Wie Elifas‘ gottloses Wort es in der Lutherbibel 2017 immer noch in den Fettdruck schafft: „‚Selig ist der Mensch, den Gott zurechtweist; darum widersetze dich der Zucht des Allmächtigen nicht. Denn er verletzt und verbindet; er zerschlägt und seine Hand heilt.'“ (Hiob 5,17-18) Im Kontext einer schweren Erkrankung – wie ja bei Hiob – sind diese Worte für die Betroffenen schwer erträglich. Krankheit und Leid auf dem göttlichen Lehrplan – welche Lektion hat man da zu lernen? Am Schluss des Hiobbuches erweisen sich die Worte Elifas als verfehlt, wenn der HERR selbst Elifas angeht.“

Wie Elifas’ gottloses Wort es in der Lutherbibel 2017 immer noch in den Fettdruck schafft In der Lutherbibel 2017 ist … Mehr

Søren Kierkegaards Variationen über die Opferung Isaaks aus „Furcht und Zittern“: „Aber Abraham richtete alles zum Opfer, ruhig und mild. Aber wie er sich fortwandte und das Mes­ser zog, da sah Isaak, daß Abrahams Linke sich krampfte in der Verzweiflung, dass ein Beben durch seine Glieder lief, – aber Abraham zog das Messer.“

Die Opferung Isaaks Von Søren Kierkegaard Es war einmal ein Mann, der hatte als Kind jene schöne Geschichte gehört, wie … Mehr

Martin Luthers Predigt über Matthäus 7,12 (Goldene Regel): „Bist du ein Handwerksmann, so ist die Bibel in deine Werkstatt gelegt, in deine Hand, in dein Herz und lehrt dich und predigt dir vor, wie du dem Nächsten tun sollst. Sieh dein Handwerkszeug, deine Nadel, deinen Fingerhut, dein Bierfaß, deine Handelsware, deine Wage, deine Elle und dein Maß an, — überall ist dieser Spruch drauf geschrieben.“

Predigt über Matthäus 7,12 (Goldene Regel) Von Martin Luther Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, … Mehr

Prediger Salomo

Paul Schempp, „Der Prediger. Vier Predigten Kapitel 1-4“ von 1953: „Wohl dir, da ist der, der dir aufhilft, wenn du fällst, der dir die Treue hält und dich schützt gegen sichtbare und unsichtbare Feinde. Du bist den Verhältnissen und Menschen ausgeliefert wie ein Spielball der Laune und weißt nicht, ob Höhen oder Tiefen auf dich warten. Wohl dir, Er sitzt im Regiment. Er erniedrigt die Hohen und erhöht die Niedri­gen. Lass dir nur die Anfechtung gefallen.“

Der Prediger. Vier Predigten Kapitel 1-4 Von Paul Schempp Kapitel 1: UMSONST? „Dies sind die Reden des Predigers, des Sohnes … Mehr

Hermann Diem 1942 zur Frauenordination bzw. Dienst der Vikarinnen: „Es handelt sich also nicht um die Frage, für ein neues Frauenamt neben den bisher bestehenden Ämtern in der Kirche Raum zu schaffen. Es geht auch nicht an, diese Berufung von der Feststellung eines besonderen Frauencharismas abhängig zu machen, das im Unterschied vom NT heute vorhanden wäre. Unbeschadet des Zusammenhangs von Amt und Charisma ist festzuhalten, dass ebenso wenig wie der Mann qua Mann ein besonderes Charisma für das Predigtamt besitzt, dies von der Frau qua Frau erst nachzuweisen wäre.“

Auf der 11. altpreußischen Bekenntnissynode am 10. November 1942 in Hamburg wurde beschlossen, dass Vikarinnen ihren Dienst nicht im Gemeindegottesdienst … Mehr

„Zehn Gebote entfaltet“ – Ein Projekt mit zehn Stelen im öffentlichen Raum um die Martin-Luther-Kirche in Vöhringen: „Luthers Erläuterungen im Kleinen Katechismus werden durch Auslassungen auf prägnante Grundworte reduziert. Diese sprechen aus, was sowohl für den christlichen Lebensweg wie auch für das Zusammenleben vor Ort bzw. in der Gesellschaft grundlegend ist.“

Zehn Gebote entfaltet Die Zehn Gebote gelten nach Martin Luther als „Ausbund göttlicher Lehre für das was wir tun sollen, … Mehr

Real-Encyklopädie für protestantische Theologie und Kirche (1879): Genügsamkeit ist eine „Frucht des Geistes, eine Eigenschaft des neuen Menschen, wobei man mit den Umständen, in welche man durch die Vorsehung Gottes ge­setzt ist, mit der Stellung, die man in der Welt einnimmt, mit dem Ruf, den man genießt, mit dem Anteil von zeitlichen Gütern, den man besitzt, wohl zufrieden ist.“

Interessant ist, wie 1879 die Genügsamkeit in der zweite Auflage der Real-Encyklopädie für protestantische Theologie und Kirche als Tugend mit … Mehr

Paul Schneiders letzte Predigt zu Erntedank 1937 über Psalm 145,15-21, die ihn in den Tod führte: „Schlimmer als Teurung des Brotes ist für ein Volk die Teurung des Wortes Gottes. Dass wir solche Zeit der Teurung des Wortes Gottes im deutschen Volk befürchten müssen, da schon viele evangelische Pfarrer, die lauter und rein und ohne Scheu vor dem Mißfallen der öffentlichen Gewalten Gottes Wort und Willen verkündigen, Gefangenschaft und Verfolgung erleiden, das will uns die Freude und den Dank dieses Erntedankfestes dämpfen.“

Paul Schneider hatte am 3. Oktober 1937 vormittags seine Predigt im Erntedankgottesdienst in seiner Kirchengemeinde Dickenschied im Hunsrück gehalten. Nachdem … Mehr