treue, die ihr mir wieder bezeugt habt.“
Da mag die Konfirmationspredigt mit Bezug auf Epheser 6,10-17 und Luthers „Ein feste Burg ist unser Gott“ martialisch klingen, die … Mehr
Ernst Käsemann über Liebe, die sich der Wahrheit freut (1973): „Ganz offen soll festgestellt werden, dass die Christenheit zumeist geneigter war, die Liebe um der Wahrheit willen zu verleugnen, als umgekehrt ihren Glauben in der Liebe aufgehen zu lassen.“
Liebe, die sich der Wahrheit freut Von Ernst Käsemann In christlicher Existenz geht es darum, Wahrheit und Liebe zu verbinden. … Mehr
Søren Kierkegaard, Der »Professor« der Theologie: „Der »Professor« drückt aus, dass die Religion ein gelehrtes Problem ist; der Professor ist die größte Satire auf den »Apostel«. Man ist – Professor (wessen?) dessen, was ein paar Fischer in die Welt gesetzt haben: oh, treffliches Epigramm. Dass das Christentum die Welt solle überwinden können: ja, das hat der Stifter selbst vorausgesagt, und das glaubten die »Fischer«. Aber das Siegeszeichen: dass das Christentum in dem Maße siegen solle, dass es Professoren der Theologie gäbe – das hat der Stifter nicht vorausgesagt.“
Der »Professor« der Theologie Von Søren Kierkegaard O fürchterliche Tiefe der Verwirrung, o fürchterliche, durch Beharrung verhärtete Irreführung. Von Generation … Mehr
Paul Schempp, Die Kirche am Scheideweg (1934): „Wie kann man behaupten, die Schrift sei unangetastet, wenn man die Möglichkeit, christlicher Pfarrer zu sein, abhängig macht von der arischen Abstammung? Gott hat es nun einmal gefallen, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs zu sein, Jesus Christus ist nun einmal nach dem Fleisch von dem Samen Davids geboren, das Heil kommt nun einmal von den Juden, die Heiden sind nun einmal aufgepfropft auf das auserwählte Volk, Paulus verbietet nun einmal als Apostel der Heiden den Christen, die vorher Heiden waren, sich zu rühmen wider die Juden.“
Im Nachlass Paul Schempps fand sich ein handschriftliches Memorandum „Die Kirche am Scheidewege“ aus dem Frühjahr 1934, in dem Schempp … Mehr
Søren Kierkegaard, Die Geschichte von der Waldtaube: „Also die Waldtaube ist der Mensch. Wenn er, wie sie, sich genügen lässt, dass er Mensch ist, dann versteht er, was er von dem Vogel des Himmels lernt, dass der himmlische Vater ihn nährt.“
Die Geschichte von der Waldtaube Von Søren Kierkegaard Es war einmal eine Waldtaube; im versteckten Wald, dort, wo die Verwunderung … Mehr
Hans Ehrenbergs judenchristliche Predigt über Lukas 10,25-37 (Barmherziger Samariter) von 1933: „Wer seiner Liebe irgend eine Grenze setzt, bleibt ohne Nächsten und liebt überhaupt nicht wirklich.“
Hans Ehrenbergs Predigt über den barmherzigen Samariter (Lk 10,25-37) verdient besondere Beachtung. Schließlich hatte er sie als jüdischstämmiger Pfarrer 1933 … Mehr
Søren Kierkegaard, Eine Ewigkeit, um zu bereuen: „Merk dir das gut! Du kannst vielleicht, klüglich, dem entgehen, was Gott nun einmal nach seinem Gefallen mit dem Christsein vereint hat, nämlich dem Leiden und der Widerwärtigkeit; du kannst vielleicht, wenn du dich klug heraushältst, zu deinem eigenen Verderben das Entgegengesetzte erreichen, erreichen, was Gott für ewig vom Christsein gesondert hat, nämlich Genuss und alle irdischen Güter; du kannst vielleicht, betört von deiner Klugheit, dich zuletzt völlig verlieren in der Einbildung, dass gerade der Weg, auf dem du bist, der rechte sei, weil du das Irdische gewinnst: und dann – eine Ewigkeit, um zu bereuen! Eine Ewigkeit, um zu bereuen, nämlich zu bereuen, dass du die Zeit nicht zu dem genutzt hast, daran man ewig gedenken kann: in Wahrheit Gott zu lieben, was die Folge hat, dass du in diesem Leben dahin kommst, von den Menschen zu leiden.“
Eine Ewigkeit, um zu bereuen Von Søren Kierkegaard Laß mich eine Geschichte erzählen. Ich habe sie nicht in einer Erbauungsschrift … Mehr