Was Hans G. Ulrich 1986 in seinem Artikel „Eigentum“ für die dritte Auflage des Evangelischen Kirchenlexikons (EKL3) geschrieben hat, ist … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Friederike Popp über die Angebote einer Spiritualität für Menschen von heute: „In der Einfachheit und Unvollkommenheit sind Lernende und Lehrende, Fragende und Begleiter unterwegs unter dem weiten Zelt Gottes. Als herausfordernde Anfrage an glaubwürdiges geistliches Leben in der heutigen mobilen Welt ist auch heute die Antwort: Wir bleiben.“
In ihrer Zeit als Priorin der Communität Casteller Ring (2008-2014) hatte Friederike Popp (1961-2020) einen Text geschrieben, der das, was … Mehr
„Gott achtet das Ansehen der Menschen nicht“ – Martin Luthers Auslegung von Galater 2,6: „Von Natur sind wir angelegt auf den Personenkult. Dies Laster ist uns eingepflanzt, dass wir die Personen bewundern und mehr achten als Gottes Wort, während Gott doch will, dass wir hängen und haften allein am Worte selbst. Er will, dass wir den Kern und nicht die Schale erwählen sollen, dass wir uns mehr um den Hausvater, als um das Haus kümmern. Er will nicht, dass wir in Petrus und Paulus das Apostelamt bewundern und verehren, er will, dass wir Christus ehren, der in ihnen redet, und das Wort Gottes selbst, das aus ihrem Munde geht.“
„Denn Gott achtet das Ansehen der Menschen nicht“ (Deus personam hominis non accipit). Auslegung zu Galater 2,6 Von Martin Luther … Mehr
Predigt über Lukas 5,1-11: „So wie das Spiel mit einem Ball erst in einer Spielgemeinschaft erfüllend wird, wird mir Gottes Wort in der Kirche als der Gemeinschaft der Gläubigen zum Lebensgrund.“
Predigt über Lukas 5,1-11 In Sachen Gemeinschaft und Nähe sind wir durch die Corona-Pandemie entwöhnt worden. Manches wird weiterhin vermisst, … Mehr
Reinhold Schneider, Pilatus (1942): „Die Wahrheit ist da und spricht und wird zum Tode geführt und bleibt doch in der Welt; ihr Dasein ist die große bewegende Tatsache der Geschichte, aber die Menschen stehen vor ihr und fragen nach ihr, ohne sie zu erkennen, oder sie lehnen mit einem halb schmerzlichen, halb verächtlichen Ausruf den Glauben an ihr Dasein, ja an die Möglichkeit dieses Daseins ab, und es ist nicht immer eine willentliche Abkehr, die sie dazu bewegt.“
Pilatus »Was ist Wahrheit?« (Joh 18,38) Von Reinhold Schneider Das Wort des Pilatus ist durch die Welt gegangen wie das … Mehr
Reinhold Schneiders Karfreitag von 1948: „Wenn keine Wahrheit ist, so ist der Mensch ihr auch nicht mehr verpflichtet: er braucht nicht wahrhaftig zu sein. Andere Verpflichtungen, Forderungen, Triebe treten an die Stelle der Wahrheit.“
Karfreitag Glaube ist die feste Zuversicht auf das, was wir erhoffen, die Überzeugung von dem, was wir nicht sehen. (Hebr … Mehr
Reinhold Schneiders „Aufbruch zum Kreuze“ von 1947: In der Erkenntnis unserer Schuld allein werden wir uns selber finden, und vor dem Kreuz allein können wir einig werden.
Ähnlich wie die evangelischen Landeskirchen taten sich die römisch-katholischen Bischöfe in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg schwer, von eigener Schuld … Mehr
Eduard Thurneysen, Erwägungen zur Seelsorge am Menschen von heute (1969): „Denn das letzte Wort Gottes ist immer Sieg und Auferstehung.“
Erwägungen zur Seelsorge am Menschen von heute Von Eduard Thurneysen Von was reden wir, wenn wir von Seelsorge sprechen? Es … Mehr
Günther Bornkamms Nachwort zu Jean Paul, Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, daß kein Gott sei: „Nun steht er, Christus selbst, der die Schrecken bannen und die Leiden lösen sollte, da er doch, wie der Glaube wähnte, dem Herzen des Vaters entsprungen, das Herz des Vaters erschloß, für die furchtbare Wahrheit der Enttäuschung ein: Er ist nicht!“
Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte der Neutestamentler Günther Bornkamm Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, daß kein … Mehr