Brief an das Bezirksamt in Neu-Ulm vom Dezember 1938 Von Karl Steinbauer Als Karl Steinbauer aufgefordert wurde, für seine Tätigkeit … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Friederike Popps Auslegung zu Epheser 3,14-21: „Ich gebe der Tiefe meines Lebens Raum, um zu wachsen. So erfüllt sich das Gebet und der Schöpferwille Gottes, der das Leben liebt.“
Multikulti (nicht nur) in Ephesus. Auslegung zu Epheser 3,14-21 Von Friederike Popp Darum beuge ich meine Knie vor dem Vater, … Mehr
Paul Schempp 1931 über die Kirchensteuer in einem Brief an Theophil Wurm: „Ich stellte mit Berufung auf das Neue Testament den Antrag, zu beschließen, dass alle Zwangsmittel zur Eintreibung der Steuern aufgegeben werden sollen, da die Kirche nur die Waffen des Wortes kennt und nicht das Schwert der Obrigkeit für ihre eigene Sache verwenden darf, wenn sie Christus gehorsam bleiben will.“
Ähnlich wie Karl Steinbauer gegenüber Hans Meiser hatte auch Paul Schempp wiederholt den württembergischen Landesbischof Theophil Wurm heftig angegriffen. Der … Mehr
Paul Schempps Thesen über »Glaube und Liebe« von 1936: „In der Kirche kann der Satz nicht zugelassen werden: man kann auch selig werden, ohne an den dreieinigen Gott zu glauben. Ebensowenig kann in der Kirche der Satz gepredigt werden: Liebe, die den Nicht-Volksgenossen ausschließt, ist auch schon christliche Liebe.“
Die folgenden Thesen, die Paul Schempp im August 1936 verfasst hatte, fügte er seinem Brief an Richard Widmann vom 30. … Mehr
Max Horkheimer im Gespräch mit Paul Neuenzeit über die Funktion der Theologie in der Gesellschaft (1969): „Ja, ich meine, dass die Theologie in der Behauptung dessen, was Gott tut und wie er ist, nicht zuletzt, wie er die Menschen nach ihrem Tode behandelt, zu weit gegangen und dadurch in einen logisch gar nicht notwendigen Konflikt mit der Wissenschaft geraten ist.“
Die Funktion der Theologie in der Gesellschaft. Max Horkheimer im Gespräch mit Paul Neuenzeit NEUENZEIT: Vom Gespräch zwischen Kirche und … Mehr
Otto Friedrich Bollnow über das Schweigen: „Jedes ausgesprochene Wort würde sofort erstarren und als beliebig verfügbare Münze abgenutzt werden, wenn nicht darin ein Rest des Unausgesprochenen mit enthalten wäre. Alles Reden ist nur echt, wo es an das Schweigen grenzt.“
Das Schweigen Von Otto Friedrich Bollnow Wenn das Gespräch zu Ende gekommen ist und wieder ermattet, nachdem es seinen Höhepunkt … Mehr
Hans Ehrenbergs 72 Leitsätze zur judenchristlichen Frage (Juli/August 1933): „Die Entscheidung in der judenchristlichen Frage lautet für eine Kirche mit völkischem Willen: entweder Rottenkirche (ohne Judenchristen) oder wahre Kirche (Heiden- und Judenchristen, beide aus der Kindschaft Abrahams)“
In der Diskussion um einen kirchlichen Arierparagraphen hat der Bochumer Pfarrer und Judenchrist Hans Ehrenberg (1883-1958), ein Vetter Franz Rosenzweigs, … Mehr
Martin Buber über das Ende der deutsch-jüdischen Symbiose (1939): „Es ist bei solcher Wirklichkeit zu verstehen, dass sich manche vortreffliche jüdische Männer allzu rückhaltlos an das Deutschtum hergaben.“
Das Ende der deutsch-jüdischen Symbiose (Januar 1939) Von Martin Buber Das stärkste Wesensmerkmal in der Geschichte der Galuth ist die … Mehr
Georg Fritzes Brief zur Verweigerung eines kirchliche Treueeids auf Adolf Hitler vom Juli 1938: „Viele Geschehnisse und öffentliche Erklärungen drängen zu der Befürchtung, dass der Eid eine Bindung dahin bedeute, dass um des Staates willen der Pfarrer die Substanz seiner Verkündigung mindestens mitbestimmt sein lassen solle von der nationalsozialistischen Weltanschauung“
Nachdem Georg Fritze (1874-1939), Pfarrer an der Kölner Kartäuserkirche ab 1928, in seinem Schreiben an den Konsistorialpräsidenten in Düsseldorf seine … Mehr