Die Bergpredigt (1. Mai 1947) Von Paul Schemmp Wenn ich einmal in den Himmel komme — und ich komme gewiß … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Gerhard Müller über Wilhelm Löhe: „1857 musste Löhe dann auch gestehen: ‚Es war viel leichter, sich einmütig den in der bayrischen Landeskirche aufgekommenen Missbräuchen zu widersetzen, als sich zu einer heiligen Lebensgemeinschaft zusammenzuschließen.'“
Wilhelm Löhe Von Gerhard Müller Es dürfte nicht leicht fallen, einen Theologen ausfindig zu machen, der wie Wilhelm Löhe unter … Mehr
Gustav W. Heinemann über Psalm 99,4: „Im Reiche dieses Königs hat man das Recht lieb.“ – „Darum sollen wir uns nach der Kraft strecken, mit der Gott uns durch seine Rechtstat zu Hilfe gekommen ist und Frieden zwischen sich und uns stiftet. Darum können wir Christenleute freudig und beharrlich und ungeteilten Herzens für das Stück Recht und den Aufschub von Katastrophen eintreten, die es jeden Tag mühselig zu erkennen und zu erstreiten gilt.“
„Im Reiche dieses Königs hat man das Recht lieb.“ Über Psalm 99, Vers 4 Von Gustav W. Heinemann Gott hat … Mehr
Von der Nächstengerechtigkeit in Martin Luthers Auslegung der Zehn Geboten in dessen Katechismen: „Man verschuldet sich diesem Gebot gegenüber nicht bloß, wer Böses tut, sondern auch, wer seinem Nächsten Gutes tun, ihm zuvorkommen, Schädliches abwehren, ihn schützen und retten kann, dass ihm kein Leid noch Schaden am Leib widerfahre – und tut es nicht.“
Von der Nächstengerechtigkeit „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ heißt das biblische Gebot (Levitikus 19,18b). In seinen Auslegungen … Mehr
Søren Kierkegaard über die Anfechtung in seiner Rede über die Bestätigung des inwendigen Menschen: „Es war ihm, als wäre das äußerliche Glück nur dazu da, das innerliche Leiden zu umfrieden, auf daß er noch nicht einmal in der Widerwärtigkeit der Welt eine Linderung finde; es war ihm, als wäre es Gott selber, der seine gewaltige Hand auf ihn legte, als wäre er ein Kind des Zorns, und doch konnte er es nicht näher verstehen oder sich erklären, wieso.“
Die Anfechtung Von Søren Kierkegaard Betrachte ihn, den Versuchten, der da geprüft ward in der Anfechtung Not. Vielleicht hast du … Mehr
Heinrich Böll, Über das achte Gebot. Von der missbrauchten Wörtlichkeit (1975): „Worte und Wörtlichkeiten müssen befreit werden, bevor sie als Zeugnis verwendet werden können. Man muß das Gestrüpp um sie herum weghacken, alles, was um sie herum angewachsen und in diesem Gestrüpp abgeladen worden ist.“
Das achte Gebot Von Heinrich Böll Ende der zwanziger Jahre, als ich zehn oder elf Jahre alt war, stellte mein … Mehr
Gustav W. Heinemann in seinem Geleitwort zu „Die 10 Gebote heute“ (1973): „Wir sollen unser persönliches Handeln, unsere täglichen Entscheidungen an den Geboten messen.“
Geleitwort zu „Die 10 Gebote heute“ (1973) Ich habe viele Jahre meines Lebens mit der Frage zugebracht: was glaube ich … Mehr
Max Josef Metzger auf dem Internationalen religiösen Friedenstag 1928 in Den Haag: „Darum, ihr Völker Europas, macht endlich einmal Schluß mit diesem System der Lüge in der Politik! Hört das Wort der Schrift, das wahrer ist als heidnische Parolen: Veritas liberabit vos – die Wahrheit wird euch freimachen!“
Aus Max Josef Metzgers Rede auf dem Internationalen religiösen Friedenstag am 2. August 1928 in Den Haag: Der Krieg verdankt … Mehr
Franz Rosenzweig über die Gebote in Der Stern der Erlösung: „Ihr Positives, ihr ‚Du sollst‘ geht einzig in die Form des einen und allgemeinen Gebots der Liebe ein.“
Die Gebote Gottes, soweit sie zur „zweiten Tafel“ gehören, welche die Liebe des Nächsten spezifiziert, stehen durchweg in der Form … Mehr