Warum Diskretion statt Hermeneutik angesagt ist: „Biblische Hermeneutik ist der unglaubliche Versuch, verheißungsvolles Erzählgeschehen in anspruchslose Vernunftwahrheit zu überführen. Sie kommt einer ideologischen Schriftallegorese gleich. An Stelle eines ‚Hermeneutismus‘ (Gottfried Bachl) gilt es, sich auf die discretio, die Kunst des regelgeleiteten Unterscheidens zu besinnen. Dabei steht die Frage nach der situativen Geltung des Gesagten im Vordergrund: Wie kann ich heute dem (Zu-)Gesagten folgen?“

Warum Diskretion statt Hermeneutik angesagt ist „Hermeneutik ist die Kunst, aus einem Text herauszukriegen, was nicht drinsteht: wozu – wenn … Mehr

Unsere Hoffnung. Ein Bekenntnis zum Glauben in dieser Zeit nach einer Vorlage von Johann Baptist Metz (1975): „Der Name Gottes ist tief eingegraben in die Hoffnungs- und Leidensgeschichte der Menschheit. In ihr begegnet uns dieser Name, aufleuchtend und verdunkelt, verehrt und verneint, missbraucht, geschändet und doch unvergessen.“

Fast 36 Jahre ist der Text alt; und doch hat er nichts an subtiler Sprachkraft verloren. Da werden das Evangelium … Mehr