„Der Wein erfreut das Leben“ (Kohelet 10,19). Zur Theologie des Weins: „Wein als Lebenselixier – was für eine Zusage findet sich da in der Bibel. Zusammen mit Olivenöl und Weizen (bzw. Brot) gehört Wein zu den basalen Lebensmitteln im Alten Orient: ‚Iss dein Brot mit Freude, und trink deinen Wein mit frohem Herzen; denn längst schon hat Gott dieses Tun gebilligt. Jederzeit seien deine Kleider weiß, und an Öl auf deinem Haupt soll es nicht fehlen.‘ heißt es dazu im Buch Kohelet (9,7f)“

„Der Wein erfreut das Leben“ (Kohelet 10,19). Zur Theologie des Weins „Gleich wie Leben ist Wein für die Menschen, wenn … Mehr

Wie ein Taschenmesser uns den christlichen Glauben vorstellt (Besinnung zur Konfirmationspredigt): „Mit der Klinge lassen sich Materialen schneiden oder trennen. Mitunter heißt es messerscharf zu unterscheiden, was gut und was schlecht ist, was uns auf dem Lebensweg weiterbringt und was uns in eine Sackgasse führt. Dazu will der eigene Verstand immer wieder neu an Gottes Wort geschärft sein. Es ist keine tote Vorschrift, sondern Lebenswort, in das sich der dreieinige Gott mit dem Geheimnis des Sterbens und der Auferstehung seines Sohnes selbst hineingelegt hat: „Ich lebe und ihr sollt auch leben.“ Schließlich findet sich auf dem Taschenmesser das Zeichen des Kreuzes in einem Schild gefasst.“

Wie ein Taschenmesser uns den christlichen Glauben vorstellt Wer unterwegs ist, kann nicht für alle Fälle alles Mögliche mitnehmen. Dazu … Mehr

„Wer aus der Kirche austritt, der ist in Zukunft vom Abendmahl ausgeschlossen“ – Warum dieser Satz um Jesu willen nicht einfach so in der evangelischen Kirche gelten kann: „Getaufte Christen haben in der evangelischen Kirche grundsätzlich einen Anspruch auf das Abendmahl, da das Abendmahl keine mitgliederbezogene Handlung innerhalb einer korporierte Religionsgemeinschaft ist, sondern gemäß dem Befehl Jesu Christi für dessen Kirche zu vollziehen ist.“

„Wer aus der Kirche austritt, der ist in Zukunft vom Abendmahl ausgeschlossen“ – Warum dieser Satz um Jesu willen nicht … Mehr

„Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ Warum das Kreuz Christi nicht für die „Grundwerte der Rechts- und Gesellschaftsordnung in Bayern und Deutschland“ stehen kann: „Jesu Selbstentäußerung und Selbsthingabe für Sünder und Gottverlorene, wie sie sich in seinem Kreuz zeigen, können nicht Maßstab staatlichen Handelns sein, wo eine äußere Rechtsordnung notfalls mit Zwangsmittel aufrechterhalten werden muss und die eigenökonomischen Interessen der Bevölkerung wohlfahrtsstaatlich zu koordinieren sind. Wo mit dem Kreuz Christi etwas vorgezeigt werden soll, z.B. die Legitimation staatlichen bzw. herrschaftlichen Handelns oder eine ‚christliche‘ Gesellschaftsordnung, kann dies zur Entstellung des Evangeliums führen, wie sich dies in der Geschichte wiederholt aufzeigen lässt.“

„Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ Warum das Kreuz Christi nicht für die „Grundwerte der Rechts- und Gesellschaftsordnung in … Mehr