Vorrede zum Römerbrief (1522) Von Martin Luther Dieser Brief ist das rechte Hauptstück des Neuen Testamentes und enthält das allerlauterste … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Albert Schweitzer, Predigt über die Ehrfurcht vor dem Leben zu Römer 14,7, 23. Februar 1919 in Straßburg: „Gut ist: Leben erhalten und fördern; schlecht ist: Leben hemmen und zerstören. Sittlich sind wir, wenn wir aus unserm Eigensinn heraustreten, die Fremdheit den anderen Wesen gegenüber ablegen und alles, was sich von ihrem Erleben um uns abspielt, miterleben und miterleiden. In dieser Eigenschaft erst sind wir wahrhaft Menschen; in ihr besitzen wir eine eigene, unverlierbare, fort und fort entwickelbare, sich orientierende Sittlichkeit. „
Zweite Predigt über die ethischen Probleme und die Ehrfurcht vor dem Leben (Römer 14,7)[1] Von Albert Schweitzer Sonntag, den 23. … Mehr
Karl Barth, Die christliche Gemeinde in der Anfechtung (1942): „Es kann also sein, daß von irgendwelchem äußeren Druck auf die christliche Gemeinde lange Zeit weit und breit nichts zu bemerken ist und daß dann auch die Verführung in ihrer eigenen Mitte, die künstliche Verwandlung des Evangeliums in seine Expektoration des Zeitgeistes keine solche Gestalt annimmt, in der sie als Gefahr und Unheil, als Angriff auf die Substanz der Gemeinde unzweideutig zu erkennen wäre.“
Die christliche Gemeinde in der Anfechtung Von Karl Barth Das Thema dieses Vortrages ist mir vom Kirchenvorstand der St. Leonhardsgemeinde … Mehr
Walter Lüthi, Der Name (aus: „Das Unservater. Eine Auslegung“ 1963): „Welch zerrissene, schmierige und klebrige Sache aber ist doch unter uns Frommen das Geschwätz von Gott geworden! Und doch ist sein Name heilig, heilig, heilig. Ja es kann geschehen, dass Geld überhaupt entwertet wird. Es ist dann Inflation. Es gibt auch eine Inflation in der Kirche, eine Inflation am Wort, so dass dieses keine Deckung mehr hat und leer wird.“
Der Name Von Walter Lüthi Gott hat einen Namen. Namenlos ist das Elend auf dieser Erde, namenlos ist die Bosheit … Mehr
Zusammenstellung der Botschaft Christoph Blumhardts (von Leonhard Ragaz): „Wir haben einen Himmel unter uns, der sich durch unterirdisches Leben hinzieht, der nie fehlt, auch im Unglück und in vielem Leiden nicht und in vielem unglücklichem Wesen der Menschen. Wenn wir das nicht sehen, sind wir immerfort gekränkt. Wir müssen den Boden in der Liebe Gottes haben, die in unserem Leben liegt. Du musst empfinden, dass du nicht allein bist, dass Gott dich liebt.“
Zusammenstellung der Botschaft Christoph Blumhardts Aus Anlass des 100. Geburtstags von Christoph Blumhardt (1842-1919) von Leonhard Ragaz herausgegeben, der dazu … Mehr
Karl Barth, Lebensregeln für ältere Menschen im Verhältnis zu jüngeren (1964): „Du sollst bei diesem ihrem Tun reumütig bedenken, dass du es in deinen jüngeren Jahren den damals älteren Herrschaften gegenüber vielleicht (wahrscheinlich) ganz ähnlich gehalten hast. Du sollst also für jeden Beweis von echter Aufmerksamkeit und ernstlichem Vertrauen, der dir von ihrer Seite widerfahren mag, dankbar sein, du sollst aber solche Beweise von ihnen weder erwarten noch gar verlangen. Du sollst sie unter keinen Umständen fallen lassen, sollst sie vielmehr, indem du sie freigibst, in heiterer Gelassenheit begleiten, im Vertrauen auf Gott auch ihnen das Beste zutrauen, sie unter allen Umständen liebhaben und für sie beten.“
Lebensregeln für ältere Menschen im Verhältnis zu jüngeren Von Karl Barth 1. Du sollst dir klarmachen, dass die jüngeren, die … Mehr
Martin Buber, Was soll mit den Zehn Geboten geschehen (1929): „Wenn die Gesellschaft in ihrer Vermoralisierung und Verjurisierung der Zehn Gebote nur nicht behauptet, daß das Produkt — also das des Ich und des Du beraubte Ich-zu-dir — noch die Zehn Gebote sei, ist gegen ihre Tätigkeit nichts einzuwenden, da ja nicht zu erdenken ist, wie sie anders ihr Dasein fristen könnte.“
Was soll mit den Zehn Geboten geschehen? Antwort auf eine Rundfrage Von Martin Buber Sie wollen meine Ansicht darüber hören, … Mehr
„Zehn Gebote entfaltet“: Zehn Gebotsstelen vor der Martin-Luther-Kirche in Vöhringen/Iller: „Beim Gang zur Kirche liest man auf dem Maggia-Gneis die Gebotstexte als Spiegel für das „was dir fehlt und was du suchen sollst“ (Luther) im Hinblick auf die Christusgegenwart im Gottesdienst. Beim Verlassen der Kirche zeigen sich auf der Edelstahlseite Luthers bestärkende Weisungen, die einen im Alltag zum rechten Handeln und Verhalten auf eine Nächsten-Gerechtigkeit hin anhalten.“
„Zehn Gebote entfaltet“: Zehn Gebotsstelen vor der Martin-Luther-Kirche in Vöhringen/Iller Bei der Neugestaltung der Außenanlage um die Martin-Luther-Kirche in Vöhringen/Iller … Mehr
Was es am Reformationstag zu gedenken gilt: „Evangelischer Glaube ist mehr als nur unbestimmtes Gottvertrauen oder unbegrenztes Selbstvertrauen, sondern im besten Sinne Wortvertrauen, das sich besingen lässt: „Dein Wort, Herr, nicht vergehet, / es bleibet ewiglich.“
Was es am Reformationstag zu gedenken gilt Am Reformationstag muss die evangelische Kirche zu Wort kommen, und zwar nicht mit … Mehr