Adolf von Harnack, Zehn Gebote für Autoren, die mit Anmerkungen umgehen: „Fasse deinen Text so, dass er auch ohne die Anmerkungen gelesen werden kann. Sei sehr sparsam mit Anmerkungen und wisse, dass du deinem Leser Rechenschaft geben musst für jede unnütze Anmerkung; er will in deinen Anmerkungen ein Schatzhaus sehen, aber keine Rumpelkammer. Betrachte die Anmerkungen nicht als Katakomben, in denen du deine Voruntersuchungen beisetzest, sondern entschließe dich zur Feuerbestattung.“

Von Adolf von Harnack gibt es einen wunderschön geschriebenen Text „Zehn Gebote für Autoren, die mit Anmerkungen umgehen“ über Praxis … Mehr

Wie gegenständliche Segnungen (Realbenediktionen) in der evangelischen Kirche angebracht sind. Von der Pastoralen Einführung zum katholischen Benediktionale lernen: „Wer dennoch meint, einen gegenständlichen Lobpreis-Segen ablehnen zu müssen, sollte konsequenterweise folgendes Tischgebet auf den protestantischen Index setzen: ‚Vater, segne diese Speise, uns zur Kraft und Dir zum Preise. Amen.'“

Wie gegenständliche Segnungen (Realbenediktionen) in der evangelischen Kirche angebracht sind. Von der Pastoralen Einführung zum katholischen Benediktionale lernen „Danach von … Mehr

Helmut Merkleins letzter Predigt über Matthäus 14,22-33: „Unser ganzes Leben ist eine Fahrt über das Wasser. Wir leben ständig am Rande des Chaos und des Todes. Wir bemerken das meistens nur nicht. Aber hin und wieder wird uns unser Grenzgang zwischen Tod und Leben bewusst. Wenn unsere Welt, die wir uns so schön zurechtgelegt haben, zerbricht. Wenn Krisen in den Beziehungen auftreten. Wenn wir hilflos und machtlos unser Leben nicht mehr gestalten können, wie wir es eigentlich wollen. Wenn schwere Krankheit uns überfällt.“

Da weiß der katholische Professor für die Exegese des Neuen Testaments Helmut Merklein (1940-1999), dass die Krebserkrankung ihn an das … Mehr

Listen Once More to the Savior – Christian Tolerance of Others Is Cruciform, Shaped by the Cross: „Christianity in Europe is facing an existential problem. It is not the increasing secularization of society, nor its alleged Islamification. What threatens Christianity’s existence among us lies instead in the fact that people do not really believe in the One who gave Christianity its name, nor trust his message or his work. Unlike unbelieving Thomas, people are unwilling to put their finger to Jesus’ wounds and thereby come to trust the crucified and risen Christ.“

The Lutheran „Crossing Community“ published the translation of my article „Man höre doch mal dem Heiland zu“ (which originally appeared … Mehr

I Am a Missionary. Does Christian Mission Do More Harm than Good?: „Exactly opposite is Christian mission with its rejection of any form of racism, since all people are addressed–irrespective of race or gender–as having equal status, either as death-destined sinners who are NOT hopelessly lost, or as sisters and brothers in the Lord. Missionaries do not claim any superiority over others, but offer to others what they themselves have encountered as healing for their lives.“

The Lutheran „Crossing Community“ published the translation of my article „Ich bin Missionar. Richtet die Verbreitung der christlichen Botschaft Unheil … Mehr

Predigt über Jesaja 49,1-6: „Die Lichtenergie des Heils, die die Dunkelheit des Todes durchwirkt, deren Strahlen uns in hoffnungsloser Eigensinnigkeit treffen, ist die unbändige Treue des HERRN zu Israel. Was Israel zum Licht der Völker macht ist nicht die eigene Wirklichkeit, sondern die göttliche Treue.“

Predigt über Jesaja 49,1-6 1 Hört mir zu, ihr Inseln, und ihr Völker in der Ferne, merkt auf! Der Herr hat … Mehr

Werner Elerts Lehrverirrungen in seinem Brief an einen unbekannten Pfarrer vom 19. August 1944: „Die Kirche hat keinen sakralen Raum neben der Volksgemeinschaft zu beanspruchen. Erst durch die Beziehung auf Gott ist ein völkisches Ethos möglich geworden, denn nur dadurch wird unsere Verpflichtung zu einer ewigen Verpflichtung. Verdanken wir alles, was wir in irdischer Hinsicht sind und haben, unserem Volk, so verdanken wir es eben damit unsrem Schöpfer. Unsere Bindung an unser Volk wird damit nicht kleiner sondern größer. Versündi­gen wir uns gegen das Volk, so sündigen wir gegen Gott.“

In welche völkischen Verirrungen die Lehrunterscheidung von Gesetz und Evangelium führen kann, so sie nicht an die Heilige Schrift rückgebunden … Mehr

Martin Luthers Auslegung des aaronitischen Segens 4.Mose 6,22-27 (Der Segen, so man nach der Messe spricht über das Volk, 1532): „Die Sonne erwärmt und treibt allerlei Gewächse und Früchte, bis sie alles reif und vollkommen macht. So spricht hier der Segen auch uns zu, dass Gott uns nicht allein mit dem Wort der Gnade helle scheinen und uns durch Vergebung der Sünden und dem Erweis seiner Gunst gegen uns fröhlich machen wolle.“

Nein, Luthers Kleinschrift „Der Segen, so man nach der Messe spricht über das Volk“ von 1532 ist alles andere als … Mehr