Gott, unser Vater,deine Schöpfung spiegelt deine Güte.Wo unser Leben Schaden nimmt,streckst Du deine Hand aus.So erlöst uns dein Sohn vom … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
„Das Licht der Öffentlichkeit verdunkelt alles“ (Hannah Arendt mit Bezug auf Martin Heidegger): „In unserem Zusammenhang geht es darum, dass die sarkastisch-pervers klingende Aussage ‚Das Licht der Öffentlichkeit verdunkelt alles‘ den Kern der Sache trifft und eigentlich nicht mehr ist als die prägnanteste Zusammenfassung der bestehenden Verhältnisse.“
Über den Sinnspruch „Das Licht der Öffentlichkeit verdunkelt alles“ Das ist ein Sinnspruch, der es in sich hat und auf … Mehr
T. S. Eliot, Die Einheit der europäischen Kultur. Drei Rundfunkvorträge (1946): „Vor dem Hintergrund des Christentums ist unser gesamtes Denken von Bedeutung. Ein einzelner Europäer mag nicht glauben, dass der christliche Glaube wahr ist, und doch entspringt alles, was er sagt, macht und tut, aus seinem Erbe der christlichen Kultur und hängt in seiner Bedeutung von dieser Kultur ab. Nur eine christliche Kultur konnte einen Voltaire oder einen Nietzsche hervorbringen. Ich glaube nicht, dass die Kultur Europas das vollständige Verschwinden des christlichen Glaubens überleben könnte.“
Die Einheit der europäischen Kultur. Drei Rundfunkvorträge (1946) Von T. S. Eliot I Dies ist das erste Mal, dass ich … Mehr
Bernhard von Clairvauxs Verkehrung des Evangeliums in „An die Tempelritter über das Lob der neuen Ritterschaft“ (1128/9): „Wie ehrenvoll kehren die Sieger aus der Schlacht zurück! Wie selig sterben sie als Märtyrer im Kampf! Freue dich, starker Kämpfer, wenn du im Herrn lebst und siegst! Aber noch mehr frohlocke und rühme dich, wenn du stirbst und dich mit dem Herrn vereinst.“
Das ist ja das Erschreckende, dass ausgerechnete der um seiner Christus-Mystik gerühmte Bernhard von Clairvaux (Martin Luther: „Ist jemals ein … Mehr
Paul Schempp, Predigt zu Lukas 17,11-19: „Können wir danken? Dankbar sein, dankbar in allen Stücken? Dann können wir auch für den Glauben, für ihn zuerst und zutiefst danken, für die Gnade seines Wortes, seiner Begegnung. Da können wir nur hingehen und den Weg gehen, wo es zur Prüfung, zur Erprobung des Glaubens, zum Kampf des Glaubens kommt, können nur eben Glauben halten und das Heil Gottes sehen: ihn, Jesus, der zu uns kommt in Wort und Sakrament.“
Predigt zu Lukas 17,11-19 (14. Sonntag nach Trinitatis) Von Paul Schempp Da sind also zehn vom Aussatz befallene, hoffnungslos kranke … Mehr
Martin Luther wider üble Nachrede (Operationes in Psalmos, zu Psalm 15,3): „Es ist Sache eines guten Menschen, die Verleumdung des Nächsten nicht anzunehmen, sie zu widerlegen, das Gegenteil zu behaupten, ihn zu verteidigen und, wenn er ihn nicht verteidigen kann, ihn zu entschuldigen oder wenigstens mit Schmerz und Mitgefühl selbst dem Feind und dem Schlechten gegenüber zu begegnen; denn so möchte jeder selbst behandelt werden. Daher wird man dem Nächsten nicht nur keinen Schaden zufügen oder Böses antun, sondern ihm auch Gutes tun, sei er Freund oder Feind, wie es die Lehre Christi in Evangelium nach Matthäus 6 [Matthäus 5,44] ist. Man wird weder nachforschen noch anzeigen, sondern dem Anzeigenden widerstehen und den Verleumder zum Schweigen bringen.“
Wider üble Nachrede Von Martin Luther Es ist Sache eines guten Menschen, die Verleumdung des Nächsten nicht anzunehmen, sie zu … Mehr
Jeder Mensch hat einen Namen (Le chol isch jesch schem). Zeldas Gedicht auf Deutsch, Hebräisch und gesungen
Die israelische Lyrikerin Zelda Schneerson Mishkovsky (1914-1984) hat mit ihrem Gedicht „Jeder Mensch hat einen Namen (Lechol isch jesch schem)“ … Mehr
Martin Luther über den guten Ruf und dessen Schädigung (Auslegung des achten Gebots im Großen Katechismus, 1529): „Getraust du dich nicht, vor verordneten Amtspersonen zu stehen und dich zu verantworten, dann halte das Maul. Weißt du es aber, so wisse es für dich, nicht für einen andern. Denn wenn du es weiter sagst, auch wenn es wahr ist, stehst du doch als ein Lügner dar, weil du es nicht als wahr beweisen kannst; und dazu machst du es wie ein Bösewicht. Denn man soll niemandem seine Ehre und seinen guten Ruf nehmen, solange sie ihm nicht öffentlich genommen wird.“
Über den guten Ruf und dessen Schädigung (Auslegung des achten Gebots im Großen Katechismus) Von Martin Luther Du sollst nicht … Mehr
Johann Peter Hebels aufklärungstheologische ‚Ideen zur Gebetstheorie‘ (1799): „Das Gebet muß auf die Empfindung, nicht auf den Verstand wirken, nicht moralisieren. Nach einer Predigt wieder ein belehrendes und moralisierendes Gebet ist das nämliche Gericht zweimal mit einer andern Sauce.“
Ideen zur Gebetstheorie (1799) Von Johann Peter Hebel 1. Wir haben unsere Gebete und Predigten von der alten Dogmatik gereiniget, … Mehr