So lautet die Schlagzeile einer Meldung des epd – Landesdienst Bayern vom 23.9. In der Tat nimmt man da Bezug … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Elie Wiesel, Wer bist Du, mein Gott? (Auszug aus Die Nacht zu begraben, Elischa): „Gepriesen sei der Name des Ewigen! Warum, warum soll ich ihn preisen? Jede Faser meines Wesens sträubte sich dagegen. Nur weil er Tausende seiner Kinder in Gräben verbrennen ließ?“
Die Theodizeefrage ist akademisch. Wer sie stellt, ist mit seinem Leben auf der sicheren Seite. Wo das eigene Leben auf … Mehr
Von der Traumspiritualität und der Autistenparty: „Wo viel Träume sind, da ist Eitelkeit und viel Gerede.“
Gegenwärtig ist in unserer Gesellschaft die Traumspiritualität angesagt: Menschen haben ihre ganz eigenen Lebensträume, die es zu verwirklichen gilt. Jeder … Mehr
Lob der Apokalypse. Zum zehnten Jahrestag des 11. September 2001 (2011): „Der ‚apokalyptische Blick‘ (Johann Baptist Metz) vermag sich nicht mit einem monumentalen Totengedächtnis abzufinden, bei dem gewaltsam hintergangenes Leben versteinert bleiben muss. Er unterscheidet sich von einer politischen Utopie, die nur für Nachgeborene etwas in Aussicht zu stellen vermag. Im Pascha-Mysterium des Lammes wird vielmehr leibliches Leben mit seiner unheilvollen Vergangenheit eingeholt und auf die erlösende Gottespräsenz ausgerichtet: ‚Das Heil ist bei dem, der auf dem Thron sitzt, unserm Gott, und dem Lamm!‘ So verweigert sich das Gotteslob der Erlösten einer religiösen Metaphysik, wo leibloses Seelenheil in zeitlosem Gottdenken beschworen wird. Apokalyptisches Leidensgedächtnis kann abgrundtiefe Katastrophen aufnehmen, wo jeder selbstsichere Glaube an göttliche Vorsehung im Fatalismus enden muss. Im ‚Leiden an dem Gott‘ (Metz) verliert sich nicht die Hoffnung. Was dabei als Christusheil gesichtet wird, ist weder billiger noch billigender Trost; am Weltgericht scheint kein Weg vorbeizuführen. Aber gerade dazu muss der Tod die Toten herausrücken.“
Lob der Apokalypse. Zum zehnten Jahrestag des 11. September 2001 „Die Welt geht unter!“ Der toderschrockene Ausruf eines Auszubildenden am … Mehr
Sind Christen in Indonesien selbst schuld, wenn sie religiös motivierte Gewalt zu ertragen haben?
Da liest man in der Neuen Zürcher Zeitung von einem brüchigen Religionsfrieden in Indonesien. Aber die Darstellung lässt eine Voreingenommenheit … Mehr
Die Antwort des Papstes
Da habe ich den Papst in meinem Brief „Lieber Bruder in Rom“ gebeten, er möge doch bei seinem Besuch benennen, … Mehr
EKD-Text in Sachen Eliten: „Evangelische Verantwortungseliten“ (2011): „Christen sind Mandatsträger, wo Handlungsvollmachten innerhalb des göttlichen Mandates unterschiedlich weit reichen können. Wem viel anvertraut wird, von dem wird auch entsprechend Rechenschaft eingefordert. Da lässt sich auch das Lob eines tugendhaften christlichen Unternehmers anstimmen. Aber als Christen im normativen Sinn von Elite sprechen zu wollen, findet nicht die Zustimmung des Evangeliums. Deshalb ist die Rede von ‚evangelischer Verantwortungselite‘ im biblischen Sinne unverantwortlich.“
Meine Großmutter wusste noch von den „wertvollen Menschen“ zu sprechen. Die EKD weiß das heutzutage auch. Im März diesen Jahres … Mehr
Predigt zum Gedenkgottesdienst aus Anlass der Terroranschläge vom 11. September (2011): „‚Wohlan, es ist noch eine kleine Weile.‘ Im Buch der Offenbarung findet sich ein himmlisches Gotteslob, das die Prophetie des Jesaja aufnimmt: ‚Das Heil ist bei dem, der auf dem Thron sitzt, unserm Gott, und dem Lamm!‘ Der ‚apokalyptische Blick‘ (Johann Baptist Metz) des Seher Johannes lässt zu Tode gekommene Menschen noch einmal im Himmel gegenwärtig werden, ‚eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen.‘ Da, wo das Lamm gegenwärtig ist, wo sein Geheimnis des Sterbens und der Auferstehung wirklich ist, bleibt gewaltsam hintergangenes Leben nicht länger vernichtet.“
Ich weiß noch, dass ich am Nachmittag dieses Dienstags mich im Aufgang zu meiner Wohnung in Wasserburg am Inn befand, … Mehr
Ablauf des Gedenkgottesdienstes aus Anlass der Terroranschläge vom 11. September 2001
Liturgische Farbe: lila (Buße) Glockenläuten Orgelspiel Begrüßung L: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. G: … Mehr