In dem im Februar 2022 neu aufgelegten Buch Pioniere und Propheten. 366 Frauen und Männer aus der Kirchengeschichte, herausgegeben von … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Hans Bolewski über Reinhold Niebuhr: „Die Sozialethik Niebuhrs ist an der Weise orientiert, in der Augustin, Luther, Pascal und Kierkegaard das biblische Menschenverständnis in ihrem Denken jeweils neu formuliert haben: das, was der Mensch ist, getrennt von Gott durch die Sünde, die in immer neuen Formen über ihn Gewalt gewinnt, und was er sein kann und sein soll durch die Gnade, mit der ihm Gott im Kreuz Christi als Richter und Retter begegnet.“
Reinhold Niebuhr Von Hans Bolewski Reinhold Niebuhr, geboren am 21. Juni 1892 in Wright City, Missouri. Ausbilung am College und … Mehr
Karl Barth über die Königsherrschaft Christi (Das Glaubensbekenntnis der Kirche, 1942): „Wenn man erklärt: Gott regiert die Welt, so heißt das: Jesus Christus regiert die Welt. Die in der Versöhnung am Kreuz, in der Vergebung der Sünden, im Akt der göttlichen Gerechtigkeit und Barmherzigkeit offenbarte Gewalt ist gleichbedeutend mit der Gewalt des bezeichnenderweise an eben dieser Stelle des Symbols erwähnten „allmächtigen Gottes“, mit seiner Gewalt über die ganze Welt.“
Über die Königsherrschaft Christi Von Karl Barth Auf ähnliche Weise, wie wir bei der Erklärung der Auferstehung vorgegangen sind, wollen … Mehr
Huub Oosterhuis über das Singen im Gottesdienst (1968): „Singen heißt: sich in ein größeres Ganzes einfügen, einstimmen mit vielen anderen; mit Worten, die man selbst nicht bewahrheiten kann, die man nur gemeinsam mit anderen zu sagen wagt. In einer singenden Gemeinde bin ich mit all meinen Zweifeln dennoch am richtigen Ort.“
Über das Singen im Gottesdienst (De tent van samenkomst) Von Huub Oosterhuis Weiter als das gesprochene Wort reicht alles, was … Mehr
Tagesgebet zum 4. Sonntag nach Trinitatis, 10. Juli 2022
Himmlischer Vater,Du unser Gott,Deine Güte ist Licht in der Dunkelheit,Deine Liebe wärmt in der Seelenkälte,Deine Barmherzigkeit löst Sündenstarre.So bitten wir … Mehr
Karl Barth, Über den christologischen Begriff der Geschichte (Das Glaubensbekenntnis der Kirche, 1942): „Die Geschichte Jesu Christi ist meine eigene Geschichte! Sie ist mir näher als die verschiedenen Ereignisse meines Lebens. Die Geschichte Christi ist keine nachträglich meinem Leben und dem Leben der Kirche gegebene Erklärung. Sie ist der Grund und die geheime Wirklichkeit der ganzen Menschheit, ja sogar jeder Kreatur.“
Über den christologischen Begriff der Geschichte Von Karl Barth Wir haben schon gesehen (vgl. die Einführung in den zweiten Artikel), … Mehr
Karl Rahner über die Einheit von Nächsten- und Gottesliebe: „Überall dort, wo der Mensch in wirklicher personaler Freiheit sich dem Nächsten öffnet, hat er immer schon, weil das alles schon umfangen ist von der Gnade Gottes, mehr getan als bloß gerade diesen Nächsten geliebt. Er hat den Nächsten geliebt, und er hat im Nächsten schon Gott geliebt.“
„Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt …“. Einheit von Nächsten- und Gottesliebe Von Karl Rahner Wir begegnen vielen … Mehr
Karl Barths Auslegung zu Johannes 8,3-11 (Jesus und die Ehebrecherin) in seiner Kirchlichen Dogmatik: „Wohl aber durfte und sollte sie von jetzt an – und das ist es, was ihr dort zugerufen wird – als eine durch des gnädigen Gottes Gericht aufgerichtete und ausgerichtete Übertreterin leben: im Stande der Übertretung schon unter dem mächtigen Anstoß ihrer in Jesus vollzogenen Versetzung in den Stand «ewiger Gerechtigkeit, Unschuld und Seligkeit», in der irreparablen Unordnung ihres Lebens schon orientiert an der Ordnung seines Reiches.“
Auslegung zu Johannes 8,3-11 (Jesus und die Ehebrecherin) Von Karl Barth Die Frau, von der in dem Text Joh. 8, … Mehr
Arthur Goldschmidt, Geschichte der evangelischen Gemeinde Theresienstadt 1942–1945: „Wir waren Deutsche, wir hatten ein Vaterland gehabt. Aber unser Vaterland hatte uns ausgestoßen, uns fried- und rechtlos, ‚vogelfrei‘ gemacht. Das Vaterland war zum Feinde, zur ‚Ferne‘ geworden. Wir lebten als Gefangene, zu Tausenden und Abertausenden zusammengepfercht. Unaufhörlich starrte uns das Ende an — sei es, dass man heute oder morgen in Not und Krankheit hinstarb, sei es, dass, heute oder morgen, das uns zum Feind gewordene Vaterland uns tötete.“
Das muss als Ganzes gelesen werden, Arthur Goldschmidts (1873-1947, Vater von Georges-Arthur Goldschmidt) Geschichte der evangelischen Gemeinde Theresienstadt 1942–1945, in … Mehr