Von der Haltlosigkeit eigener Gottesvorstellungen: „Wo ich mich mit meinem Leben an dem festhalten will, was ich mir selbst vorstellen kann, bleibe ich schlussendlich haltlos. Das wäre ja so, als wenn ich an einer Felswand meinen Halt an dem suchen würde, was ich selbst aus meiner Hosentasche hervorkrame.“

Von der Haltlosigkeit eigener Gottesvorstellungen Man redet gerne von den eigenen Gottesvorstellungen oder auch von eigenen Gottesbildern: Wie stellst du … Mehr

Man höre doch mal dem Heiland zu. Wider die symbolpolitische Verwertung des Kreuzes: „Das ‚Wort vom Kreuz‘ (1 Ko­rinther 1,18) ist für Christen eine kaum er­trägliche Zumutung. Mit ihm lässt sich in der eigenen Gesellschaft kein Staat ma­chen. Die kruziforme Dialektik einer göttlichen Herrschaft in weltlicher Ohnmacht versagt sich jeglicher Staatsräson. Genau dar­in aber erschließt sich für Christen die Le­gitimität des säkularisierten Staates.“

In der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist folgender Artikel von mir erschienen: Man höre doch mal dem Heiland … Mehr

Drei Weisen menschlicher Heilsausrichtung: „In ihrem Zentrum stehen ein Name und das mit diesem Namen verbundene Heilsgeschehen. Das eigene leibliche Leben wird in Beziehung zu diesem Namen gesetzt und dadurch in das Heilsgeschehen hineingenommen. Maßgeblich sind hier nicht anonyme Kräfte, die mir widerfahren und zu meinem Nutzen wirken sollen, sondern das konkrete Handeln des bestimmten NAMENS. Damit ist auf das Evangelium Jesu Christi bzw. auf den Bund des HERRN mit seinem Volk Israel verwiesen, wie sie in der biblischen Überlieferung bezeugt sind.“

Drei Weisen menschlicher Heilsausrichtung Es ist nicht unproblematisch, abstrakt von „Heil“ zu sprechen, legt doch diese Redeweise den Schluss nahe, … Mehr

Angst essen Seelen auf

Die katastrophale Situation in Japan weckt bei mir Erinnerungen an die SARS-Epidemie in Hongkong im Frühjahr 2003, als ich Theologie … Mehr