„Wir gehen nicht verloren“. Eine Betrachtung zum Aquarell „Heilige Märtyrer von Libyen“ (Nikola Sarić, 2015): „Die Mörder starren sich in ihrer Untat an. Hoffnungslos todesstarr zeigen sie sich. Ganz anders die Köpfe der Todgeweihten – sie schauen in den Himmel auf, geben ihr Leben damit nicht verloren, scheinen in ihrer Todesstunde eine lebendige Aussicht finden. Was im Bild aufblicken lässt ist Christus von einer rötlich abgestuften Mandorla mit Kreuz im Hintergrund umgeben. Seine Hände ruhen auf den Schultern. Er lässt die Todgeweihten nicht los – gleichsam in einer Tischgemeinschaft mit ihnen verbunden. So schaut uns der eine, der 21. an: ‚Seht her, wir gehen nicht verloren. In den Armen des gekreuzigten und auferstandenen Christus sind wir mit unserem Leben erlöst.'“

„Wir gehen nicht verloren“. Eine Betrachtung zum Aquarell „Heilige Märtyrer von Libyen“ Was für ein Bild: Da werden 21 Männer … Mehr

Warum in der Luther-Bibel 2017 „’ădonāj JHWH“ falsch übersetzt ist und die Luther-Bibel 1545 es besser weiß: „Keine Lösung ist es, den Gottesbegriff an Stelle von JHWH oder ’ădonāj in die Übersetzung einzuführen. Wenn entgegen dem hebräischen Wortlaut von einem „Gott der Herr“ (in Anleh­nung an Luthers missglückter Übersetzung von jhwh ’älohîm) die Rede ist, wird der NAME als Apposition sinnentleert. Dem biblischen Zeugnis zufolge geht der NAME einem anonymen ‚Gott-sein‘ bzw. dem Appellativum ‚Gott‘ voraus.“

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Ich glaube an das „Wir“ des Glaubens – Warum unser Glaube das gemeinsame Feuer braucht: „Ich glaube, dass mein Glaube an Jesus Christus in der Gemeinschaft mit anderen Gläubigen durch sein Wort neu entzündet und getragen wird. Ich glaube, dass dieser Glaube auch für andere Menschen ansprechend und gewinnend ist. Ich glaube, dass das gemeinsame Feuer des Glaubens, das Evangelium von Jesus Christus, nicht erlöschen wird.“

Ich glaube an das „Wir“ des Glaubens – Warum unser Glaube das gemeinsame Feuer braucht Jeder hat seinen eigenen Glauben … Mehr

NAMENSgedächtnis statt Gottdenken. Warum Christen nicht an „Gott“ glauben: „Was Menschen Zukunft verheißt, sind weder allgemein Gedachtes noch die Natur, sondern Namen, die glaubwürdige Geschichten tragen. So wird JHWH im Psalmgebet vertrauensvoll angegangen: ‚Du bist mein Fels und meine Burg, und um deines Namens willen wollest du mich leiten und führen.‘ (Ps 31,4) Dem biblischen Zeugnis zufolge umfasst der Name all das, was JHWH an seinem Volk Israel und durch seinen Sohn Jesus Christus zum Heil der Völker getan hat. Wer das unaussprechliche Tetragramm überliest, erweist sich als Analphabet des eige­nen Lebens.“

Seit meiner Lehrtätigkeit in Hongkong 2002-2008 bearbeite ich einen eigenen Text „NAMENSgedächtnis statt Gottdenken“. Diesen halte ich selbst für die … Mehr