Gerechtigkeit und Gnade (1949) Von Gustav Radbruch Während der Katholizismus eine großartige christlich fundierte Lehre von Recht und Gerechtigkeit entwickelt … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Gustav Radbruch, Fünf Minuten Rechtsphilosophie von 1945: „Wenn Gesetze den Willen zur Gerechtigkeit bewußt verleugnen, z. B. Menschenrechte Menschen nach Willkür gewähren und versagen, dann fehlt diesen Gesetzen die Geltung, dann schuldet das Volk ihnen keinen Gehorsam, dann müssen auch die Juristen den Mut finden, ihnen den Rechtscharakter abzusprechen.“
Fünf Minuten Rechtsphilosophie Von Gustav Radbruch Erste Minute Befehl ist Befehl, heißt es für den Soldaten. Gesetz ist Gesetz, sagt … Mehr
Kornelis H. Miskotte on the unutterable NAME in his „When the Gods are silent“: „The meaning and purpose of the Old Testament is this: to verify with all the means of language the confession ‚YHWH is the Godhead‘ is ‚irreversible.‘ From the time of the Apologists the church, and from the time of Philo and later of Maimonides the synagogue, have been pursuing the path of reversibility.“
It was Kornelis Heiko Miskotte, who introduced the importance of the NAME for Christian Theology: The Unutterable Name By Kornelis … Mehr
Friedrich Mildenberger, Vorwärts ins Land der Verheißung. Karl Steinbauers prophetische Zeitdeutung: „Das Gotteswort selbst, die biblischen Texte und Geschichten, legen »uns« aus. So ließe sich etwas zugespitzt sagen. Das ist die Konsequenz daraus, dass die Aktivität im Vorgang des Verstehens primär bei dem Gotteswort der Schrift liegt.“
Mein theologischer Lehrer Friedrich Mildenberger wusste Karl Steinbauers Schriftauslegungen und Predigten zu schätzen. Dazu sein Vortrag, den er am 3. … Mehr
Eugen Rosenstock-Huessy über die ‚glückhafte Schuld‘: „Nach der Kreuzigung am Karsamstag darf die Schuld glückhaft heißen, aber wehe uns, wenn wir so rechtfertigen, dass wir Gott täglich kreuzigen.“
Glückhafte Schuld Von Eugen Rosenstock-Huessy Vor tausend Jahren erfaßte eine große Reuewelle das Abendland. Die Messen wurden damals erweitert mit … Mehr
Hannah Arendt, Die Unwiderruflichkeit des Getanen und die Macht zu verzeihen (Vita activa oder vom tätigen Leben): „Weil das Verzeihen ein Handeln eigener und eigenständiger Art ist, das zwar von einem Vergangenen provoziert, aber von ihm nicht bedingt ist, kann es von den Folgen dieser Vergangenheit sowohl denjenigen befreien, der verzeiht, wie den, dem verziehen wird. Die Freiheit, welche die Lehre Jesu in dem Vergebet-einander ausspricht, ist negativ die Befreiung von Rache.“
Die Unwiderruflichkeit des Getanen und die Macht zu verzeihen Von Hannah Arendt Wir sahen, wie der Mensch qua Animal laborans … Mehr
Tagesgebet zum 6. Sonntag in der Passionszeit (Palmsonntag), 28. März 2021
Gott, unser Vater,Dein Sohn hat sich auf seinen Todesweg gemacht,um uns von den Fesseln der Sünde zu erlösen.Dein Geist lasse … Mehr
Adam Smith über die Besoldung von Pfarrern in An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations (Vom Wohlstand der Nationen) von 1776: „Es wäre gewiss unpassend, einen Hilfsgeistlichen oder Kaplan mit einem Gesellen in einem gewöhnlichen Handwerk zu vergleichen. Dennoch lässt sich ihre Bezahlung durchaus mit dem Lohn eines Handwerksgesellen vergleichen. Alle drei werden für ihre Arbeit nach den Bedingungen bezahlt, die sie mit ihren jeweiligen Vorgesetzten vereinbaren. Bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts betrug der übliche Jahreslohn eines Hilfsgeistlichen oder besoldeten Pfarrers in England fünf Mark – eine Summe, die ungefähr so viel Silber enthielt wie zehn Pfund zur Zeit des Autors. Zur gleichen Zeit wurde der Tageslohn eines Maurermeisters auf vier Pence festgesetzt, was dem Silberwert eines damaligen Schillings entsprach. Ein Maurergeselle erhielt drei Pence täglich, also etwa drei Viertel davon. Unter der Annahme, dass beide regelmäßig Arbeit hatten, verdienten sowohl Maurermeister als auch Maurergeselle deutlich mehr als ein Hilfsgeistlicher.“
Über die Besoldung von Pfarrern Von Adam Smith Zweitens führt die Politik Europas dadurch, dass sie den Wettbewerb in manchen … Mehr
Wie Elifas‘ gottloses Wort es in der Lutherbibel 2017 immer noch in den Fettdruck schafft: „‚Selig ist der Mensch, den Gott zurechtweist; darum widersetze dich der Zucht des Allmächtigen nicht. Denn er verletzt und verbindet; er zerschlägt und seine Hand heilt.'“ (Hiob 5,17-18) Im Kontext einer schweren Erkrankung – wie ja bei Hiob – sind diese Worte für die Betroffenen schwer erträglich. Krankheit und Leid auf dem göttlichen Lehrplan – welche Lektion hat man da zu lernen? Am Schluss des Hiobbuches erweisen sich die Worte Elifas als verfehlt, wenn der HERR selbst Elifas angeht.“
Wie Elifas’ gottloses Wort es in der Lutherbibel 2017 immer noch in den Fettdruck schafft In der Lutherbibel 2017 ist … Mehr