Wolfdietrich Schnurres Das Begräbnis ist die erste Kurzgeschichte, die beim ersten Treffen der Gruppe 47 am ersten Septemberwochenende 1947 in … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Fridolin Stier über die Theologie im Vorhof: „Hier ist es still. Die Nacht schweigt tief. Über meinem Zelt stehn die Sterne, Abermillionen Sterne, schön und schrecklich, und schweigen in sich hinein, als wüßten sie es oder als wüßten sie nichts … Wie still es hier ist! Nur die Psalmen fern wo verhallend, und ein Hörensagen, raunend sehr leise.“
Über die Theologie im Vorhof Von Fridolin Stier »Theologie im Vorhof« – das ist die meine, so hieße ich sie, … Mehr
Martin Luther über Robert Barnes‘ Märtyrertod 1540: „Es ist mir eine besondere Freude zu hören, dass unser guter frommer Tischgeselle und Hausgenosse so gnädiglich ist berufen von Gott, sein Blut zu vergießen um seines lieben Sohnes willen, und ein heiliger Märtyrer zu werden.“
Nachdem der ehemalige Augustinereremit und Anhänger der Reformation Robert Barnes 1540 als Ketzer in London verbrannt worden war, wurde dessen … Mehr
Zu Jesu Stellung zum Gesetz (Matthäus 5,17-20): Warum Gesetzesverächter nicht die Kleinsten, sondern die Geringsten im Himmelreich sind
Das ist wieder ein Beispiel dafür, dass der Luther-Bibel mitunter die notwendige Präzision abgeht: Luthergetreu heißt es in der Luther-Bibel … Mehr
Augustinus über Sterben und Tod (Vom Gottesstaat): „Es ist nicht begreiflich zu machen, wie man von Sterbenden sagen kann, sie lebten, oder von Toten, sie seien auch nach dem Tode noch im Tode. Wieso denn nach dem Tode, wenn sie noch im Tode sind?“
Über Sterben und Tod (Vom Gottesstaat) Von Aurelius Augustinus 9. Der Tod als Grenzbegriff und die Zeit Doch was soll … Mehr
Martin Luther, Trostbrief an die sterbenskranke Mutter Margarethe (1531): „Wir können uns selbst in solchen Sachen nicht helfen, wir können der Sünde, Tod und Teufel nichts abgewinnen mit unsern Werken, darum ist da an unser Statt und für uns ein anderer, der es besser kann und uns seinen Sieg gibt und befiehlt, dass wir’s annehmen und nicht daran zweifeln sollen.“
Trostbrief an die sterbenskranke Mutter Margarethe Von Martin Luther 20. Mai 1531 Gnad und Friede in Christo Jesu, unserm Herrn … Mehr
Fridolin Stier über 1. Johannes 1,1ff: „»Den Tod hast du gesehen; denn was du Leben nennst, schwitzt den Tod aus allen Poren. Das Leben, das wir gesehen, ist der Tod des Todes in Jesus Christus, unserem Herrn.« Sooft ich diesen unerhörten Satz besinne, führ ich mich blindgesprochen …“
Was du Leben nennst, schwitzt den Tod aus allen Poren Von Fridolin Stier »Wir haben das Leben gesehen …« (1 … Mehr
Martin Luther, An alle Christen zu Worms, bei der angenommenen Lehre des Evangeliums fest zu beharren (1523): „So seid nun fest, liebe Brüder, bauet und tröstet euch unter einander in Gottes Kraft, das ist, mit Gottes Wort, das alles überwindet.“
An alle Christen zu Worms, bei der angenommenen Lehre des Evangeliums fest zu beharren Von Martin Luther 24. August 1523 … Mehr
Emmanuel Lévinas im Gespräch mit Bertrand Révillon, Vom Nutzen der Schlaflosigkeit (1987): „Wenn ich vom Anderen spreche, verwende ich den Ausdruck »Gesicht«. Das »Gesicht« ist das, was hinter der Fassade und hinter der Haltung, die jeder zu bewahren sucht, liegt: Es ist die Sterblichkeit des Nächsten. Um das »Gesicht« des Anderen zu sehen und zu erkennen, muss man schon hinter seine Maske schauen. In der Nacktheit des »Gesichts« zeigt sich die Ohnmacht eines einzigartigen Seienden, das dem Tod ausgesetzt ist; gleichzeitig aber kommt in ihm ein Imperativ zum Ausdruck, der mich dazu verpflichtet, es nicht allein zu lassen. Diese Verpflichtung ist Gottes erstes Wort. Für mich beginnt die Theologie im Gesicht meines Mitmenschen. Die Göttlichkeit Gottes ereignet sich im Bereich des Menschlichen.“
Vom Nutzen der Schlaflosigkeit. Emmanuel Lévinas im Gespräch mit Bertrand Révillon Emmanuel Levinas, stellen wir uns vor, ein junger Mensch, … Mehr