Wahrheit und Politik Von Hannah Arendt Daß es um die Wahrheit in der Politik schlecht bestellt ist, daß Lüge zu … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Dietrich Ritschl, Worte brauchen eine Wohnung (2000): „Theologie kann vieles leisten: sie kann sichten, erklären, Probleme lösen, Spaltungen heilen, Neues entwerfen, aber Rezepte liefern, wie Menschen, die die Gegenwart und Liebe Gottes nie verspürt haben, die Sprache der Bibel und der Gläubigen wieder bewohnen können, das vermag sie nicht.“
Worte brauchen eine Wohnung Von Dietrich Ritschl Nicht nur den Protestanten ist „das Wort“ wichtig, sondern natürlich allen christlichen Kirchen. … Mehr
Fridolin Stier zum Übersetzen des Neuen Testaments (Nachwort zu Die Heilsbotschaft nach Markus, 1965): „Wer übersetzt, muß ver-setzen. Der Treue verschworen, muss er sie brechen. Die Sprachen wollen, sie können nicht anders. „
Zum Übersetzen des Neuen Testaments Von Fridolin Stier Wer übersetzt, muß ver-setzen. Der Treue verschworen, muß er sie brechen. Die … Mehr
Johannes Hamel über Julius Schniewind (1949): „Als wieder ein Anfall kam und er vor Schmerzen stöhnte und wimmerte, stieß er heraus: ‚Ich will doch zuletzt meinem Gott keine Schande machen.‘ Und kurz vor seinem Tode sagte er mir, es war das letzte Gespräch: ‚Ich kann nicht mehr beten, der Schmerz ist zu groß. Aber ich klammere mich an den, der allezeit für mich betet.‘ Und dann ließ er sich Psalmworte vorsprechen, in denen er so oft für einen anderen gebetet hatte.“
Julius Schniewind Von Johannes Hamel „Wenn Sie Exegese des Neuen Testaments lernen wollen, gehen Sie zu Schniewind nach Königberg“, sagte … Mehr
Gertrud Staewens Anfrage an Helmut Gollwitzers „Selbstmordbrief“ von 1942: „Ich schreie dann zu Gott – leise in mir drinnen – Gott, du hast zu Hiob gesagt: Bis hierher und nicht weiter. Hier sollen sich legen deine stolzen Wellen. Aber ich muss sie dann in die Illegalität, in der solche meist schon lange untergetaucht sind, wieder hinausschicken ohne Hilfe, ohne Hilfe, ohne Hilfe.“
Der „Selbstmordbrief“ Helmut Gollwitzers, ein Antwortschreiben an Georg Hamburger, der in der Dahlemer Gemeinde kursierte, fand nicht überall volle Zustimmung. … Mehr
Tagesgebet zum 5. Sonntag nach Trinitatis, 17. Juli 2022
Himmlischer Vater,in Jesus Christus nimmst Du Menschen in deinen Dienst.So wird deine Liebe auf der Erde neu wirklich.Gebrauche auch uns,dass … Mehr
Rudolf Bultmanns Predigt über Römer 8,18-27 (1938): „Wir sind nicht, was wir hier und jetzt zu sein scheinen, sondern was wir hoffen. Wir sind nicht, was wir selbst aus uns machen, sondern was Gott mit uns vorhat.“
Predigt über Römer 8,18-27 Von Rudolf Bultmann Denn ich halte es dafür, daß dieser Zeit Leiden der Herrlichkeit nicht wert … Mehr
Helmut Gollwitzers „Selbstmordbrief“ an Georg Hamburger von 1942: „Viele haben das erlebt und bezeugen es uns so deutlich und nachdrücklich, dass wir wohl wagen dürfen, es damit zu wagen und also wieder und wieder Nein zu sagen zur Verzweiflung, den letzten Schritt nicht zu tun, nicht ins Nichtsein zu fliehen aus der Hölle des Seins, sondern zur Last des heutigen Tages auch die noch viel grösser scheinende Last des morgigen Tages uns auflegen lassen und Ihn aus der Tiefe loben.“
Als sich in Berlin 1942 die Suizide unter Juden angesichts der bevorstehenden Deportationen in Ghettos bzw. Vernichtungslager häuften, wandte sich … Mehr
Lob der Vereine: „Sport-, Musik-, Gesangs-, Schützen-, Heimat-, Theater- sowie Hobbyvereine wie auch die Feuerwehren und Ortsgruppen von Hilfsorganisationen sind für das örtliche Zusammenleben unverzichtbar. Ohne Vereinsaktivitäten kann sich in Dörfern und Kleinstädten keine örtliche Gemeinschaft zeigen.“
Lob der Vereine In diesem Sommer ist es wieder augenfällig und erlebnisfähig, was Vereine für das Gemeinwohl beizutragen wissen. All … Mehr