Kornelis Heiko Miskotte, Der (Un-)Sinn des Lebens (1969): „Ja, wir sind da! Auf dieser Erde! Und der Sinn unseres Seins ist, dazusein! da zu sein vor Gott; Gott liebt uns auch mehr als den Sinn unseres Lebens. Verstehe das wohl! Er hat den Namen des Menschen so hoch erhoben, daß dieser nie mehr unterdrückt werden kann. Das ist die Bedeutung der »Himmelfahrt«!“

Der (Un-)Sinn des Lebens [De (on)zin van het leven][1] Von Kornelis Heiko Miskotte Der Sinn des Lebens Man tut gut … Mehr

Gerhard Sauter, „Was ist der Mensch, dass Du seiner gedenkst?“ (Psalm 8,5): „Im Staunen nimmt der Mensch den Platz ein, den Gott ihm zugewiesen hat. Hier ist er ganz und gar Empfangender, selbstvergessen dem hingegeben, was Gott ihm zumisst in dem, was ihm begegnet. Im Staunen bewertet er nicht, denn er wird einer Wirk­lichkeit inne, die er sich nicht hätte ersinnen kön­nen.“

Was ist der Mensch, dass Du seiner gedenkst?“ (Psalm 8,5)[1] Von Gerhard Sauter Was ist der Mensch? – Immer wieder … Mehr

Stanley Hauerwas, Brief an einen jungen Theologen: „Als Christ sind Sie aufgerufen, mehr zu tun als nur zu überleben. Sie sind dazu berufen, die Ihnen gegebene Gelegenheit zu nutzen, um zu lernen, die Welt als Geschöpf eines Gottes zu begreifen, der möchte, dass wir uns an der Liebe, die uns ins Leben gerufen hat, erfreuen und darin schwelgen. Gott hat Ihrem Verstand eine gute Aufgabe zugewiesen. Als Mitglieder der Kirche zählen wir auf Sie. Es wird nicht leicht sein.“

Brief an einen jungen Theologen Von Stanley Hauerwas „Die christliche Religion“, schreibt Robert Louis Wilken, „ist unausweichlich rituell (man wird … Mehr

Regine Diem über ihre Mutter Annelise Diem, Theologin und Pfarrfrau in Ebersbach an der Fils: „Als es 1939 zum Krieg kam, wurde mein Vater eingezogen. Zunächst war ein Vikar da; als dieser dann auch in den Krieg musste, übernahm meine Mutter ganz selbstverständlich den sonntäglichen Gottesdienst und auch die Beerdigungen. Nach Kriegsende hat der Predigtdienst für meine Mutter wieder aufgehört, der Oberkirchenrat brauchte sie nicht mehr.“

Annelise Burmann war eine der ersten Theologiestudentinnen, die bei Karl Barth in Göttingen studierten. In Tübingen lernte sie im Wintersemester … Mehr

Wolfgang Huber, Die Grenzen des Staats und die Pflicht zum Ungehorsam (1983): „Ziviler Ungehorsam wird missbraucht, wenn er zum Mittel der Selbstdarstellung gemacht wird. Die Absicht, die Reinheit des eigenen Gewissens und der eigenen Gesin­nung darzustellen, steht zum Wesen des zivilen Ungehor­sams in einem unaufhebbaren Widerspruch.“

Die Grenzen des Staats und die Pflicht zum Ungehorsam (1983) Von Wolfgang Huber I Seit es politische Ethik gibt, arbeitet … Mehr

Mary Douglas über Verschmutzung bzw. Verunreinigung (pollution): „Ein großer Teil des Verschmutzungsverhaltens liegt daher außerhalb des Bereichs unserer eigenen Erfahrung: Es handelt sich um die heftige Reak­tion der Verurteilung, die durch alles hervorgerufen wird, was den scheinbar selbstverständli­chen Kategorien des Universums zu widersprechen scheint. Unsere Kultur erzieht uns zu dem Glauben, dass Anomalien nur auf eine vorübergehend unzureichende Formulierung der allgemeinen Naturgesetze zurückzuführen sind.“

Mary Douglas‚ religionsethnologische Abhandlung Purity and Danger. An Analysis of Concepts of Pollution and Taboo von 1966 (auf Deutsch Reinheit … Mehr

Albert Schweitzer, Ethik als Leben im Geiste Jesu Christi (Die Mystik des Apostles Paulus, 1930): „In seinem vollen Glanze erstrahlt Jesu großes Gebot der Liebe in Pauli Hymnus von der Liebe, die größer ist als Glaube und Hoffnung, und in Ge­boten, die er für das alltägliche Leben ausgibt. Das Feuer des urchristlichen Glaubens schlägt aus ihm in den unsrigen hinein. Ein Erleben mit Christo als dem Herrn des Reiches Gottes spricht aus ihm, das uns in die Bahn gleichen Erlebens reißt. Paulus führt uns auf den sachlichen Weg der Erlösung. Er liefert uns Christo aus.“

Ethik als Leben im Geiste Jesu Christi Von Albert Schweitzer Lebendige Wahrheit wird das Christentum den aufeinanderfolgenden Geschlechtern werden, wenn … Mehr