Charles A. Feys „Liberty Bell“ und das göttliche Lebensglück: „Der Klang der metallenen Wertmarken sowie der Einbau eines Glöckchens in den Mechanis­mus inspirierte Charles Fey zu der Namensgebung ‚Liberty Bell‘, die sich als Emblem – mit Riss – und dem entsprechenden Schriftzug auf dem Gehäuse seines Spielautomaten findet. Was für ein Versprechen – Gewinn der eigenen (finanziellen) Freiheit an einem Spiel­auto­maten! Hirnforschung wie auch Lebenserfahrungen sprechen da eine gegenteilige Sprache: Im Zusammenspiel von Spielautomat und Spieler hat nämlich der Automat den Spieler im Griff. Geld erregt das Belohnungssystem im Gehirn.“

Charles A. Feys „Liberty Bell“ und das göttliche Lebensglück Als am 8. Juli 1776 in Philadelphia zum ersten Mal in … Mehr

Zur Ethik der Zahlen: „Wenn hinter Zahlen nicht länger wertzuschätzende Güter stehen, werden sie selbst zur alles bestimmenden Wirklichkeit. Es entsteht ein zahlen­getriebenes Handeln, das sich selbst nur noch zahlenwertig darzustellen und sich darin mit anderen Zahlengefügen zu vergleichen weiß. Die allumfassende Relativität der Zahlen lässt nichts gelten, was auf sich selbst beruhen kann. Zahlen sind in ihrer komparativen Eigendyna­mik nicht satisfaktionsfähig; ihnen fehlt die Genugtuung.“

Wenn Zahlen uns die alles bestimmende Wirklichkeit sind. Zur Ethik der Zahlen Zahlen sind uns alltäglich gegenwärtig, vorrangig im beruflichen … Mehr

„Und Gott befahl im Traum …“ Wenn Träume nicht nur Schäume sind: „Wir mögen auf Ermutigung für eigene Lebenspläne aus sein – Gott auf meiner Seite, der mir zusagt, dass ich es schaffen werde. Gerne reden wir von Lebensträumen, aber deren Verwirk­lichung kann unser Leben nicht dauerhaft erfüllen. Es gibt immer ein unerfülltes Danach. Wenn uns Gott im Traum etwas zu sagen hat, will er damit unser Leben zu ihm führen. So hat es einst Jakob in seinem Traum von der Himmelsleiter erfahren: „Hier ist die Haus Gottes und das Tor zum Himmel!“ (Genesis 28,17)“

Wenn Träume nicht nur Schäume sind Jede Nacht ist bei uns Kopfkino angesagt. Die meisten Träume schaffen es nicht in … Mehr

Gebet für die eigenen Träume: „Dein Wort steht über unseren Nachtträumen, Dein Geist durchdringt unser Seelendunkel. Dir vertrauen wir unsere Traumbilder an. Zeige uns, was Du von uns willst, damit nicht eigenes Wunschdenken uns bestimmt. Zeige uns, wo Du uns haben willst, damit wir uns nicht in Lebensträumen verlieren.“

Gebet für die eigenen Träume Himmlischer Vater,Dein Wort steht über unseren Nachtträumen,Dein Geist durchdringt unser Seelendunkel.Dir vertrauen wir unsere Traumbilder … Mehr

Die maßvolle Unterscheidung (discretio): „Die monastische Tradition hat die discretio als Tugend hervorgehoben und versteht darunter vor allem das situative Unterscheidungsver­mögen beim Maß-geben und Maß-setzen, das den einzelnen Menschen mit seiner individuellen Bedürfnissen und Veranlagungen berücksichtigt.“

Die maßvolle Unterscheidung. Warum Diskretion mehr als nur Ehrensache ist Unter dem Begriff „Diskretion“ wird im allgemeinen Zurückhaltung bzw. Verschwiegenheit … Mehr

„Der Tod und die Hölle gaben die Toten heraus, die darin waren …“ – wie die Luther-Bibel 2017 alle Verstorbenen in die Hölle schickt: „Allgemein wird im Neuen Testament die Unterwelt (hádēs) entsprechend der hebräischen šeōl als strafneutrales, wenn auch gottfernes Totenreich vorgestellt. Wenn gegenwärtig – egal ob in der Kirche oder in der Gesellschaft – von „Hölle“ die Rede ist, sind damit untrennbar Vorstellungen von Strafe bzw. von leiblichen Qualen verbunden. Von daher ist nicht nachvollziehbar, dass nun die Luther-Bibel 2017 entgegen dem ökumenischen Konsens die begriffliche Differenzierung zwischen Totenreich (bzw. Unterwelt) und Hölle im Neuen Testament zurücknimmt. Folgt man dieser Übersetzung, müsste man verstorbenen Menschen an Stelle einer Totenruhe (bis zum Jüngsten Gericht) generell postmortale Höllenqualen in Aussicht stellen.“

„Der Tod und die Hölle gaben die Toten heraus, die darin waren …“ – wie die neue Luther-Bibel 2017 alle … Mehr